Die Southern Cross University versprüht bei Versuchen am Great Barrier Reef fein verteiltes Meerwasser. Damit sollen Wolken mehr Sonnenlicht zurückwerfen und Korallen vor Hitzeschäden schützen. Die Wolkenforschung belegt keine Herstellung oder Lenkung von Hurrikanen.
Der X-Beitrag zeigt das Datum 13. Oktober 2026 und behauptet, die drei Hurrikane seien künstlich erzeugt worden. Wir haben den archivierten Beitrag mit den Angaben der Forschungseinrichtung und den NASA-Berichten zu den Stürmen abgeglichen.
Wolkenaufhellung und Wolkenimpfen unterscheiden sich
Dieses Verfahren heißt marine Wolkenaufhellung, auf Englisch Marine Cloud Brightening. Es verfolgt ein anderes Ziel als das Wolkenimpfen zur Niederschlagssteigerung: Dabei sollen eingebrachte Teilchen unter geeigneten Bedingungen die Bildung von Regen oder Schnee begünstigen.
Die Weltorganisation für Meteorologie (WMO) begründet die Grenzen technischer Wetterbeeinflussung mit den enormen Energiemengen solcher Wettersysteme. Behauptungen, man könne etwa großräumig Windströmungen verändern, um Wasserdampf in eine Region zu bringen, hätten keine tragfähige wissenschaftliche Grundlage.
Die NASA-Berichte zeigen unterschiedliche Zeitabläufe
Rachel war laut NASA bereits am 1. Oktober 2026 ein Hurrikan der Kategorie 3 südlich von Niederkalifornien. Isaias erreichte am 8. Oktober Hurrikanstärke und traf am Abend des 9. Oktober bei Destin in Florida als Kategorie-2-Hurrikan auf Land. Simon dokumentierte die NASA am 11. Oktober als starken Hurrikan vor Mexikos Pazifikküste. Dass mehrere Stürme im selben Zeitraum aktiv sind, bedeutet also nicht, dass sie gleichzeitig entstanden sind.
NASA Earth Observatory
16. Oktober 2026
NASA Earth Observatory
14. Oktober 2026
X / Betrayed 2, archiviert bei Perma.cc
13. Oktober 2026 (Datumsanzeige im Screenshot); archiviert am 14. Oktober 2026
NASA / MODIS
4. Oktober 2026
Weltorganisation für Meteorologie (WMO)
14. Juni 2025
Southern Cross University
29. Juli 2024
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