Mehr als zwei Wochen lang trieb der Kadaver des Buckelwals vor der dänischen Insel Anholt im Wasser. Nun wurde er an den Strand geschleppt. In den nächsten Tagen soll die Todesursache final geklärt werden.
Auf der dänischen Insel Anholt ist der Kadaver des mehrfach in der Ostsee gestrandeten Buckelwals an Land gebracht worden. Ein Fahrzeug zog das Tier mit einem Seil aus dem flachen Wasser langsam auf den Strand. Die Bergung begann am Morgen und dauerte etwa zwei Stunden. Im Sand hinterließ der von Fäulnisgasen aufgeblähte Kadaver eine riesige Furche.
Die dänische Umweltbehörde ermahnte Schaulustige, sich dem toten Tier nicht zu nähern. Der Kadaver soll nun am kommenden Donnerstag vor Ort untersucht werden. Dänische Wal-Experten hoffen, dass sie so feststellen können, woran das Tier gestorben ist.
Mehrfach in Ostsee gestrandet
Der Kadaver des Buckelwals hatte mehr als zwei Wochen lang vor der Insel im Wasser getrieben. Ein erster Versuch, das tote Tier in einen Hafen auf dem Festland zu ziehen, scheiterte.
Der Wal hatte seit März immer wieder für Schlagzeilen gesorgt, weil er zunächst mehrfach an der deutschen Küste gestrandet war. Schließlich lag er vor der Insel Poel in Mecklenburg-Vorpommern. Gegen die Empfehlung deutscher Fachleute transportiere eine private Initiative das Tier schließlich ab und setzte es in der Nordsee frei. Kurz später tauchte der Wal dann tot vor der dänischen Insel Anholt auf.
Mit Informationen von Jana Sinram, ARD-Studio Stockholm
