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Startseite»Nachrichten»Kein Name, keine Unterstützung?: SPD-Vize hat große Zweifel an CDU-Rückendeckung für Merz
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Kein Name, keine Unterstützung?: SPD-Vize hat große Zweifel an CDU-Rückendeckung für Merz

Dr. Heinrich KrämerVon Dr. Heinrich KrämerSeptember 16, 2026Keine Kommentare2 Minuten Lesezeit
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Kein Name, keine Unterstützung?SPD-Vize hat große Zweifel an CDU-Rückendeckung für Merz

Alexander Schweitzer, ehemaliger Ministerpräsident von Rheinland-Pfalz. (Foto: picture alliance/dpa)

Die CDU-Ministerpräsidenten stellen sich in einem Schreiben hinter Friedrich Merz, nennen ihn aber nicht beim Namen. Für SPD-Bundesvize Alexander Schweitzer ein Hinweis, der auf die Ablösung des Bundeskanzlers hindeuten könnte. Das Agieren der Christdemokraten insgesamt findet er sehr ungewöhnlich.

SPD-Bundesvize Alexander Schweitzer zweifelt an der in einem Schreiben der acht CDU-Ministerpräsidenten gegebenen Rückendeckung für Bundeskanzler Friedrich Merz. „Ich weiß nicht, wer es geschrieben hat, wer es tatsächlich formuliert hat, aber irgendjemandem ist nicht eingefallen, wie der aktuelle Kanzler heißt“, sagte der frühere rheinland-pfälzische Ministerpräsident Schweitzer in der Landespressekonferenz in Mainz. „Der Name Friedrich Merz kommt nicht vor in dem Schreiben.“

Weiter sagte Schweitzer: „Wäre ich Trainer eines Fußballvereins und mein Vorstand hätte mir mit diesem Schreiben dokumentieren wollen, dass ich auch für die nächste Saison der Trainer bleibe, dann würde ich mir wahrscheinlich schon überlegen, wo meine Sporttasche steht.“

In der gemeinsamen Erklärung der CDU-Ministerpräsidenten, die auf eine Initiative des rheinland-pfälzischen Regierungschefs Gordon Schnieder zurückgehen soll, heißt es unter anderem: „Die Menschen können darauf vertrauen, dass wir ihre Probleme angehen. Als Ministerpräsidenten wollen und werden wir gemeinsam mit dem Bundeskanzler unseren Beitrag dazu leisten.“ Merz steht seit dem Wahldebakel der CDU in Sachsen-Anhalt innerparteilich stark unter Druck.

Schweitzer sagte in Mainz: „Ich habe eigentlich noch nie erlebt, dass auf so offener Bühne die Autorität eines amtierenden Kanzlers angegriffen wurde, wie wir das in den letzten Wochen und Monaten erlebt haben.“ Niemand könne abstreiten, dass Merz auch selbst dazu beigetragen habe. „Aber dennoch fand ich die Rigorosität, auch innerparteilich, öffentlich mit Merz umzugehen, schon extrem ungewöhnlich.“

Quelle: ntv.de, rog/dpa

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