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Startseite»Nachrichten»KI auf der Wiesn: So soll das Oktoberfest sicherer werden
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KI auf der Wiesn: So soll das Oktoberfest sicherer werden

Dr. Heinrich KrämerVon Dr. Heinrich KrämerSeptember 16, 2026Keine Kommentare3 Minuten Lesezeit
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KI auf der WiesnSo soll das Oktoberfest sicherer werden

Zum Oktoberfest in München kommen Tausende Menschen.

Ein überfülltes Festgelände, Panik – und ganz viel Glück. Die Wiesn ist im vergangenen Jahr womöglich knapp an einer Katastrophe vorbeigeschrammt. Das soll nicht noch mal passieren.

Nach Schockmomenten auf der überfüllten Wiesn im vergangenen Jahr soll nun einiges anders werden auf dem Oktoberfest. Die Münchner Polizei und das Kreisverwaltungsreferat wollen an diesem Mittwoch

Etwa 600 Polizeibeamte sind rund um das Fest im Einsatz. Die Wiesnwache wird unterstützt von der Bayerischen Bereitschaftspolizei, spezialisierten Taschendieb-Fahndern und internationalen Einsatzkräften. Für Notfälle, Bedrohungen oder sexuelle Übergriffe unterstützen viele Zelte die „SafeNow“-App, mit der per Klick das Sicherheitspersonal gerufen werden kann.

Bereits bekannt ist auch, dass KI-gestützte Kameras künftig zu große Ansammlungen erkennen – und schnell Alarm schlagen sollen. „Man sieht ganz frühzeitig: Wo braut sich was zusammen“, sagte Wiesn-Chef Christian Scharpf dazu vor einiger Zeit. „Damit es nicht mehr zu so punktuellen Überfüllungssituationen kommen kann wie im letzten Jahr.“ Das Thema Sicherheit sei für das Oktoberfest das wichtigste.

Darum werden „Crowdmanagement und Besucherlenkung“ verbessert, wie Scharpf ankündigte. Dafür gibt es in diesem Jahr zum ersten Mal eine Koordinierungsstelle, die vor allem die Kommunikation und den Informationsfluss zwischen Sicherheitsbehörden und Stadt verbessern soll. Dafür macht das Wiesn-Fundbüro Platz und zieht in das Verkehrszentrum des Deutschen Museums.

Mehr Blasmusik, mehr Sicherheit

Wie die Stadt bereits mitgeteilt hat, soll bei dem Ziel, die Wiesn sicherer zu machen, auch die Blasmusik eine Rolle spielen. Um den Besuch der Wiesn auch unter der Woche für internationale Gäste attraktiver zu machen, soll die Musik in den Zelten eine Stunde früher beginnen dürfen.

Ziel ist „die Verlagerung der Besuchszeiten der internationalen Gäste auf die Wochentage“, wie es in einer Änderung der Betriebsvorschriften für die Wiesn 2026 heißt. Damit soll verhindert werden, dass es vor allem an Wochenenden wieder zu Überfüllungen kommt. Es soll allerdings „keine aufheizende Musik“ geben, wie Scharpf betonte. Die gibt es dann erst abends.

Im vergangenen Jahr war das Fest womöglich knapp an einer Katastrophe vorbeigeschrammt. Am zweiten Wiesn-Samstag, dem sogenannten Italiener-Samstag mit vielen Gästen aus dem Ausland, wurde es vor den Festzelten so voll, dass es für Tausende Besucher weder vor- noch zurückging. In Durchsagen, das Festgelände werde aus Sicherheitsgründen geschlossen, wurde zunächst kein Grund genannt – was zusätzlich Angst unter den Festgästen schürte.

Das 191. Münchner Oktoberfest, das eines der größten Volksfeste der Welt ist, startet in diesem Jahr am 19. September. Für das berühmte „Ozapft is“ ist dann erstmals der neue Oberbürgermeister Dominik Krause von den Grünen zuständig, der den langjährigen Amtsinhaber Dieter Reiter von der SPD an der Stadtspitze abgelöst hat.

Quelle: ntv.de, sba/dpa

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