Menü schließen
Verbraucherrat
  • Startseite
  • Über Uns
  • Kontakt
  • Aktuelle Warnungen
  • Nachrichten
  • Ratgeber
  • Betrugsmaschen
  • Beratung
  • Bildung
  • Politik
Facebook X (Twitter) Instagram
Facebook X (Twitter) Instagram
Verbraucherrat
  • Startseite
  • Über Uns
  • Kontakt
  • Startseite
  • Über Uns
  • Kontakt
  • Aktuelle Warnungen

    Digitale Brieftasche „d-you“: Bundestag muss beim Schutz sensibler Daten nachbessern

    September 23, 2026

    Zuckersteuer darf kein Instrument zur Haushaltssanierung sein

    September 15, 2026

    Abgezockt von LemonSwan? Dann bitte melden

    September 15, 2026

    Beitrag steigt, Kasse schweigt: Mehrheit kennt Wegfall der Informationspflicht nicht

    September 11, 2026

    DAZN-Geschädigte müssen jetzt schnell sein

    September 4, 2026
  • Nachrichten

    Ergebnisse stützen Linken-Pläne: Vergesellschaftung Berliner Wohnungen ist laut Studie finanzierbar

    September 25, 2026

    „Sagenhaft, gigantisch“: Klopps DFB-Debüt sorgt für Rekordquoten

    September 25, 2026

    In legendärem Stadion: Rasen-Ärger in Brasilien fordert die NFL heraus

    September 25, 2026

    „Austrian Painter“: Rennpferd mit Hitler-Bezug muss umbenannt werden

    September 25, 2026

    Über Ländergrenzen hinweg: Entziehung von ergaunertem Vermögen soll leichter werden

    September 25, 2026
  • Ratgeber
  • Betrugsmaschen

    Darf man das noch sagen? Was Meinungsfreiheit schützt

    September 25, 2026

    Misstrauensgemeinschaften: Was Desinformation verbindet

    September 25, 2026

    Betrogen – was tun? Die ersten Schritte

    September 25, 2026

    Meta muss Deepfakes löschen: Board kritisiert KI-Regeln

    September 25, 2026

    Google-Mail echt, Supportfall gefälscht

    September 24, 2026
  • Beratung
  • Bildung

    Was bedeutet Neutralität in der Schule – und was nicht? | Bildung

    Juli 14, 2026

    Wodurch fühlen sich Jugendliche in ihrem Alltag besonders belastet? | Bildung

    Juli 3, 2026

    Kontra: Social Media und Jugendliche – warum ein Verbot zu kurz greift | Bildung

    Juni 17, 2026

    Pro: Warum wir ein Social Media Verbot für Kinder brauchen | Bildung

    Juni 17, 2026

    Social Media bis 16 Jahre verbieten? So sehen das Erwachsene | Bildung

    Juni 11, 2026
  • Politik

    Löst Vergesellschaftung das Wohnungsproblem? | tagesschau.de

    September 25, 2026

    SPD-Landeschefin Schwesig übt harsche Kritik am Kurs von Kanzler Merz

    September 25, 2026

    Marktbericht: Stoppt der DAX seine Verlustserie?

    September 25, 2026

    Berliner Linke entscheidet auf Parteitag über Sondierungen

    September 25, 2026

    Xi bei Trump: Fanfaren, Spalier, Bankett – aber kaum Lösungen

    September 25, 2026
Verbraucherrat
Startseite»Nachrichten»Kritik: DFB-Reaktion beschämend: Infantinos Nähe zu Trump: „FIFA ist gefährlicher als je zuvor“
Nachrichten

Kritik: DFB-Reaktion beschämend: Infantinos Nähe zu Trump: „FIFA ist gefährlicher als je zuvor“

Dr. Heinrich KrämerVon Dr. Heinrich KrämerJuni 4, 2026Keine Kommentare6 Minuten Lesezeit
Facebook Twitter Pinterest LinkedIn Tumblr E-Mail
Teilen
Facebook Twitter LinkedIn Pinterest E-Mail

Kritik: DFB-Reaktion beschämendInfantinos Nähe zu Trump: „FIFA ist gefährlicher als je zuvor“

Echte Bros! (Foto: picture alliance / empics)

Wegen seiner Anbiederung an US-Präsident Donald Trump steht Gianni Infantino vor der Fußball-WM in der Kritik. Nicholas McGeehan, dessen Organisation FairSquare Beschwerde gegen den Weltverbandschef bei der FIFA-Ethikkommission eingereicht hat, spricht im SID-Interview über den Stand des Verfahrens, die politische Dimension von Infantinos Kurs, Risiken für die WM und die Verantwortung des DFB.

Hallo Herr McGeehan, Sie haben Beschwerde gegen Infantino bei der FIFA-Ethikkommission eingereicht. Warum – und was erhoffen Sie sich davon?

Nicholas McGeehan: Erstens wollten wir dokumentieren, wie schwerwiegend und offensichtlich die Verstöße gegen die Regeln zur politischen Neutralität waren. Wir haben vier Fälle festgehalten, in denen Infantino die politische Agenda von Präsident Trump unterstützt hat. Zweitens wollten wir das Verfahren zur Verleihung des FIFA-Friedenspreises an Trump untersuchen lassen. Alle Beweise deuten darauf hin, dass er die Entscheidungen allein und ohne das Council getroffen hat. Und wir wollten den Rechenschaftsmechanismus der Ethikkommission testen – einen der wenigen FIFA-Mechanismen mit offenem Zugang – und sehen, wie sie auf eine fundierte, dokumentierte Beschwerde gegen den Präsidenten reagiert.

Haben Sie eine Antwort erhalten?

Unser Gedanke war: Reagieren sie nicht, zeigt das, dass der Mechanismus nicht bereit ist, führende Funktionäre zur Rechenschaft zu ziehen. Zwei Tage später antworteten sie, dass sie nicht verpflichtet seien, uns über den Fortschritt zu informieren – es wirkte wie eine Daumen-hoch-Emoji-Antwort.

Am Mittwoch haben Sie die Kampagne ‚Reboot FIFA‘ gestartet. Nach der WM soll eine von Fußballfans unterstützte Sammelbeschwerde gegen Infantino eingereicht werden.

Als Infantino Trump den Preis überreichte, sagte er: ‚Im Namen der gesamten globalen Fußballgemeinschaft verleihen wir Ihnen diesen Preis.‘ Deshalb wollen wir den Menschen die Möglichkeit geben, ‚Nein‘ zu sagen.

Der norwegische Fußballverband und Präsidentin Lise Klaveness unterstützen Ihre Beschwerde.

Die norwegische Reaktion folgte offensichtlich der Forderung der Vereine und einem klaren Mandat – das ist anderswo bisher nicht passiert. Wir sind noch nicht auf andere Verbände zugegangen, aber das wäre sinnvoll; sie haben bislang nicht die nötige Kritik erhalten. DFB-Präsident Bernd Neuendorf sitzt im FIFA-Council und gehört zu denen, die einräumen, nicht konsultiert worden zu sein. Das wirft ernste Fragen auf: Warum protestieren Sie nicht gegen die Preisvergabe oder die fehlende Konsultation? Und warum sitzen Sie in einem Gremium, das den FIFA-Präsidenten nicht ordnungsgemäß kontrolliert?

Neuendorf hat wiederholt die Verleihung des Preises an Trump verteidigt und auf die Rolle der USA im Gaza-Krieg verwiesen. Können Sie diese Position nachvollziehen?

Nein, das ist eine beschämende, skandalöse Position – eine entsetzliche Aussage von jemandem in öffentlicher Verantwortung. Mir fehlen die Worte. Er sollte sich entschuldigen – anstatt zu unterstützen, dass diesem Mann Preise verliehen werden.

Neuendorf nahm als ‚Neuling‘ bei der WM in Katar 2022 eine kritischere Haltung gegenüber Infantino ein. Was hat sich seitdem geändert?

Diese Leute gewöhnen sich schnell daran, wie sie bei der FIFA behandelt werden: wenig Verantwortung, aber hohe Vergütung dafür, im Wesentlichen die Entscheidungen des Präsidenten abzunicken. Die Organisation wird schlechter geführt und ist gefährlicher als je zuvor – auch deshalb wird Infantino nicht zur Rechenschaft gezogen. Es wäre auch Neuendorfs Aufgabe, das zu ändern. Er ist einer von vielen Funktionären, die das nicht tun, aber hohe FIFA-Gelder annehmen – ganz zu schweigen von den Ausgaben für ständige Reisen.

Klaveness spricht von einem ‚Klima der Angst‘ bei der FIFA. Was meint sie damit? Stimmen Sie ihr zu?

Ich vermute, sie meint, dass niemand dem Präsidenten widersprechen will. Bei ärmeren Mitgliedsverbänden kann ich das nachvollziehen, da sie von FIFA-Mitteln abhängig sind. Bei wohlhabenderen Verbänden wie Deutschland, England oder Frankreich frage ich mich jedoch, ob eher die Sorge besteht, bei Turniervergaben leer auszugehen. Die FIFA hat enormen Einfluss auf ihre Mitgliedsverbände und deren Führung. Wer sich öffentlich äußert, weiß, dass das Konsequenzen haben kann.

Vor allem Infantinos Anbiederung an Trump wird vielerorts kritisiert. Welchen Motiven folgt er?

Er mag Trump offensichtlich und scheint sich generell zu autoritären Führern hingezogen zu fühlen. Er ist gerne in ihrer Nähe. Eine nüchterne Analyse deutet jedoch auf mehr hin. Weltmeisterschaften sind im Grunde ein ‚Betrug‘: Die Gastgeber zahlen alles, die FIFA kassiert die Einnahmen. Um das durchzusetzen, müssen FIFA-Präsidenten den politischen Führern sehr nah sein – die wiederum wissen vermutlich, dass das System so funktioniert. Wenn Trump sich an diesem ‚Deal‘ beteiligt, erwartet er Gegenleistungen. Das erklärt zu einem großen Teil die Nähe zu Infantino: Er weiß, dass dieser Anerkennung, Lob und Bestätigung braucht. Es geht teilweise um Persönlichkeit, aber vor allem um Geld.

Die Statuten sagen: Die FIFA und ihr Präsident müssen politisch neutral sein. Gleichzeitig tritt Infantino im Weißen Haus oder bei Trumps sogenanntem ‚Board of Peace‘ auf. Wie passt das zusammen?

Das ist der faszinierende Widerspruch der FIFA: Sie sagt, Fußball vereine die Welt und sei unpolitisch – sie ist aber heute stärker politisiert als je zuvor. Das liegt an einem korrupten und dysfunktionalen Governance-System. Autoritäre Führer wie Trump oder der saudische Kronprinz Mohammed bin Salman sehen die FIFA als Instrument, um ihre Ziele zu unterstützen und ihre politischen Narrative zu inszenieren – etwa für ‚Make America Great Again‘. Die FIFA liefert dafür die Bühne und poliert das Image. Sie ist deshalb zutiefst politisch. Wenn Friedenspreise an Donald Trump vergeben werden, gibt es kaum Grenzen dessen, was für andere autoritäre Akteure möglich ist. Das muss enden.

Welche Risiken sehen Sie aus dieser engen Beziehung im Hinblick auf die WM?

Es gibt offensichtliche Risiken für Fans durch Einwanderungsregeln und mögliche ICE-Präsenz bei Spielen. Allgemein ist die Verbindung der FIFA-Marke mit dem MAGA-Projekt ein erhebliches Risiko – ein Spiel mit dem Ruf des Fußballs, das auch auf Infantino und die FIFA zurückfallen kann. Man kann sich sogar vorstellen, dass eine künftige US-Regierung, falls sie zur Rechtsstaatlichkeit zurückkehrt, untersuchen könnte, wer Donald Trump unterstützt hat. Die FIFA könnte dann dazugehören. 2015 hat bereits das US-Justizministerium die Karriere von Infantinos Vorgänger beendet. Ähnliches ist auch in Zukunft nicht ausgeschlossen.

Wenn wir auf Donald Trump als Gastgeber dieses Turniers schauen – worauf sollte sich die Fußballwelt vorbereiten?

Ich weiß es nicht. Wenn wir eines über Trump gelernt haben, dann, dass er unvorhersehbar ist und im eigenen Interesse handelt. Es wird zwar Leute geben, die wissen, dass eine schlecht verlaufende WM negative Folgen hätte, aber ob er darauf hört, ist fraglich. Dieses Turnier hat mehr Potenzial für Kontroversen als jede bisherige WM. Der Rat an Trump wäre wohl, sich nicht in den Mittelpunkt zu stellen – aber ob er das tut?

Welche Szenarien sehen Sie, um eine Veränderung bei der FIFA herbeizuführen?

Es gibt große öffentliche Wut über diese Misswirtschaft. Aber das spiegelt sich nicht in der Politik wider. Politiker nehmen den Sport nicht ernst. Sie verstehen nicht, wie wichtig er ist. Die große Herausforderung ist, Sportpolitik zu einem politischen Thema zu machen. Solange das nicht passiert, wird die FIFA so weitermachen.

Und Infantino? Er dürfte nächstes Jahr wiedergewählt werden. 2031 müsste laut Statuten eigentlich Schluss sein.

Ich halte es für unwahrscheinlich, dass er geht. Sie haben gezeigt, dass sie bereit sind, die Statuten zu verletzen, zu ändern und zu tun, was auch immer nötig ist, um das zu bekommen, was sie wollen. Das beste Beispiel war das Bewerbungsverfahren für die WM-Endrunden 2030 und 2034. Wenn Infantino bleiben will, wird er bleiben.

Mit Nicholas McGeehan sprach Jonas Wagner, sid

Quelle: ntv.de

Teilen. Facebook Twitter Pinterest LinkedIn Tumblr E-Mail
Dr. Heinrich Krämer
  • Webseite

Ähnliche Beiträge

Ergebnisse stützen Linken-Pläne: Vergesellschaftung Berliner Wohnungen ist laut Studie finanzierbar

September 25, 2026

„Sagenhaft, gigantisch“: Klopps DFB-Debüt sorgt für Rekordquoten

September 25, 2026

In legendärem Stadion: Rasen-Ärger in Brasilien fordert die NFL heraus

September 25, 2026
Kommentar hinterlassen Antwort abbrechen

Top-Beiträge

Fehlinvestitionen auch bei Kirchenbezirken, Pensionskassen und TÜV

August 19, 202610 Aufrufe

Gefälschter Tagesschau-Artikel über Eklat bei Maischberger

Juli 13, 20267 Aufrufe

Settelmayer & Kollegen: Hilfe bei Online-Betrug und Fake Shops

September 15, 20266 Aufrufe

Was eine Zuckerabgabe bringen könnte

April 29, 20265 Aufrufe
Folgen Sie uns
  • Facebook
  • Twitter
  • Pinterest
  • Instagram
  • YouTube
  • Vimeo

Abonnieren Sie Updates

VerbraucherRat GmbH
Hohenzollernring 56
50672 Köln

Telefon: +49 221 16847392-0
Telefax: +49 221 16847392-99
E-Mail: info@verbraucherrat.com
Web: www.verbraucherrat.com

Geschäftszeiten
Montag – Freitag: 09:00 – 18:00 Uhr

Menu
  • Startseite
  • Über Uns
  • Kontakt
  • Aktuelle Warnungen
  • Nachrichten
  • Ratgeber
  • Betrugsmaschen
  • Beratung
  • Bildung
  • Politik
Institutionell
  • Impressum
  • Datenschutz
  • Hinweis / Haftungsausschluss
  • Cookie-Manager
  • Nutzungsbedingungen
  • Werbefrei lesen
  • Einwilligung widerrufen
  • Mediadaten
  • Abo kündigen
  • Barrierefreiheitserklärung
  • Hilfe
© 2026 VerbraucherRat. Alle Rechte vorbehalten.
  • Impressum
  • Datenschutz
  • Hinweis / Haftungsausschluss
  • Cookie-Manager
  • Nutzungsbedingungen
  • Werbefrei lesen
  • Einwilligung widerrufen
  • Mediadaten
  • Abo kündigen
  • Barrierefreiheitserklärung
  • Hilfe

Tippen Sie oben und drücken Sie Enter zum Suchen. Drücken Sie Esc zum Abbrechen.