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Startseite»Nachrichten»Letzter Akt im Justizdrama: Justin Baldoni muss Blake Livelys Gerichtskosten begleichen
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Letzter Akt im Justizdrama: Justin Baldoni muss Blake Livelys Gerichtskosten begleichen

Dr. Heinrich KrämerVon Dr. Heinrich KrämerJuni 13, 2026Keine Kommentare2 Minuten Lesezeit
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Letzter Akt im JustizdramaJustin Baldoni muss Blake Livelys Gerichtskosten begleichen

Justin Baldoni und Blake Lively in „Nur noch ein einziges Mal“. (Foto: IMAGO/Landmark Media)

Im Rechtsstreit mit Justin Baldoni hat ein US-Gericht den letzten offenen Punkt geklärt: Blake Lively bekommt ihre Anwaltskosten erstattet, einen Schadenersatz für dessen Verleumdungsklage spricht ihr der Richter aber nicht zu. Die Rechnung könnte siebenstellig ausfallen.

Im Rechtsstreit zwischen den Schauspielern Blake Lively und Justin Baldoni hat ein US-Gericht am Freitag den letzten offenen Punkt entschieden: Lively kann sich ihre Anwaltskosten von Baldoni erstatten lassen, einen Schadenersatz für die von ihm erhobene Verleumdungsklage erhält sie jedoch nicht. Das geht aus der Entscheidung von US-Bezirksrichter Lewis Liman hervor, über die mehrere US-Medien berichten.

Hintergrund ist ein Vergleich, den beide Seiten im vergangenen Monat geschlossen hatten. Darin verzichtete Baldoni auf sein Recht, gegen die Abweisung seiner 400-Millionen-Dollar-Klage gegen Lively aus dem Vorjahr in Berufung zu gehen. Damit war der Weg frei für die 38-Jährige, ihre Prozesskosten zurückzufordern und Schadenersatz nach einem kalifornischen Gesetz zu verlangen.

Jenes Gesetz, das 2024 in Kraft trat, soll Opfer sexueller Belästigung und Übergriffe schützen, wenn sie Fehlverhalten melden – vorausgesetzt, ihre Vorwürfe haben eine vernünftige Grundlage. Lively hatte sich darauf berufen und neben den Anwaltskosten auch dreifachen sowie Straf-Schadenersatz für den durch Baldonis Klage entstandenen Schaden gefordert. Diesen gewährte ihr Richter Liman jedoch nicht.

Rechnung womöglich in Millionenhöhe

Wie hoch die Anwaltskosten ausfallen, muss das Gericht nun bestimmen. Livelys Anwälte sollen dafür eine Aufstellung ihrer Stundensätze und ihres Arbeitsaufwands vorlegen. Angesichts der prominenten Besetzung ihres Teams – angeführt von Michael Gottlieb und Esra Hudson – könnte die Summe einen siebenstelligen Betrag erreichen.

Damit ist der letzte juristische Punkt des Falls geklärt. Lively und der 42-jährige Baldoni hatten sich erst in letzter Minute verglichen und so einen Prozess um mutmaßliche sexuelle Belästigung am Set von „Nur noch ein einziges Mal“ abgewendet.

Quelle: ntv.de, mau/spot

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