Menü schließen
Verbraucherrat
  • Startseite
  • Über Uns
  • Kontakt
  • Aktuelle Warnungen
  • Nachrichten
  • Ratgeber
  • Betrugsmaschen
  • Beratung
  • Bildung
  • Politik
Facebook X (Twitter) Instagram
Facebook X (Twitter) Instagram
Verbraucherrat
  • Startseite
  • Über Uns
  • Kontakt
  • Startseite
  • Über Uns
  • Kontakt
  • Aktuelle Warnungen

    „Völlig inakzeptabel“: Tankrabatt kommt nicht an

    Mai 7, 2026

    Gebäudemodernisierungsgesetz: Prinzip Hoffnung statt Klarheit

    Mai 6, 2026

    Abschaltung des Gasanschlusses darf nicht zur Kostenfalle werden

    Mai 6, 2026

    Stromversorgung sicher und kosteneffizient gewährleisten

    Mai 5, 2026

    Ex-E.ON-Kunden erhalten Erstattungen für verspätete Strom-Schlussrechnungen

    Mai 5, 2026
  • Nachrichten

    Schock verfliegt, Schmerz bleibt: Gelsenkirchen findet nach Sparkassen-Raub keine Ruhe

    Mai 7, 2026

    Berlin Tag & Macht: Die konservative Versuchung: Wird Schwarz-Blau salonfähig?

    Mai 7, 2026

    „Endspiel“ für Frankfurts Riera: Angeschlagener „Bundesliga-Trump“ spuckt plötzlich leise Töne

    Mai 7, 2026

    Monsterwelle rekonstruiert: 480-Meter-Tsunami in bei Touristen beliebtem Alaska-Fjord

    Mai 7, 2026

    „Komplexe Realitäten“: IOC führt „konstruktive Gespräche“ mit Russland – und holt Belarus zurück

    Mai 7, 2026
  • Ratgeber
  • Betrugsmaschen

    Drohen Honorarverluste, wenn Ärzte Impfquote nicht erfüllen?

    Mai 7, 2026

    Ist die PayPal-Mail „Neuer Zugang erkannt“ echt?

    Mai 7, 2026

    PayPal-Phishing: Warum selbst der Sicherheitscode Teil des Betrugs sein kann

    Mai 7, 2026

    Facebook-Konto gehackt: Warum wollen Fremde helfen?

    Mai 7, 2026

    Facebook-Konto gehackt? Vorsicht vor Fake-Helfern in den Kommentaren

    Mai 7, 2026
  • Beratung
  • Bildung

    Geschichte der Demokratiebildung in der Schule | Bildung

    April 29, 2026

    Welcher Anteil junger Frauen und Männer erlangt das Abitur? | Bildung

    April 29, 2026

    Wer kann auf’s Gymnasium gehen? | Bildung

    April 29, 2026

    Schweigen ist nicht neutral | Bildung

    April 29, 2026

    Anwältin und Mechaniker | Bildung

    April 29, 2026
  • Politik

    ARD-DeutschlandTrend: AfD überholt Union in Sonntagsfrage

    Mai 7, 2026

    Interview: „AfD ist Hauptprofiteur der Unzufriedenheit“

    Mai 7, 2026

    Klingbeil: Deutlich weniger Einnahmen für den Staat als erwartet

    Mai 7, 2026

    Hitzige Diskussion über Barrierefreiheit im Bundestag

    Mai 7, 2026

    Ministerpräsident Schulze: Bundesregierung für AfD-Umfragehoch mitverantwortlich

    Mai 7, 2026
Verbraucherrat
Startseite»Nachrichten»Monsterwelle rekonstruiert: 480-Meter-Tsunami in bei Touristen beliebtem Alaska-Fjord
Nachrichten

Monsterwelle rekonstruiert: 480-Meter-Tsunami in bei Touristen beliebtem Alaska-Fjord

Dr. Heinrich KrämerVon Dr. Heinrich KrämerMai 7, 2026Keine Kommentare3 Minuten Lesezeit
Facebook Twitter Pinterest LinkedIn Tumblr E-Mail
Teilen
Facebook Twitter LinkedIn Pinterest E-Mail

Monsterwelle rekonstruiert480-Meter-Tsunami in bei Touristen beliebtem Alaska-Fjord

Der Tracy Arm Fjord in Süd-Alaska wird im Sommer täglich von mehreren Kreuzfahrtschiffen angesteuert. (Foto: U.S. Geological Survey)

Ein Erdrutsch in Alaska löst eine gigantische Flutwelle aus, die fast 500 Meter hoch schwappt. Forscher machen den Klimawandel für solche Naturextreme verantwortlich. Der Anstieg des Tourismus in polaren Regionen könnte das Risiko für Menschen erhöhen.

Für ein Kreuzfahrtschiff auf Gletschertour wäre es der Albtraum schlechthin: Nach einem gewaltigen Erdrutsch in einem Fjord von Alaska spült eine Flutwelle am gegenüberliegenden Hang fast 500 Meter hoch. Der nachfolgende Tsunami entlang des stark gewundenen Fjords rasiert noch in neun Kilometern Entfernung eine bewaldete Insel nahezu kahl. Todesfälle gibt es nicht, obwohl der Tracy Arm Fjord in Süd-Alaska im Sommer mehrmals täglich von Kreuzfahrtschiffen angesteuert wird. 

Ein internationales Forschungsteam rekonstruiert den spektakulären Vorfall, der sich im vergangenen August zutrug, im Fachjournal „Science“. Solche Ereignisse würden in der Arktis mit dem Klimawandel und dem Rückzug der Gletscher häufiger, mahnen die Wissenschaftler.

Durch Erdrutsche verursachte Tsunamis könnten in Fjorden extrem hohe Flutwellen hervorrufen, schreibt die Gruppe um Dan Shugar von der kanadischen University of Calgary. Seit 1925 seien 27 Ereignisse registriert worden, bei denen die Flutwelle auf der gegenüberliegenden Seite der Bucht mindestens 50 Meter hoch geschwappt sei. Berühmt ist insbesondere der Tsunami von 1958 in Lituya Bay in Süd-Alaska, wo die Welle gegenüber der Gerölllawine über einen 530 Meter hohen Kamm schwappte.

64 Millionen Kubikmeter Gestein stürzen ab

Nur wenig niedriger war die nun untersuchte Welle am hinteren Ende des Tracy Arm Fjords, der an den South Sawyer Glacier grenzt. Am Morgen des 10. August 2025 um 05.26 Uhr donnerten bei dem Erdrutsch mindestens 64 Millionen Kubikmeter Gestein aus bis zu 1000 Metern Höhe in den Fjord, wie das Team berechnet. Sie ließen auf der gegenüber liegenden Seite eine Welle bis zu 481 Metern die Wände hoch schwappen.

Danach raste eine anfangs rund 100 Meter hohe Welle mit etwa 70 Metern pro Sekunde – das entspricht gut 250 Kilometern pro Stunde – durch den etwa 50 Kilometer langen und 1,3 Kilometer breiten, von steilen Wänden flankierten Fjord. Auf der neun Kilometer entfernten bewaldeten Insel Sawyer Island rasierte dieser Tsunami den Großteil der Bäume ab.

Auf der 55 Kilometer entfernten Insel Harbor Island lagerte an jenem Morgen eine Kajak-Gruppe, die mit dem Schrecken davonkam: Die immer noch sieben Meter hohe Welle riss ein Kajak und große Teile der Ausrüstung mit sich. In der Stadt Juneau, per Wasser etwa 130 Kilometer entfernt und weit jenseits des Fjords gelegen, stieg der Wasserpegel eine Stunde nach dem Erdrutsch um 40 Zentimeter.

Erderwärmung als Ursache vermutet

Für den Erdrutsch macht das Forschungsteam vor allem die Erderwärmung verantwortlich. Der Rückzug von Gletschern und das Auftauen von Permafrostzonen destabilisiere Hänge und erhöhe in der gesamten Arktis das Risiko für Erdrutsche deutlich. Auch am Ende des Tracy Arm Fjords habe sich der South Sawyer Gletscher in den vergangenen Jahrzehnten kilometerweit zurückgezogen und sei stark ausgedünnt.

Gleichzeitig steige der Tourismus in solchen Regionen deutlich, sowohl durch Freizeit-Outdoor-Aktivitäten als auch durch Kreuzfahrtschiffe. In Alaska sei die Zahl der Kreuzfahrtschiff-Passagiere von einer Million im Jahr 2016 auf 1,6 Millionen im Jahr 2025 gestiegen. „Obwohl der Tracy Arm-Tsunami keine Todesfälle verursacht hat, unterstreicht der Vorfall die Gefahren von Erdrutschen in vielbefahrenen Küstenzonen in polaren und subpolaren Regionen“, schreibt die Gruppe. Touristen in solchen Gebieten würden dadurch zunehmend gefährdet.

Das Ereignis weckt Erinnerungen an einen Tsunami im Juni 2017 im Karrat Fjord im Westen von Grönland: Diese Welle war ausgelöst worden durch ein Erdbeben und einen darauffolgenden Erdrutsch von 50 Millionen Kubikmetern Gestein. Die Welle erreichte die etwa 30 Kilometer entfernte Siedlung Nuugaatsiaq und tötete dort vier Menschen.

Quelle: ntv.de, Walter Willems, dpa

Teilen. Facebook Twitter Pinterest LinkedIn Tumblr E-Mail
Dr. Heinrich Krämer
  • Webseite

Ähnliche Beiträge

Schock verfliegt, Schmerz bleibt: Gelsenkirchen findet nach Sparkassen-Raub keine Ruhe

Mai 7, 2026

Berlin Tag & Macht: Die konservative Versuchung: Wird Schwarz-Blau salonfähig?

Mai 7, 2026

„Endspiel“ für Frankfurts Riera: Angeschlagener „Bundesliga-Trump“ spuckt plötzlich leise Töne

Mai 7, 2026
Kommentar hinterlassen Antwort abbrechen

Top-Beiträge

„Moby Dick“: Vor 60 Jahren: Belugawal im Rhein gesichtet

April 29, 20264 Aufrufe

Was eine Zuckerabgabe bringen könnte

April 29, 20264 Aufrufe

„Inflationszahlen sind Warnsignal“ | Verbraucherzentrale Bundesverband

April 29, 20263 Aufrufe

Kommentar zur Gesundheitsreform: Gerecht sieht anders aus

April 29, 20263 Aufrufe
Folgen Sie uns
  • Facebook
  • Twitter
  • Pinterest
  • Instagram
  • YouTube
  • Vimeo

Abonnieren Sie Updates

VerbraucherRat GmbH
Hohenzollernring 56
50672 Köln

Telefon: +49 221 16847392-0
Telefax: +49 221 16847392-99
E-Mail: info@verbraucherrat.com
Web: www.verbraucherrat.com

Geschäftszeiten
Montag – Freitag: 09:00 – 18:00 Uhr

Menu
  • Startseite
  • Über Uns
  • Kontakt
  • Aktuelle Warnungen
  • Nachrichten
  • Ratgeber
  • Betrugsmaschen
  • Beratung
  • Bildung
  • Politik
Institutionell
  • Impressum
  • Datenschutz
  • Hinweis / Haftungsausschluss
  • Cookie-Manager
  • Nutzungsbedingungen
  • Werbefrei lesen
  • Einwilligung widerrufen
  • Mediadaten
  • Abo kündigen
  • Barrierefreiheitserklärung
  • Hilfe
© 2026 VerbraucherRat. Alle Rechte vorbehalten.
  • Impressum
  • Datenschutz
  • Hinweis / Haftungsausschluss
  • Cookie-Manager
  • Nutzungsbedingungen
  • Werbefrei lesen
  • Einwilligung widerrufen
  • Mediadaten
  • Abo kündigen
  • Barrierefreiheitserklärung
  • Hilfe

Tippen Sie oben und drücken Sie Enter zum Suchen. Drücken Sie Esc zum Abbrechen.