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Musiker lag im künstlichen Koma: Rapper Haftbefehl nach Drogenrückfall in der Reha-Klinik

Dr. Heinrich KrämerVon Dr. Heinrich KrämerOktober 20, 2026Keine Kommentare2 Minuten Lesezeit
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Musiker lag im künstlichen KomaRapper Haftbefehl nach Drogenrückfall in der Reha-Klinik

Bis auf Weiteres wird Rapper Haftbefehl nicht mehr live auftreten. (Foto: picture alliance/dpa)

In der Schweiz soll Haftbefehl seine Kokainsucht in den Griff bekommen. Doch der Rapper erleidet einen schweren Drogenrückfall, schwebt zwischenzeitlich sogar in Lebensgefahr. Nun soll es gute Nachrichten geben.

Nach einem lebensgefährlichen Kokainrückfall ist Rapper Haftbefehl aus dem Krankenhaus in der Schweiz entlassen worden, in dem er zeitweise sogar im künstlichen Koma lag. Sein Manager Erfan Bolourchi bestätigte, dass der Musiker die Klinik bereits vergangene Woche verlassen hat und nun in einer Reha-Klinik behandelt wird. Diese soll laut Informationen der „Bild“-Zeitung, die zuerst über die Entlassung des Rappers berichtet hatte, in der Nähe von Zürich liegen.

Es gehe ihm gut und jeden Tag werde es besser, erklärte Bolourchi. Haftbefehl müsse allerdings noch an der Nase operiert werden. Zu den Hintergründen der Operation machte der Manager keine Angaben. Der Rapper werde sich nun für eine längere Zeit eine Auszeit nehmen.

Haftbefehl, der mit bürgerlichem Namen Aykut Anhan heißt, hatte Mitte Oktober seine Konzerte in Düsseldorf und Berlin abgesagt. Sein Bruder Cem Anhan, bekannt als Rapper Capo, hatte damals mitgeteilt, dass sich der Musiker „unter ärztlicher Aufsicht“ befinde. Haftbefehl kommt aus Offenbach in Hessen und lebt mit seiner Familie in der Region Stuttgart.

Entzug in der Schweiz

Der 40-Jährige hatte bereits im Juni eine Auftrittspause aus gesundheitlichen Gründen angekündigt. Er verwies dabei auf die Netflix-Doku „Babo – Die Haftbefehl-Story“, in der er offen über seine Drogensucht und die Folgen seines Kokainkonsums gesprochen hatte. In der Doku wird auch thematisiert, dass er nach einer Überdosis wiederbelebt werden musste. Zu den Ursachen der aktuellen Behandlung haben sich weder der Rapper noch sein Management geäußert.

Laut Informationen der „Bild“-Zeitung soll Haftbefehl auf Drängen seiner Familie bereits vor seinem Rückfall privat in die Schweiz gereist sein. Dort sollte er Abstand von seinem bisherigen Umfeld bekommen, das ihn dazu verleite, Drogen zu konsumieren. Gemeinsam habe man in der Schweiz nach einer geeigneten Entzugsklinik suchen wollen. Bevor Haftbefehl seine Therapie beginnen konnte, soll er allerdings Anfang Oktober einen schweren Rückfall erlitten haben. Nach „Bild“-Informationen soll er dabei bis zu 30 Gramm Kokain konsumiert haben. Sein Zustand sei so kritisch gewesen, dass er beatmet werden musste und ins künstliche Koma versetzt wurde.

Quelle: ntv.de, csp/dpa

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