Neue RechtsgrundlageUSA kündigen neue Zölle gegen 60 Handelspartner an
Wegen angeblich unzureichender Maßnahmen gegen Zwangsarbeit will die US-Regierung auf Einfuhren von 60 Handelspartnern einen zusätzlichen Zoll von 10 beziehungsweise 12,5 Prozent erheben.
Im Februar kippte der Oberste Gerichtshof die umfassenden Import-Zölle von US-Präsident Donald Trump. Dieser hatte daraufhin angekündigt, neue Wege zur Zollerhebung zu suchen – und diese nun offenbar gefunden: Dutzende Handelspartner der USA sollen ab Freitag neue Einfuhrzölle zwischen 10 und 12,5 Prozent bezahlen für Waren, die sie in die USA importieren.
Begründet werden die neuen Abgaben mit angeblich unzureichenden Maßnahmen gegen Zwangsarbeit. Betroffen sind 60 Handelspartner, von China bis hin zu Indien und der EU, teilte das Büro des US-Handelsbeauftragten Jamieson Greer mit.
Der Zeitpunkt fällt mit dem Auslaufen eines fast pauschalen Zolls von 10 % zusammen, den Trump Anfang des Jahres verhängt hatte, nachdem er den Rechtsstreit vor dem Obersten Gerichtshof verloren hatte.
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