Menü schließen
Verbraucherrat
  • Startseite
  • Über Uns
  • Kontakt
  • Aktuelle Warnungen
  • Nachrichten
  • Ratgeber
  • Betrugsmaschen
  • Beratung
  • Bildung
  • Politik
Facebook X (Twitter) Instagram
Facebook X (Twitter) Instagram
Verbraucherrat
  • Startseite
  • Über Uns
  • Kontakt
  • Startseite
  • Über Uns
  • Kontakt
  • Aktuelle Warnungen

    Riester-Rente von der Sparkasse? Dann bekommen Sie womöglich zu wenig

    Oktober 22, 2026

    Smart-Meter eingebaut, aber monatelang nicht nutzbar

    Oktober 22, 2026

    Ein Tarif für ganz Deutschland: Verbraucherzentrale legt Vorschlag für den Nahverkehr vor

    Oktober 20, 2026

    Energie-Grundversorgung: Verbraucherzentrale für mehr Schutz vor hohen Preisen

    Oktober 20, 2026

    Gesundheitsversorgung: Für Verbraucher:innen wird es teurer

    Oktober 15, 2026
  • Nachrichten

    Orkanartige Böen bis 110 km/h: Schwere Herbststürme fegen über Deutschland

    Oktober 23, 2026

    „Die Augen öffnen“: Eintracht-Trainer macht eigenem Juwel eine öffentliche Ansage

    Oktober 23, 2026

    Seit 2022 von Russland besetzt: Melania Trump vermittelt Feuerpause in südukrainischer Stadt Oleschky

    Oktober 23, 2026

    Probeaufnahmen mit Favoriten: James-Bond-Suche soll finale Phase erreicht haben

    Oktober 23, 2026

    Alt-Kanzler Gerhard Schröder bei Kongress in China

    Oktober 23, 2026
  • Ratgeber
  • Betrugsmaschen

    Paris: „Refugees welcome“-Foto der Frau ist manipuliert

    Oktober 23, 2026

    Wahlmaschinen-Video: Fehler sichtbar, Wahlbetrug unbelegt

    Oktober 23, 2026

    Frankreichs Proteste: Wie Fakes das Bild der Unruhen verzerren

    Oktober 23, 2026

    Epstein-Insel: Angebliche Ritualbilder sind Fakes

    Oktober 23, 2026

    Polizeigewalt in Paris: Jugendlicher aus Video lebt

    Oktober 23, 2026
  • Beratung
  • Bildung

    Bildung ist mehr als Schule – Alltagsbildung | Bildung

    Oktober 22, 2026

    „Andere Familiensprache als Deutsch“: Was bedeutet mehrsprachig aufzuwachsen? | Bildung

    Oktober 8, 2026

    Wie können Lehrkräfte und Schulen mit Mehrsprachigkeit umgehen? | Bildung

    Oktober 8, 2026

    Welche Rolle spielt Mehrsprachigkeit in der Bildungspolitik? | Bildung

    Oktober 8, 2026

    Was bedeutet Neutralität in der Schule – und was nicht? | Bildung

    Juli 14, 2026
  • Politik

    Griechenland verbietet Social Media für unter 15-Jährige

    Oktober 23, 2026

    Nicht nur wegen Ryanair-Abzug: Der BER bleibt ein Sorgenflughafen

    Oktober 23, 2026

    Russland und Ukraine tauschen erneut Gefangene aus

    Oktober 23, 2026

    Marktbericht: Nasdaq kommt unter die Räder

    Oktober 23, 2026

    Erneut mutmaßlicher Drohnenangriff auf Schiff vor Rumäniens Küste

    Oktober 23, 2026
Verbraucherrat
Startseite»Politik»Nicht nur wegen Ryanair-Abzug: Der BER bleibt ein Sorgenflughafen
Politik

Nicht nur wegen Ryanair-Abzug: Der BER bleibt ein Sorgenflughafen

Dr. Heinrich KrämerVon Dr. Heinrich KrämerOktober 23, 2026Keine Kommentare5 Minuten Lesezeit
Facebook Twitter Pinterest LinkedIn Tumblr E-Mail
Teilen
Facebook Twitter LinkedIn Pinterest E-Mail


Analyse

Stand: 23.10.2026 • 17:09 Uhr

Ryanair schließt seine Basis am Berliner Flughafen. Der BER sei zu teuer, zu kompliziert, zu unflexibel, sagt die Airline schon seit Jahren. Und sie sagt auch: Fliegen in Deutschland sei grundsätzlich zu teuer.

Andre Kartschall

Wenn es nach Marcel Pouchain Meyer geht, dann war die Entscheidung längst überfällig. So zumindest blickt der zuständige Deutschland-Manager von Ryanair die Schließung der Basis am Berliner Flughafen BER. Sie bedeutet, das sieben Flugzeuge der irischen Budget-Airline, die bislang hier ihren Hauptstandort hatten, ins Ausland verlegt werden.

„Die Flieger werden dann einfach woanders übernachten“, sagt Pouchain Meyer. Das bedeutet: auch die nächtliche Wartung findet woanders statt. In Ländern, in denen Fliegen billiger ist als in Deutschland: Dazu gehören zum Beispiel Schweden, Italien, Slowakei oder Polen, erklärt der Ryanair-Manager. Mit den Flugzeugen wandern auch die Piloten und das Kabinenpersonal ab: insgesamt also 210 Jobs, die am BER verloren gehen.

Zwar werden Flieger von Ryanair den BER weiterhin ansteuern – allerdings nur noch als vereinzeltes Ziel im sogenannten Point-to-Point-Betrieb, also als Verbindung zu einigen beliebten Urlaubszielen etwa. Unter dem Strich verringert sich die von der Airline am BER angebotene Passagierkapazität deutlich: Von 4,5 Millionen einzelnen Sitzplätzen pro Jahr auf 2,2 Millionen. Auf vielen verbleibenden Strecken wird seltener geflogen. Und beliebte Verbindungen nach Fuerteventura, Gran Canaria oder Lanzarote fallen ganz weg.

Jahrelange Fehde zwischen BER und Ryanair

Damit ist das vorläufige Ende einer lange andauernden Fehde zwischen Ryanair und dem „Flughafen Berlin Brandenburg Willy Brandt“, wie der BER ganz korrekt heißt, erreicht. Seit Jahren kritisiert Ryanair, dass der gesamte Standort Deutschland im europäischen Vergleich viel zu teuer sei, Gebühren und Steuern viel zu hoch.

Die Airline moniert, dass seit 2019 Luftverkehrssteuer und Sicherheitsgebühren doppelt so teuer geworden sind. Die Flugsicherungsgebühr hat sich mehr als verdreifacht. Außerdem wurden am BER zudem die Flughafenentgelte um 50% erhöht. Weitere 10% Erhöhung hat der Flughafen angekündigt – bis 2029. Daraufhin fiel die Entscheidung bei Ryanair, die Basis am Hauptstadtflughafen zu schließen.

Weniger Strecken ab Berlin: Ryanair schließt Basis am BER.

Die Gewerkschaft ver.di und die Pilotenvereinigung Cockpit äußerten beide die Vermutung, dass die Schließung der Basis in Berlin auch damit zu tun haben könnte, dass dort vor anderthalb Jahren der einzige Betriebsrat eines Ryanair-Standortes in Deutschland gegründet wurde. „Evidenzen dafür haben wir natürlich nicht“, sagt Dennis Dacke von ver.di. „Aber wir wissen, dass Mitbestimmung bei Ryanair nicht beliebt ist.“

Ryanair bestreitet, dass es einen Zusammenhang zwischen Betriebsratsgründung und Basis-Schließung gibt. Stattdessen verweist Ryanair auch auf Nachfrage nochmal auf die hohen Standortkosten. Die Flughafenentgelte seien die Stellschraube, mit der Flughäfen ihre Kosten senken können. Die Discount-Airline bevorzugt kleinere Flughäfen, die in der Regel billiger sind als große.

Neun Jahre zu spät, erheblich teurer als geplant

Der BER nimmt in Deutschland eine Sonderrolle ein: einst als großes Drehkreuz geplant, fristet er heute eine Existenz als – sehr teuer gebauter – großer Regionalflughafen. Dabei hatte es an Optimismus in all den Jahren seit dem Baubeginn vor zwanzig Jahren nicht gemangelt. 2011 sollte der BER in Betrieb gehen. Erst neun Jahre später, 2020, war es tatsächlich so weit.

Die Verzögerung schuf einen gigantischen Schuldenberg. Aus den geplanten zwei Milliarden Euro Baukosten (Stand 2006) wurden mehr als sieben Milliarden Euro. Geld, das der Betrieb des Flughafens erst einmal wieder einspielen muss – auch durch Flughafenentgelte. Doch dafür bräuchte es kontinuierliches jährliches Wachstum. Dieses aber gibt es nicht.

Optimismus als einzige Konstante

Dem Optimismus bei den Verantwortlichen in der Hauptstadtregion schien das in all den Jahren nichts anhaben zu können. Noch im März 2022 fabulierte die Stadt Berlin in einer offiziellen Pressemitteilung: „Bis zum Jahr 2040 ist die Steigerung der Kapazität auf bis zu 58 Millionen Fluggäste pro Jahr geplant.“ Zu dieser Zeit nutzten – auch bedingt durch Corona-Maßnahmen – nicht einmal 20 Millionen Passagiere den BER.

Und Zuversicht herrschte auch noch Anfang 2026. Die BER-Geschäftsführung erklärte, man rechne mit 26,5 bis 27 Millionen Fluggästen im laufenden Jahr. Bereits im Verlauf des ersten Halbjahres aber wurde klar: am BER fliegen nicht mehr, sondern weniger Menschen als im Vorjahreszeitraum: 25,7 Millionen sollen es nun wohl zum Jahresende werden.

Rote Zahlen seit der Eröffnung

Seit der Eröffnung schreibt der Flughafen zuverlässig Verluste. Diese fielen mit jedem Jahr zwar zunehmend kleiner aus, doch der Schuldenberg wuchs immer weiter. Um irgendwann in die Gewinnzone zu kommen, benötigt der BER möglichst hohe Einnahmen – daher ist eine Senkung der Flughafenentgelte auf das Niveau anderer Regionalflughäfen kaum machbar. Ein Dilemma für die Betreiber. Und für Ryanair eben Grund genug, seine Präsenz am BER weiter zurückzufahren.

Der aus Ryanair-Sicht wahrscheinlich einzig logische Schritt „um den Flughafen wieder wettbewerbsfähig zu machen“, sei „ein Schuldenschnitt“, so Pouchain Meyer. Das hieße aber wohl, dass die Länder Berlin und Brandenburg sowie der Bund als Eigentümer außerplanmäßig Millionen oder Milliarden an Verlusten abschreiben müssten. Dafür aber gibt es keine Pläne und wohl auch keinen politischen Willen.

Kein Wachstum am BER in Sicht

Als die Kürzungspläne von Ryanair bekannt wurden, verkündet der BER umgehend, dass zwei andere Fluggesellschaften, Wizz Air und Eurowings, ihr Angebot ausbauen und damit die verloren gegangenen Flüge von Ryanair wenigstens teilweise ersetzen würden. Das aber stimmt so nicht.

Richtig ist: Wizz Air und Eurowings wollten ihr Angebot ohnehin ausweiten – und hätten dies so oder so getan. Die von den beiden Airlines neu eingerichteten Verbindungen fliegen zudem in andere Städte als die weggefallenen Flüge von Ryanair. Wäre Ryanair geblieben, wäre also durch Wizz Air und Eurowings endlich einmal das lang prognostizierte Wachstum am BER entstanden. Nun eben nicht.

Heute wurde auch noch bekannt: der angedachte Deal mit der Fluggesellschaft Emirates wird nun doch nicht realisiert. Die Airline wird den BER auch weiterhin nicht anfliegen, obwohl das eigentlich vereinbart wurde. Der Flughafen teilt mit, man werde „spätestens 2030 – und damit bereits zehn Jahre nach der Eröffnung des mit immensen Investitionen errichteten Flughafens BER“ ein ausgeglichenes Konzernergebnis erreichen. An diesem Ziel halte man fest.

Teilen. Facebook Twitter Pinterest LinkedIn Tumblr E-Mail
Dr. Heinrich Krämer
  • Webseite

Ähnliche Beiträge

Griechenland verbietet Social Media für unter 15-Jährige

Oktober 23, 2026

Russland und Ukraine tauschen erneut Gefangene aus

Oktober 23, 2026

Marktbericht: Nasdaq kommt unter die Räder

Oktober 23, 2026
Kommentar hinterlassen Antwort abbrechen

Top-Beiträge

Gefälschter Tagesschau-Artikel über Eklat bei Maischberger

Juli 13, 2026522 Aufrufe

Meta-Konto: Umstellung oder Phishing? Der Faktencheck

Oktober 18, 2026216 Aufrufe

Gefälschte Doctolib-Mails fluten Postfächer: Erste-Hilfe-Set ist Fake

August 13, 202638 Aufrufe

Bücherexperiment in sozialen Medien und Messengern

September 9, 202628 Aufrufe
Folgen Sie uns
  • Facebook
  • Twitter
  • Pinterest
  • Instagram
  • YouTube
  • Vimeo

Abonnieren Sie Updates

VerbraucherRat GmbH
Hohenzollernring 56
50672 Köln

Telefon: +49 221 16847392-0
Telefax: +49 221 16847392-99
E-Mail: info@verbraucherrat.com
Web: www.verbraucherrat.com

Geschäftszeiten
Montag – Freitag: 09:00 – 18:00 Uhr

Menu
  • Startseite
  • Über Uns
  • Kontakt
  • Aktuelle Warnungen
  • Nachrichten
  • Ratgeber
  • Betrugsmaschen
  • Beratung
  • Bildung
  • Politik
Institutionell
  • Impressum
  • Datenschutz
  • Hinweis / Haftungsausschluss
  • Cookie-Manager
  • Nutzungsbedingungen
  • Werbefrei lesen
  • Einwilligung widerrufen
  • Mediadaten
  • Abo kündigen
  • Barrierefreiheitserklärung
  • Hilfe
© 2026 VerbraucherRat. Alle Rechte vorbehalten.
  • Impressum
  • Datenschutz
  • Hinweis / Haftungsausschluss
  • Cookie-Manager
  • Nutzungsbedingungen
  • Werbefrei lesen
  • Einwilligung widerrufen
  • Mediadaten
  • Abo kündigen
  • Barrierefreiheitserklärung
  • Hilfe

Tippen Sie oben und drücken Sie Enter zum Suchen. Drücken Sie Esc zum Abbrechen.