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Nürnberg rettet sich spät: Herthas Rekordserie reißt beim Letzten

Dr. Heinrich KrämerVon Dr. Heinrich KrämerOktober 16, 2026Keine Kommentare3 Minuten Lesezeit
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Nürnberg rettet sich spät

Herthas Rekordserie reißt beim Letzten

Hertha BSC startet mit sieben Siegen in die neue Saison der 2. Fußball-Bundesliga. Doch am 8. Spieltag endet die große Serie beim Tabellenletzten. Der 1. FC Nürnberg rettet seine Serie dagegen spät noch.

Holstein Kiel – Hertha BSC 0:0

Serie gerissen, Rekord verpasst: Hertha BSC hat ausgerechnet beim bisherigen Schlusslicht Holstein Kiel erstmals in dieser Zweitliga-Saison Federn gelassen. Durch das 0:0 nach sieben Siegen in sieben Spielen gehört der alleinige Startrekord der Liga weiterhin Hannover 96, die Niedersachsen hatten 1986/87 die ersten acht Begegnungen gewonnen.

Kiel bleibt zwar das einzige Team der Liga ohne Sieg, für den zuletzt kritisierten Trainer Tim Walter war der Punkt aber ein unerwarteter Erfolg. Zumindest bis Sonntag kletterten die Störche auf den 16. Platz.

„Es würde mich wahnsinnig freuen, wenn dieser Rekord in Verbindung mit meinen Jungs gebracht wird“, hatte Berlins Trainer Stefan Leitl vor dem Anpfiff bei Sky gesagt. Doch dafür tat seine Mannschaft zunächst zu wenig. Die Berliner waren in einer umkämpften Partie zwar die bessere Mannschaft, Oluwaseun Adewumi nutzte seine Chancen (11./15.) aber nicht.

Kurz nach der Pause hatte Adrian Kapralik sogar die Kieler Führung auf dem Fuß (48.). „Es geht nicht um mich, es geht um den Verein“, hatte Coach Walter vor dem Spiel gesagt. Seine Elf warf in der Schlussphase gegen immer stärkere Herthaner dann auch alles in die Waagschale.

Energie Cottbus – 1. FC Nürnberg 1:1 (0:0)

Der 1. FC Nürnberg marschiert weiter ungeschlagen durch die 2. Fußball-Bundesliga, sorgt sich aber um Senkrechtstarter Mohamed Ali Zoma. Der italienische Neu-Nationalspieler musste beim 1:1 (0:0) bei Energie Cottbus wegen einer Schulterverletzung schon vor der Pause ausgewechselt werden, der FCN gab nach Schlusspfiff eine ausgekugelte Schulter als Diagnose bekannt.

Durch das Remis festigte das Team von Trainer Miroslav Klose den zweiten Tabellenplatz. Torgarant Justin Butler (56.) brachte den FCE zunächst in Führung, der Stürmer traf im vierten Spiel in Folge. Styopa Mkrtchyan (79.) glich kurz vor Ende aber für die Gäste aus.

Sechs Tage nach dem furiosen 4:4 gegen den VfL Wolfsburg bot Nürnberg diesmal mehr Magerkost statt Spektakel. „Es wird ein Kampf auch gegen das Publikum. Wir sind auf alles vorbereitet“, hatte Klose vor dem Anstoß bei Sky gesagt. Auf dem Rasen sah sich seine Elf zu Beginn einer Angriffswelle des FCE ausgesetzt, die der Club aber schadlos überstand.

Erst nach 20 Minuten war auch Nürnberg im Spiel angekommen und hielt dagegen, dann aber der Rückschlag: Zoma, bislang mit sieben Tore in dieser Saison, musste mit Schmerzen an der linken Schulter auf einer Trage vom Platz gebracht werden.

Nach der Pause traf dann Butler nach schöner Vorarbeit von Leonardo Bittencourt ins leere Tor, ein weiterer Butler-Treffer fand wegen einer Abseitsstellung keine Anerkennung (63.). Mkrtchyan gelang der verdiente Ausgleich.

Verwendete Quellen: ntv.de, ter/sid

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