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Startseite»Nachrichten»Rückblick auf Skandal-Interview: „Top Gun“-Star rechnet mit „Arsch“-Schlagzeile ab
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Rückblick auf Skandal-Interview: „Top Gun“-Star rechnet mit „Arsch“-Schlagzeile ab

Dr. Heinrich KrämerVon Dr. Heinrich KrämerMai 21, 2026Keine Kommentare3 Minuten Lesezeit
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Rückblick auf Skandal-Interview„Top Gun“-Star rechnet mit „Arsch“-Schlagzeile ab

Gibt kaum Interviews abseits der Kamera: Miles Teller. (Foto: IMAGO/ZUMA Press)

Vor Jahren sorgt ein Artikel über Miles Teller, in dem er als „Arsch“ bezeichnet wird, für Schlagzeilen. Jetzt erklärt der Star aus „Top Gun 2“, wie sehr ihn die Darstellung bis heute prägt und welche Konsequenzen er daraus gezogen hat.

Miles Teller spricht nur noch ungern mit klassischen Printmedien – der Grund dafür liegt bereits rund elf Jahre zurück. Ein viel kritisiertes Magazinporträt aus dem Jahr 2015 habe sein Vertrauen in Interviews nachhaltig zerstört, sagt der „Top Gun: Maverick“-Star heute. Daraus habe er persönliche Konsequenzen gezogen.

Damals hatte das Magazin „Esquire“ den Schauspieler in einer Titelgeschichte als „Arsch“ beschrieben. „Miles Teller ist auf der Suche nach Größe (und zeigt dabei auch ein bisschen seine arschige Seite)“, schrieb das Magazin in einem Post auf X, damals noch Twitter. Für Teller war die Darstellung offenbar ein Wendepunkt. Rückblickend spricht er von einer massiven Verzerrung seiner Aussagen und seines Auftretens. „Ich habe mir gedacht: Wenn ich ein Interview nicht vor laufender Kamera gebe, besteht immer die Gefahr, dass Aussagen falsch wiedergegeben, aus dem Zusammenhang gerissen oder sogar Dinge ergänzt werden, die so nie passiert sind“, sagt der 39-Jährige nun im Gespräch mit „IndieWire“.

Der Schauspieler erklärt, wie stark ihn die damalige Berichterstattung getroffen habe. „Es kam mir vor wie eine Verfälschung dessen, was tatsächlich passiert war.“ Nach dem Erscheinen des Artikels habe er seinem Team deutlich gesagt, dass er solche Interviews künftig vermeiden wolle. „Leute, ich glaube nicht, dass ich das noch einmal mache, denn ich lese das hier und es klingt für mich einfach nicht nach mir.“

„Am Set kann man nicht verbergen, wer man ist“

Teller stellt außerdem grundsätzlich infrage, warum er sich freiwillig einem Format aussetzen solle, in dem Dinge geschrieben würden, die seiner Ansicht nach nicht der Wahrheit entsprächen. „So ist das Leben nicht, warum sollte ich also jemals Teil von etwas sein wollen, wo sie so etwas einfach so schreiben können?“

Der Schauspieler glaubt, dass negative Geschichten in den Medien deutlich mehr Aufmerksamkeit erzeugen als positive Schlagzeilen. Entscheidend sei für ihn deshalb etwas anderes: „Wenn man ins Bett geht und den Kopf auf das Kissen legt, dann zählt nur, wie man Menschen wirklich behandelt. Besonders wichtig sei ihm der Eindruck, den Kollegen und Mitarbeiter von ihm hätten. „Die Schauspieler, die Regisseure, die Crew, die Produzenten – am Set kann man nicht verbergen, wer man ist.“

Schon kurz nach Veröffentlichung des „Esquire“-Porträts hatte Teller öffentlich widersprochen. Auf der Plattform „X“ schrieb er damals, das Magazin könne „nicht falscher liegen“. Außerdem erklärte er: „Ich finde nicht, dass es irgendetwas Cooles oder Unterhaltsames daran gibt, ein Idiot zu sein. Das ist eine völlig falsche Darstellung.“

Aktuell ist Teller bei den Filmfestspielen in Cannes, wo er seinen neuen Film „Paper Tiger“ vorstellt. Regie führte James Gray, außerdem spielen Scarlett Johansson und Adam Driver mit. Parallel ist Teller weiterhin im Biopic „Michael“ im Kino zu sehen.

Quelle: ntv.de, lpe/spot

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