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Startseite»Politik»Schauspielerin Sandra Hüller glänzt im Historiendrama „Rose“
Politik

Schauspielerin Sandra Hüller glänzt im Historiendrama „Rose“

Dr. Heinrich KrämerVon Dr. Heinrich KrämerApril 30, 2026Keine Kommentare5 Minuten Lesezeit
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Stand: 30.04.2026 • 06:38 Uhr

Eine Frau gibt sich im 17. Jahrhundert als Mann aus. In in Markus Schleinzers „Rose“ geht es um Fragen von Identität und Überlebenskampf. Erneut rückt ein Historienfilm Sandra Hüllers Schauspielkunst ins Rampenlicht.

Von Nora Große Harmann, MDR

Ein staubiger Hut, kurzes Haar und eine markante Narbe im Gesicht: Sandra Hüller ist in ihrer Rolle kaum wiederzuerkennen. In „Rose“, dem neuen Werk des Regisseurs Markus Schleinzer, verkörpert sie eine Person, die in einer Zeit extremer religiöser und sozialer Enge alles auf eine Karte setzt. Der Film ist ab heute in den deutschen Kinos zu sehen.

Riskantes Spiel um Anerkennung

Die Geschichte beginnt in einem protestantischen Dorf im Deutschland des 17. Jahrhunderts. Mitten im Dreißigjährigen Krieg taucht ein vermeintlicher Soldat auf – der Körper schwerfällig von den Strapazen, das Gesicht verunstaltet, weil eine Kugel die Wange zerschossen hat. Zurück kehrt „Rose“ – gespielt von Sandra Hüller – aber nicht in das eigene Leben, sondern in das eines gefallenen Kameraden, dem einem Dokument zufolge ein verwaister Hof gehört.

Die Dorfbewohner sind skeptisch, doch „Rose“, die sich als Mann ausgibt, überzeugt durch Fleiß und Gottesfurcht. Niemand ahnt, dass sich hinter der Maskerade eine Frau verbirgt, deren Identitätswechsel der einzige Weg ist, um in einer von Männern dominierten Welt Freiheit und Grundbesitz zu erlangen.

Das Historiendrama des Österreichers Markus Schleinzer spielt im Dreißigjährigen Krieg. Darin geht es um Roses lebensbedrohliche Verkleidung als Mann.

Um ihren Betrug noch glaubhafter zu machen, plant „Rose“ eine arrangierte Ehe mit der Bauerntochter Suzanna, gespielt von Caro Braun. Zwischen den beiden Frauen entwickelt sich ein komplexes Bündnis. Rose nimmt sich das Privileg, an der männlichen Gesellschaft teilzunehmen, indem sie ihre Identität ändert und ihre Geschichte neu erzählt. Die Handlung kreist um diese Selbstermächtigung – und das Risiko der Hochstaplerin, aufzufliegen.

Hüller ausgezeichnet mit dem Silbernen Bären

Für ihre Darstellung der „Rose“ wurde Hüller bereits bei der Weltpremiere auf der Berlinale 2026 mit dem Silbernen Bären für die beste schauspielerische Leistung in einer Hauptrolle geehrt. Die Jury und Kritiker lobten insbesondere ihre Fähigkeit, die ständige Anspannung und den Selbstverzicht der Figur körperlich greifbar zu machen.

Hüller selbst beschreibt ihre Rolle, die ein Leben in ständiger Verkleidung zeigt, als „tolle Herausforderung“. Als Schauspielerin oder Schauspieler verkleide man sich die ganze Zeit, sagte Hüller im Gespräch mit dem MDR. „Nur ist das nicht lebensbedrohlich.“ Was sie am Filmstoff fasziniert habe, sei das Thema Identität gewesen. Verbunden mit der Frage, inwieweit man „man selbst sein kann“: „Das hat mich sehr interessiert, weil es eben auch mit meinem Beruf verbunden ist.“

Sie war für einen Oscar nominiert und taucht für ihre Rollen voll in ihre Figuren ein: Sandra Hüller. Sie sagt im MDR-Interview: „Die Kunst lässt sich nicht instrumentalisieren. Wird sie nie.“ Am 30. April wird sie 48 Jahre alt.

Regisseur Markus Schleinzer inszeniert „Rose“ als ein strenges, fast fabelhaftes Drama in Schwarz-Weiß. Trotz des historischen Settings im 17. Jahrhundert ist das Thema hochaktuell: Es geht um die Konstruktion von Geschlechterrollen und den Preis, den Individuen für ihre Selbstbestimmung zahlen müssen.

Figur der „Rose“ ist historisch inspiriert

Die Figur der „Rose“ ist historisch inspiriert. 300 verbürgte Fälle von Frauen, die sich als Männer ausgaben, haben Regisseur Markus Schleinzer und sein Co-Autor in Gerichtsakten und Tagebüchern gefunden, wie Schleinzer auf der Berlinale erzählte. Die Frauen hätten das aus unterschiedlichsten Gründen getan. Heute würde man manche als transgender oder queer lesen. Viele aber taten es, um zu überleben.

Laut der Literaturwissenschaftlerin und Schriftstellerin Angela Steidele hat es in Europa in der Zeit vom 17. bis zum 19. Jahrhundert etwa tausend Frauen gegeben, die in die Rollen von Männern geschlüpft sind. Steidele forscht dazu seit mehr als 20 Jahren, ihr Roman „Rosenstengel“ wurde 2015 mit dem Bayerischen Buchpreis geehrt. Man müsse allerdings bedenken, so die Autorin, dass nur die Fälle bekannt wurden, bei denen etwas „schiefgegangen“ sei, die Lüge also aufgedeckt wurde. „Die Dunkelziffer von Frauen, die erfolgreich als Männer durchs Leben gegangen sind, ist wesentlich höher.“

Zu wenig historische Genauigkeit?

An der historischen Genauigkeit des Films übt Steidele indes Kritik. „Rose“ beziehe dutzende Details aus dem Leben der Catharina Margaretha Linck aus Halle (Saale), die als „Anastasius Lagrantinus Rosenstengel“ lebte, mit einer Frau verheiratet war und 1721 in Halberstadt hingerichtet wurde.

Aber: Trotz all dieser Details habe der Film nichts mit der historischen Catharina Linck zu tun. Vor allem die Hinrichtung betrachte der Film in einem falschen Kontext, so Steidele. Die historische Figur Rosenstengel sei nicht – wie im Film – aufgrund ihrer Übernahme der männlichen Rolle verurteilt worden, sondern aufgrund von „Sodomie“, dem Vollzug sexueller Praktiken außerhalb der christlichen Ehe.

Aktuelle Geschichte in historischem Gewand

Als Schauspielerin erfindet sich Sandra Hüller mit „Rose“ noch einmal neu. Sie schafft es, die Geschichte stets gegenwärtig erscheinen zu lassen – trotz der leicht altertümlichen Sprache, der historischen Kostüme und der Standbilder.

„Konsequent und radikal“ spiele Hüller die „männliche“ Hauptrolle, sagte Filmkritiker Knut Elstermann dem MDR. Hüller gehe mit einer „ungeheuren Intensität und Klugheit“ an ihre Rollen heran – „mit kompletter Hingabe“. Gerade in ihrem Zusammenspiel mit der Schauspiel-Newcomerin Caro Braun zeige sich, dass sie sich, obwohl sie bereits ein internationaler Star sei, nicht in den Vordergrund spiele. Auch deshalb sei sie zurecht mit dem Silbernen Bären bei der Berlinale ausgezeichnet worden.

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