Menü schließen
Verbraucherrat
  • Startseite
  • Über Uns
  • Kontakt
  • Aktuelle Warnungen
  • Nachrichten
  • Ratgeber
  • Betrugsmaschen
  • Beratung
  • Bildung
  • Politik
Facebook X (Twitter) Instagram
Facebook X (Twitter) Instagram
Verbraucherrat
  • Startseite
  • Über Uns
  • Kontakt
  • Startseite
  • Über Uns
  • Kontakt
  • Aktuelle Warnungen

    Energiesperren: Hohe Kosten belasten Verbraucher:innen

    August 4, 2026

    Bahnpreise: Werbung günstig, Realität teurer?

    August 3, 2026

    „Abschaffung der telefonischen Krankschreibung ist ein klarer Rückschritt“

    Juli 7, 2026

    Flug nicht angetreten, Geld komplett weg?

    Juli 7, 2026

    Trotz Filter: Doctolib zeigt Kassenpatient:innen kostenpflichtige Termine an

    Juli 2, 2026
  • Nachrichten

    Streit vorm Bahnhof Zoo: 30-Jähriger in Berlin auf offener Straße erschossen

    August 10, 2026

    Demi Vollering schlägt zurück: Tour de France geht mit spektakulärem Finish und Ärger zu Ende

    August 10, 2026

    49-Jähriger in Haft: Emirate liefern mutmaßlichen Gangsterboss nach Irland aus

    August 10, 2026

    Rekordwerte auch im Meer : Westeuropa erlebt heißesten Juni und Juli seit Aufzeichnungsbeginn

    August 10, 2026

    Bei Turnier in New Jersey: US-Kampfjets fangen Flugzeuge nahe Trumps Golfplatz ab

    August 10, 2026
  • Ratgeber
  • Betrugsmaschen

    Urin im Wasser: Jeder pinkelt, aber keiner gibt’s zu!

    August 8, 2026

    Facebook-Spitznamen in Gruppen: Was hinter ihnen steckt

    August 8, 2026

    Faktencheck: „Die Verdunkelung“ – Was der Film verschweigt

    August 7, 2026

    „Dann bezahlst du mit deinem Blut“: So funktioniert die WhatsApp-Erpressung mit „Viktor“

    August 7, 2026

    WhatsApp-Betrug: „Bin gerade beim Zahnarzt“ – Geldforderung

    August 7, 2026
  • Beratung
  • Bildung

    Was bedeutet Neutralität in der Schule – und was nicht? | Bildung

    Juli 14, 2026

    Wodurch fühlen sich Jugendliche in ihrem Alltag besonders belastet? | Bildung

    Juli 3, 2026

    Kontra: Social Media und Jugendliche – warum ein Verbot zu kurz greift | Bildung

    Juni 17, 2026

    Pro: Warum wir ein Social Media Verbot für Kinder brauchen | Bildung

    Juni 17, 2026

    Social Media bis 16 Jahre verbieten? So sehen das Erwachsene | Bildung

    Juni 11, 2026
  • Politik

    Juni und Juli waren in Westeuropa so warm wie noch nie

    August 10, 2026

    Kampf gegen Geldwäsche und Steuerbetrug: Wenn der Zoll den Porsche beschlagnahmt

    August 10, 2026

    Niedrigwasser: Binnenschiffer warnen vor Zweiteilung des Rheins

    August 10, 2026

    Erneut Waldbrände in Spanien und Frankreich ausgebrochen

    August 10, 2026

    Pentagon ruft Rüstungsindustrie zu schnellerer Waffenproduktion auf

    August 9, 2026
Verbraucherrat
Startseite»Nachrichten»„Schlimmster Zwischenfall“: Als ein verrückter englischer Superstar ein Flugzeug zerlegte
Nachrichten

„Schlimmster Zwischenfall“: Als ein verrückter englischer Superstar ein Flugzeug zerlegte

Dr. Heinrich KrämerVon Dr. Heinrich KrämerJuni 6, 2026Keine Kommentare5 Minuten Lesezeit
Facebook Twitter Pinterest LinkedIn Tumblr E-Mail
Teilen
Facebook Twitter LinkedIn Pinterest E-Mail

„Schlimmster Zwischenfall“Als ein verrückter englischer Superstar ein Flugzeug zerlegte

06.06.2026, 19:13 Uhr Von Ben Redelings
Paul-Gascoigne-England-Torjubel-mit-Wasserspritzern-Paul-Gascoigne-England-goal-celebration-with-Wasserspritzern
Englands Superstar Paul Gascoigne polarisierte ständig und überall. (Foto: imago/Sven Simon)

Vor 30 Jahren hoffte England bei der Heim-EM auf die außergewöhnlichen Fähigkeiten ihres genialen wie verrückten Superstars Paul Gascoigne. Doch noch bevor das Turnier überhaupt angepfiffen war, hatte „Gazza“ bereits für einen unglaublichen Skandal gesorgt.

Da war die englische Nationalmannschaft extra vor der Europameisterschaft 1996 im eigenen Land nach Fernost geflohen, um den Problemen mit ihren gewaltbereiten Fans in der Heimat aus dem Weg zu gehen – und dann sollte ausgerechnet ein Spieler aus den eigenen Reihen zum größten Hooligan mutieren. Auf dem Rückflug von Hongkong nach London verbreitete der exzentrische Superstar des englischen Teams, Paul Gascoigne, hoch über den Wolken Angst und Schrecken, randalierte mit „Kung-Fu-Tritten“, wie die Medien auf der Insel berichteten, in der Business-Class und fabrizierte einen Sachschaden in Höhe von 10.000 Mark.

„Es war der schlimmste Zwischenfall mit britischen Gästen in den letzten 25 Jahren“, erzählte ein sichtlich geschockter Sprecher der Fluggesellschaft „Cathay Pacific“ nach der Landung. Der Pressesprecher des englischen Verbands versuchte noch lächelnd die ganze Geschichte herunterzuspielen, als er meinte – „Gazza war so normal vergnügt wie immer. Er war so, wie wir ihn alle kennen“ -, doch der Plan scheiterte krachend.

Die Story dieses feucht-fröhlichen Fluggelages war nicht nur für die Medien ein gefundenes Fressen, auch das britische Unterhaus beschäftigte sich anschließend mit dem Fall. Über seine halbherzige Entschuldigung („Das Programm im Bord-TV ging ja mal so gar nicht. Und eigentlich wollte ich nur schlafen“) konnten jedenfalls nur die wenigsten Briten lachen.

Schon im Nachtclub ging’s zur Sache

Englands große EM-Hoffnung drohte noch vor dem Start des Turniers in einem handfesten Skandal unterzugehen – vor allem als bekannt wurde, dass die Szenen auf dem Flug noch harmlos waren gegenüber dem, was sich an dem Abend vor dem Abflug in einem Hongkonger Nachtclub abgespielt hatte. Dort hatten sich Gazza und einige Mitspieler so dermaßen betrunken, dass sie sich am Ende des Abends oberkörperfrei mit alkoholischen Getränken gegenseitig in ihre Münder (ab-)spritzten. Auch diese Story wurde in den englischen Boulevardmedien genüsslich ausgebreitet, so dass jeder Fußballfan im Land genaustens über die Eskapaden des Teams Bescheid wusste. Und genau das sollte während der EM noch zu einem legendären Moment führen.

Dass Gascoigne in Flugzeugen schon häufiger aus der Reihe gefallen war, hätte die Mannschaftsbetreuer und Trainer Terry Venables eigentlich alarmieren müssen. Denn bereits als er im Alter von 19 Jahren für ein U21-Turnier in Frankreich zum ersten Mal in einen Flieger stieg, ging es dem verrückten Nationalspieler alles andere als gut, wie er in seiner Autobiografie „Gazza“ selbst einmal erzählte: „Ich hatte die Hosen voll, war mir sicher, das Flugzeug würde abstürzen und ich müsste sterben. Ich kippte ein paar Brandys, um mir Mut anzutrinken, hatte aber trotzdem ein mulmiges Gefühl. Der Teamarzt musste mich an die Hand nehmen und an Bord bringen, ich ließ ihn fast den ganzen Flug über nicht mehr los, weil ich vor Angst wie ein kleiner Junge zitterte.“

„… sofort setzte es zum Sturzflug an“

Nur drei Jahre später war Gascoigne damals von seiner mittelschweren Flugangst-Attacke bereits wieder geheilt. Vielmehr war alles wie immer: Das Flugzeug war für ihn zu einem echten Spielparadies geworden. Als die Mannschaft während der WM 1990 für die Achtelfinal-Paarung gegen Belgien nach Bologna umziehen musste, nahm man den Flieger. Um sich ein wenig abzulenken, bat Gascoigne den Piloten, ihm das Cockpit zu zeigen und wie man fliegt: „Er erklärte mir, welche Schalter man umlegt, um das Flugzeug steigen, sinken oder abdrehen zu lassen. Natürlich sollte ich selbst keinen anrühren, aber ich zog blitzartig am erstbesten, nur um zu sehen, wie stark das Flugzeug reagierte – sofort setzte es zum Sturzflug an.“ Chris Woods, der gerade aufgestanden war, wurde mit voller Wucht in seinen Sitz zurückgeworfen. Er drohte seinem Mitspieler postwendend eine Tracht Prügel an. Gascoigne lachte jedoch nur. Er hatte seinen Spaß gehabt. Von Flugangst keine Spur mehr.

Nach dem Skandal hoch über den Wolken wenige Tage vor dem Start der Europameisterschaft 1996 wurde damals nur im Ausland über einen Ausschluss von Gascoigne aus dem Team der englischen Nationalmannschaft spekuliert. Im eigenen Land dachte nie wirklich jemand darüber nach, Gazza zu verbannen. Terry Venables bezeichnete den Superstar lieber als „Herz und Seele“ des Teams und versprach sich viel von seinem genialen Mittelfeldakteur. Und tatsächlich sollte Paul Gascoigne ein hervorragendes Turnier bestreiten – mit einem absoluten Höhepunkt im Gruppenspiel gegen Schottland. Sein Volley-Tor nach einem Lupfer zum 2:0-Endstand zählt bis heute zu den schönsten Treffern der EM-Geschichte.

Und dann lag Gazza plötzlich nach seinem spektakulären Tor rücklings auf dem grünen Rasen, breitete seine Arme aus und ließ sich von seinen Mitspielern Wasser in seinen weit geöffneten Mund spritzen. Dabei lachte Gascoigne vergnügt wie ein kleiner Junge. Und ganz England lachte mit ihm. Denn jeder erkannte in dieser Szene die Geschichte des Abends vor dem Abflug in einem Hongkonger Nachtclub wieder. Und damit war der Skandal zu den Akten gelegt. Was hatte der Sprecher des englischen Verbands nach dem Fluggelage noch gemeint? „Gazza war so normal vergnügt wie immer. Er war so, wie wir ihn alle kennen.“ Und genau das hatten alle Briten in diesem glückseligen und vergnüglichen Moment endgültig begriffen. Einen Paul Gascoigne musste man so nehmen, wie er ist. Mit all seinen Verrücktheiten, irren Geschichten – und genialen Fähigkeiten auf dem Platz.

Quelle: ntv.de

Teilen. Facebook Twitter Pinterest LinkedIn Tumblr E-Mail
Dr. Heinrich Krämer
  • Webseite

Ähnliche Beiträge

Streit vorm Bahnhof Zoo: 30-Jähriger in Berlin auf offener Straße erschossen

August 10, 2026

Demi Vollering schlägt zurück: Tour de France geht mit spektakulärem Finish und Ärger zu Ende

August 10, 2026

49-Jähriger in Haft: Emirate liefern mutmaßlichen Gangsterboss nach Irland aus

August 10, 2026
Kommentar hinterlassen Antwort abbrechen

Top-Beiträge

„Moby Dick“: Vor 60 Jahren: Belugawal im Rhein gesichtet

April 29, 20264 Aufrufe

Was eine Zuckerabgabe bringen könnte

April 29, 20264 Aufrufe

„Inflationszahlen sind Warnsignal“ | Verbraucherzentrale Bundesverband

April 29, 20263 Aufrufe

Kommentar zur Gesundheitsreform: Gerecht sieht anders aus

April 29, 20263 Aufrufe
Folgen Sie uns
  • Facebook
  • Twitter
  • Pinterest
  • Instagram
  • YouTube
  • Vimeo

Abonnieren Sie Updates

VerbraucherRat GmbH
Hohenzollernring 56
50672 Köln

Telefon: +49 221 16847392-0
Telefax: +49 221 16847392-99
E-Mail: info@verbraucherrat.com
Web: www.verbraucherrat.com

Geschäftszeiten
Montag – Freitag: 09:00 – 18:00 Uhr

Menu
  • Startseite
  • Über Uns
  • Kontakt
  • Aktuelle Warnungen
  • Nachrichten
  • Ratgeber
  • Betrugsmaschen
  • Beratung
  • Bildung
  • Politik
Institutionell
  • Impressum
  • Datenschutz
  • Hinweis / Haftungsausschluss
  • Cookie-Manager
  • Nutzungsbedingungen
  • Werbefrei lesen
  • Einwilligung widerrufen
  • Mediadaten
  • Abo kündigen
  • Barrierefreiheitserklärung
  • Hilfe
© 2026 VerbraucherRat. Alle Rechte vorbehalten.
  • Impressum
  • Datenschutz
  • Hinweis / Haftungsausschluss
  • Cookie-Manager
  • Nutzungsbedingungen
  • Werbefrei lesen
  • Einwilligung widerrufen
  • Mediadaten
  • Abo kündigen
  • Barrierefreiheitserklärung
  • Hilfe

Tippen Sie oben und drücken Sie Enter zum Suchen. Drücken Sie Esc zum Abbrechen.