Viele kennen die Star-Wars-Filme, doch nur wenige die Namen dahinter: Einer von ihnen ist Marcia Lucas. Sie prägte als Film-Editorin einige der ikonischsten Momente der Saga. Nun ist sie im Alter von 80 Jahren gestorben.
Die Star-Wars-Filme verdanken ihren Kultstatus nicht zuletzt auch ihr: der US-Film-Editorin Marcia Lucas, die den Mythos abseits des Rampenlichts mitprägte. Nun ist sie im Alter von 80 Jahren gestorben. Der Anwalt der Familie bestätigte den Tod gegenüber dem Branchenmagazin Variety. Lucas starb demnach an Krebs.
In einem Statement der Angehörigen heißt es in dem Magazin: „Ihre Arbeit war bekannt für ihre emotionale Intelligenz, Rhythmus und Humanität – eine seltene Fähigkeit, um die Wahrhaftigkeit einer Szene ausfindig zu machen und Herz, Momentum und Klarheit auf die Leinwand zu bringen.“
Als stille Heldin gefeiert
Lucas war mit Regisseur und Produzent George Lucas verheiratet und gilt als stille Heldin des ersten Star-Wars-Films. So sei es ihre Idee gewesen, die Heldenfigur des Obi-Wan Kenobi auf dem Todesstern sterben zu lassen. Auch der Kult gewordene Kuss zwischen Luke und Prinzessin Leia sei dank ihrer Überzeugung im Film belassen worden.
Für den Schnitt von „Star Wars: Eine neue Hoffnung“ wurde Lucas gemeinsam mit Richard Chew und Paul Hirsch 1978 mit einem Oscar ausgezeichnet. Sie war auch Cutterin beim Star-Wars-Film „Die Rückkehr der Jedi-Ritter“.
Lucas prägte aber auch andere einflussreiche Filme, wie beispielsweise Martin Scorseses „New York, New York“ und „Taxi Driver“.
