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Politik

Trotz Waffenruhe spitzt sich die humanitäre Lage in Gaza zu

Dr. Heinrich KrämerVon Dr. Heinrich KrämerMai 11, 2026Keine Kommentare5 Minuten Lesezeit
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Stand: 11.05.2026 • 10:17 Uhr

Andauernder Beschuss, hunderte Tote – die Waffenruhe im Gaza-Krieg hat keinen Bestand. Der von Israel kontrollierte Teil wird immer größer und damit auch die Not der Menschen im übrigen Teil des Gazastreifens.

Julio Segador

Niemand in Gaza kann sich sicher fühlen – trotz Waffenruhe. In Khan Younis trifft eine Rakete, die laut Augenzeugen aus einem Hubschrauber abgefeuert wurde, einen Wagen. Flammen lodern. Ein Mann wird zunächst mit dem Sanitätswagen in ein Krankenhaus gebracht, wo er kurze Zeit später stirbt.

Alltag im Gazastreifen, der viele Menschen frustriert. Seit Beginn der Waffenruhe im Oktober vergangenen Jahres sollen mehr als 800 Menschen durch Beschuss getötet worden sein, berichten lokale Gesundheitsbehörden und Hilfsorganisationen. Die Vereinten Nationen stufen diese Zahlen als glaubwürdig ein.

Bewohner von Khan Younis stehen um ein durch eine Rakete zerstörtes Auto.

Auch deshalb meint Abu Omar Al-Naffar aus Gaza-Stadt im Interview mit der Nachrichtenagentur Reuters: Die vereinbarte Waffenruhe gebe es gar nicht. „Israel, unser Feind, kennt keine Waffenruhe und hält sich weder an internationale Verträge noch an Gesetze oder humanitäres Völkerrecht. Der Feind arbeitet Tag und Nacht darauf hin, die palästinensische Sache zu beenden.“

„Gelbe Linie“ teilt Gazastreifen

Besonders gefährlich ist die Situation an der sogenannten „Gelben Linie“. Die Markierung, die den Gazastreifen teilt. Östlich der Linie kontrolliert Israels Armee das Gebiet, westlich davon hat die Terrororganisation Hamas das Sagen.

Ein Team der ARD trifft Munair Rajab Al-Qashash. Er lebt in Al-Tofah, ganz im Osten von Gaza-Stadt, buchstäblich nur wenige Meter von der „Gelben Linie“ entfernt. Er zeigt auf die Abgrenzung. Für ihn ist es eine Linie des Todes. „Die ‚Gelbe Linie‘ bedeutet, dass wir uns in Gefahr befinden. Panzer sind überall, und die feindlichen Kräfte beschießen uns. Wir sind also absolut nicht sicher.“ Das Leben sei „ein einziges Elend“, erzählt Al-Qashash weiter.

„Wir können nicht einmal diese Straße hier erreichen. Sie ist nur zehn Meter entfernt, und doch kommen wir nicht hin. Überall herrscht Beschuss. Sie treffen wahllos jeden Ort.“ Das Übertreten oder Annähern an die sogenannte „Gelbe Linie“ gilt als lebensgefährlich. Das israelische Militär verfolgt dort eine rigide Politik. Wer der Markierung zu nahekommt, muss damit rechnen, getötet zu werden.

„Wir leben in ständiger Angst“

Während die Linie ursprünglich als Zwischenlösung im Friedensplan von US-Präsident Donald Trump gedacht war, wird sie zunehmend als neue Grenze gesehen. Satellitenbilder und Berichte von Hilfsorganisationen, etwa Ärzte ohne Grenzen, zeigen, dass Israels Militär die gelben Blöcke, die als Markierung dienen, immer wieder weiter in palästinensisches Gebiet hinein verschiebt, was den Lebensraum der Palästinenser weiter verkleinert.

Auch Al-Qashash hat Angst, dass sein Haus, das unmittelbar an der Grenze liegt, bald von Israel kontrolliert wird. Er führt das ARD-Team in sein Haus. Seine Habseligkeiten sind gut verpackt. An den Wänden klaffen Einschusslöcher. „Wir leben in ständiger Angst. Ich kann nicht einmal in genau diesem Zimmer sitzen, denn die Kugeln schlagen durch dieses Fenster ein. Und im Obergeschoss ist alles durch den Beschuss völlig beschädigt und verwüstet, wie Sie sehen können.“

Seine Familie sitze auf gepackten Koffern. „Unsere Sachen stehen bereit. Jeden Augenblick können wir unsere Habseligkeiten greifen und davonrennen.“

Baldiger Beginn von Phase zwei unwahrscheinlich

Dass Trumps-Friedensplan weiter umgesetzt wird, und schon zeitnah die Phase zwei beginnt, ist unwahrscheinlich. Hierzu müsste die Terrororganisation Hamas entwaffnet werden. Die jüngsten Aussagen des hochrangigen Hamas-Funktionärs Chalil Al-Haja im arabischen Sender Al-Jazeera machen deutlich, dass die Terrororganisation dazu nicht bereit ist.

„Bedauerlicherweise konzentrieren sie sich alle nur auf die Waffen. Aber die sind ein verbrieftes Recht des palästinensischen Volkes auf seinem Weg zur Eigenstaatlichkeit sowie zur Durchsetzung seiner legitimen Rechte und Forderungen“, erklärt Al-Haja.

Die Terrororganisation Hamas wirft Israel vor, nicht alle Verpflichtungen aus der ersten Phase des Friedenplanes erfüllt zu haben. Deshalb sei man gegen die Entwaffnung. In Israel selbst rechnen viele damit, dass auch aus diesem Grund schon bald die Kämpfe im Gazastreifen wieder aufgenommen werden könnten.

Israels Premierminister Benjamin Netanjahu sieht sich in einer günstigen Position: „Wir sind auf jedes Szenario vorbereitet – und genau diese Anweisung habe ich auch unserem Militär sowie unseren Sicherheitsbehörden erteilt. Israel ist stärker als je zuvor; der Iran und seine Stellvertreter sind schwächer als je zuvor.“

Sorge vor Ausbreitung von Ungeziefer und Krankheiten

Für die kriegsgeschundene Zivilbevölkerung sind das keine guten Nachrichten. Die meisten Palästinenser in dem schmalen Küstenstreifen haben alles verloren. Sie leben seit mehr als zweieinhalb Jahren als Flüchtlinge in der eigenen Heimat unter prekärsten Bedingungen. Die hygienischen Verhältnisse sind unbeschreiblich.

Die Vereinten Nationen haben eben erst erklärt, dass mehr als 80 Prozent der untersuchten Notunterkünfte mit Ratten und Ungeziefer verseucht sind. Vor allem schlafende Kinder werden häufig von Ratten in Zehen und Finger, und sogar in die Gesichter gebissen. Khalil Al-Daqran, der Sprecher des Al-Aqsa-Krankenhauses in Deir al-Balah warnt vor einem katastrophalen Szenario.

Im Kriegsverlauf mit Israel sei der ein Großteil des Gazastreifens in Schutt und Asche gelegt worden. Dies sei ein idealer Nährboden für die Ausbreitung von Nagetieren und Insekten, erklärt Al-Daqran. „Wir befürchten den Ausbruch sehr schwerwiegender Krankheiten und Epidemien, wie beispielsweise Rattenfieber und Pest. Sollten sich diese Krankheiten ausbreiten, könnten sie eine immense Umwelt- aber vor allem Gesundheitskatastrophe im Gazastreifen auslösen.“

Die sogenannte „Gelbe Linie“ markiert die neue militärische Grenze. Sie ist aber auch die Kante einer humanitären Katastrophe, an der die Zivilbevölkerung Gazas zwischen Trümmern, Seuchen und politischer Ausweglosigkeit zerrieben wird.

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Dr. Heinrich Krämer
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