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Startseite»Nachrichten»Verehrung statt Kritik: Infantinos „Liebe zum Fußball“ verzückt Afrikas Verbände
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Verehrung statt Kritik: Infantinos „Liebe zum Fußball“ verzückt Afrikas Verbände

Dr. Heinrich KrämerVon Dr. Heinrich KrämerJuli 23, 2026Keine Kommentare2 Minuten Lesezeit
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Verehrung statt Kritik

Infantinos „Liebe zum Fußball“ verzückt Afrikas Verbände

22.07.2026 | 19:06 Uhr

Vor allem in Europa ist die Kritik an FIFA-Boss Infantino groß, Spaniens Ligachef spricht gar von einem „kranken“ System. Ganz anders schauen die afrikanischen Verbände auf den Schweizer.

Afrikas Kontinentalverbandschef Patrice Motsepe hat den vielfach kritisierten FIFA-Präsidenten Gianni Infantino verteidigt. „Ich schätze seine große Liebe zum Fußball, sein tiefes Engagement für den Fußball weltweit und seine Unterstützung für Afrika“, sagte der Südafrikaner in Johannesburg.

Infantino habe eine „eine Schlüsselrolle dabei gespielt, die Chancen afrikanischer Nationalmannschaften auf der Weltbühne zu erweitern“, führte Motsepe aus. Der 64 Jahre alte CAF-Chef verwies auf die Erhöhung der WM-Startplätze für Afrika um vier Direkttickets sowie eines für die Playoffs. Bei der Endrunde in den USA, Mexiko und Kanada waren zehn Teams vertreten.

Infantino war während der WM zunehmend in die Kritik geraten, vor allem aufgrund der aufgehobenen Sperre des US-Stürmers Folarin Balogun oder der Einführung der Trinkpausen, aber auch wegen der möglichen Aufstockung des Turniers auf 64 Mannschaften. Im kommenden Jahr will sich der Schweizer für eine vierte Amtszeit zur Wiederwahl stellen.

Südamerika und Afrika stehen zu Infantino

Vor allem aus Spanien kam heftiger Gegenwind. Ligaboss Javier Tebas sagte in einem Interview mit der Gazzetta dello Sport, die Zeit des FIFA-Chefs sei „vorbei, er sollte nicht im Amt bleiben. Er hat die Unterstützung des Systems, der Verbände. Das ist das System, und es ist ein System, das bereits an der Wurzel krank ist.“

Afrika besitzt innerhalb der FIFA großen Einfluss. Die 54 Mitgliedsverbände der CAF bilden den größten geschlossenen Stimmenblock der sechs Kontinentalverbände. Auch Südamerikas Verband CONMEBOL hatte sich bereits im April öffentlich für Infantinos Wiederwahl ausgesprochen. Für Infantinos angestrebte Wiederwahl 2027 deutet sich eine riesige Mehrheit an. Der DFB hatte zuletzt bestätigt, Verbandschef Bernd Neuendorf habe ein Unterstützerschreiben für Infantino nicht unterzeichnet.

Verwendete Quellen: ntv.de, mar/sid

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