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Startseite»Nachrichten»War 14 Jahre im Kongress: Parteiinterner Trump-Gegner Massie unterliegt bei Vorwahlen
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War 14 Jahre im Kongress: Parteiinterner Trump-Gegner Massie unterliegt bei Vorwahlen

Dr. Heinrich KrämerVon Dr. Heinrich KrämerMai 20, 2026Keine Kommentare2 Minuten Lesezeit
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War 14 Jahre im KongressParteiinterner Trump-Gegner Massie unterliegt bei Vorwahlen

Der Abgeordnete Thomas Massie spricht nach seiner Niederlage bei der Nominierung der Republikaner. (Foto: picture alliance/dpa/AP)

Donald Trump kann Kritik nicht ausstehen, schon gar nicht in der eigenen Partei. Dort kann er aber Einfluss nehmen, wie es nun auch Thomas Massie in Kentucky spürt. Nach heftiger Kritik am Umgang mit den Epstein-Akten und dem Iran-Krieg fällt er in Ungnade – und wird nicht wiedergewählt.

Der bei US-Präsident Donald Trump in Ungnade gefallene Republikaner Thomas Massie ist aus dem Rennen um die Zwischenwahlen im Bundesstaat Kentucky ausgeschieden. Sein parteiinterner Kontrahent Ed Gallrein lag nach Auszählung fast aller Stimmen uneinholbar vorn, wie der Sender CNN berichtete. Damit ist klar, dass Massie bei der Wahl für das Repräsentantenhaus im November nicht für die Republikaner antreten wird.

Die Vorwahl stand besonders im Fokus, weil Massie immer wieder Stellung gegen Trumps Krieg im Iran bezog. Zudem war er es, der gemeinsam mit dem Demokraten Ro Khanna das Gesetz für die Veröffentlichung der Ermittlungsakten im Fall des Sexualstraftäters Jeffrey Epstein voranbrachte.

Noch am Wahltag veröffentlichte Trump eine Kaskade an Posts, in denen er Massie wahlweise als schlechtesten Kongressabgeordneten der US-Geschichte oder als schlechtesten Abgeordneten seiner Partei bezeichnete. Trumps Appell: „Kentucky, schmeißt diesen VERSAGER bei der Wahl am Dienstag aus der Politik!“

Nach 14 Jahren im Kongress ist Massie in seiner Partei ein bekanntes Gesicht. Die Vorwahl wurde deshalb auch als Test gesehen, wie gut Trump die republikanische Wählerbasis mobilisieren kann.

Im November stehen in den Vereinigten Staaten die Zwischenwahlen an, bei denen das Repräsentantenhaus und ein Teil des Senats neu gewählt werden. Verlieren die Republikaner auch nur in einer der beiden Kammern ihre aktuell sehr knappe Mehrheit, wird Trump keine größeren Gesetzesinitiativen mehr durchsetzen können. Zudem müsste er sich möglicherweise auf ein weiteres Amtsenthebungsverfahren einstellen.

Quelle: ntv.de, als/dpa

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