Menü schließen
Verbraucherrat
  • Startseite
  • Über Uns
  • Kontakt
  • Aktuelle Warnungen
  • Nachrichten
  • Ratgeber
  • Betrugsmaschen
  • Beratung
  • Bildung
  • Politik
Facebook X (Twitter) Instagram
Facebook X (Twitter) Instagram
Verbraucherrat
  • Startseite
  • Über Uns
  • Kontakt
  • Startseite
  • Über Uns
  • Kontakt
  • Aktuelle Warnungen

    „Spritpreisdeckel droht zum Feigenblatt zu werden“

    November 5, 2026

    Mangelnde Transparenz in den Werbearchiven: Plattformen verstoßen gegen den DSA

    November 3, 2026

    KI als riskanter Ratgeber für junge Menschen: Verbraucherzentrale fordert mehr Schutz

    November 2, 2026

    Keine Werbung für Chips, Cola und Co.

    Oktober 29, 2026

    Verbraucherzentrale prüft Sammelklage gegen Stromanbieter grüüün

    Oktober 29, 2026
  • Nachrichten

    Wenn Zeit im Alter rast: Ist schon mit 20 Jahren die gefühlte Lebensmitte erreicht?

    November 7, 2026

    Geheimnis hinter der Torflut: Psychische Faktoren: „Eine sehr schöne menschliche Gabe von Füllkrug“

    November 7, 2026

    Mann mit Schusswaffen nahe dem Weißen Haus festgenommen

    November 7, 2026

    Signal nach Sieg der Demokraten: Houston fährt Zusammenarbeit mit ICE-Agenten zurück

    November 7, 2026

    Neun Meldungen seit 2019: Novartis: Zwei Tumorfälle deuten auf Bezug zu Gentherapie hin

    November 7, 2026
  • Ratgeber
  • Betrugsmaschen

    Supermarkt-Kühlanlagen gehackt: USA warnen vor Angriffen

    November 6, 2026

    Halloween-Süßigkeiten: Wenn Warnungen Angst verstärken

    November 6, 2026

    Vitamin D und Krebs: Erkrankung ist nicht Sterblichkeit

    November 6, 2026

    Berlin-Krawalle? Video zeigt Osterfeuer auf Zypern

    November 6, 2026

    Gefälschte Handelsregister-Mail droht mit Löschung

    November 6, 2026
  • Beratung
  • Bildung

    Bildung ist mehr als Schule – Alltagsbildung | Bildung

    Oktober 22, 2026

    „Andere Familiensprache als Deutsch“: Was bedeutet mehrsprachig aufzuwachsen? | Bildung

    Oktober 8, 2026

    Wie können Lehrkräfte und Schulen mit Mehrsprachigkeit umgehen? | Bildung

    Oktober 8, 2026

    Welche Rolle spielt Mehrsprachigkeit in der Bildungspolitik? | Bildung

    Oktober 8, 2026

    Was bedeutet Neutralität in der Schule – und was nicht? | Bildung

    Juli 14, 2026
  • Politik

    Schwere Schäden nach Raketenangriffen auf Kiew

    November 7, 2026

    Pistorius rechnet derzeit nicht mit Rückkehr zur Wehrpflicht

    November 7, 2026

    Gesundheitsbehörde: Größter Masernausbruch in den USA seit 35 Jahren

    November 7, 2026

    AfD-Leak: Die interne Sorge vor finanziellen Folgen

    November 7, 2026

    Trumps neuer Stabschef Miller: „Ein Warnschuss in Richtung des künftigen Kongresses“

    November 7, 2026
Verbraucherrat
Startseite»Nachrichten»Wenn Zeit im Alter rast: Ist schon mit 20 Jahren die gefühlte Lebensmitte erreicht?
Nachrichten

Wenn Zeit im Alter rast: Ist schon mit 20 Jahren die gefühlte Lebensmitte erreicht?

Dr. Heinrich KrämerVon Dr. Heinrich KrämerNovember 7, 2026Keine Kommentare4 Minuten Lesezeit
Facebook Twitter Pinterest LinkedIn Tumblr E-Mail
Teilen
Facebook Twitter LinkedIn Pinterest E-Mail

Wenn Zeit im Alter rastIst schon mit 20 Jahren die gefühlte Lebensmitte erreicht?

07.11.2026, 08:54 Uhr Von Kai Stoppel
265941886
In der Kindheit kriecht die Zeit, mit zunehmendem Alter scheint sie zu rasen. Die wahrgenommene Lebensmitte könnte daher schon in jungen Jahren liegen. (Foto: picture alliance / imageBROKER)

Als Kind wirkt ein Jahr endlos lang, später rast die Zeit vorbei. Studien bestätigen diese Art der Zeitwahrnehmung ab dem Teenageralter. Ist die Mitte des wahrgenommenen Lebens deshalb schon mit 20 Jahren erreicht? Ein Psychologe erklärt, ob da etwas dran sein könnte.

Viele kennen das: Als Kind fühlte sich die Zeit ewig an. Aber je älter man wird, desto schneller scheint sie vorbeizuziehen. Diesen verbreiteten Eindruck haben schon mehrere Forscher versucht zu erklären. Es wurden sogar Formeln dazu entwickelt, mit verblüffenden Ergebnissen: Ein 80-Jähriger könnte demnach die Hälfte seiner wahrgenommenen Lebenszeit bereits mit etwa 20 erlebt haben – den Rest in den 60 Jahren danach. Was steckt dahinter?

Ein Video, das auf dem populären X-Account @Rainmaker1973 gepostet wurde, soll die unterschiedliche Zeitwahrnehmung während eines Menschenlebens veranschaulichen. Wenn ein Mensch im Schnitt etwa 81 Jahre alt wird, heißt es dort, liege die Hälfte der wahrgenommenen Lebenszeit bei etwa 18 Jahren.

Das Video geht auf eine Hypothese des französischen Philosophen Paul Janet zurück. Dieser hatte 1877 in einem Aufsatz die Idee einer proportionalen Zeitwahrnehmung formuliert. Der Gedanke: Für ein 10-jähriges Kind entspricht ein Jahr 10 Prozent seines gesamten Lebens, also ein relativ großer Anteil. Für einen 50-Jährigen hingegen ist ein Jahr nur noch 2 Prozent seiner Lebenszeit, weshalb es im Rückblick schneller vorübergegangen ist.

Gefühlte Beschleunigung mehrfach beobachtet

In den 1970er Jahren veröffentlichte der Forscher Robert Lemlich ein weiterentwickeltes Modell: Er ging davon aus, dass die subjektive Länge eines neuen Zeitintervalls umgekehrt proportional zur bereits angesammelten subjektiven Lebenszeit abnimmt. Dies umgeht das Problem von Janets Modell, dass sich die Zeitwahrnehmung im Alter extrem beschleunigt. Aber auch bei Lemlichs Modell liegt die subjektive Lebensmitte für einen 80-Jährigen bei etwa 20 Jahren.

Dass die Zeit im Alter tatsächlich gefühlt schneller vergeht, dafür haben spätere Studien Hinweise gefunden. „Bei der Frage ‚Wie schnell sind die letzten zehn Jahre für Sie vergangen?‘ gibt es diese Zunahme an der gefühlten Geschwindigkeit des Zeitverlaufs“, sagt Zeitforscher Marc Wittmann gegenüber ntv.de. Genau das hatte er zusammen mit Sandra Lehnhoff in einer 2005 veröffentlichten Studie herausgefunden – sie hatten dafür fast 500 Menschen zwischen 14 und 94 Jahren untersucht.

Die veränderte Zeitwahrnehmung beginne im Teenageralter und halte ungefähr bis zum Alter von 60 Jahren an, wo sie ein Plateau erreiche, so Wittmann. Dieses Phänomen habe in mehreren Ländern beobachtet werden können: „In der kanadischen Population, in der italienischen, in Neuseeland, in den Niederlanden“, so der Experte. „In Deutschland haben wir es zweimal repliziert, und auch in Japan zeigt sich genau dasselbe Bild“.

„Woche in neuer Umgebung erscheint unendlich lang“

Aber warum nehmen junge und ältere Menschen die Zeit unterschiedlich wahr? Laut Wittmann könnte es daran liegen, wie viele Erinnerungen ein Mensch beim Rückblick auf eine bestimmte Zeitspanne aktualisiert. Beispiel: „Wenn wir eine Woche ein neues Land, eine neue Umgebung erkunden, erscheint diese Woche unendlich lange. Aber in unserem Arbeitsalltag vergeht eine Woche im Nu“, so Wittmann. Weil besonders viele Erinnerungen an den Urlaub aktualisiert würden, komme einem die Zeit rückblickend länger vor.

Bei der wahrgenommenen Lebenszeit könnte es genau so sein: In der Kindheit und Jugend geschehen viele Dinge zum ersten Mal. Auch starke Emotionen können die Zeitwahrnehmung beeinflussen: „Je emotionaler die Dinge sind, desto mehr behalte ich sie auch im Gedächtnis“, so Wittmann. Mit dem Älterwerden geschieht das weniger häufig, weil vieles schon bekannt ist. Die Zeit könnte deswegen im Rückblick schneller vergehen.

Doch kann man daraus eine Formel ableiten, nach der die wahrgenommene Lebensmitte im Schnitt mit etwa 20 Jahren erreicht ist? Lemlich stellte sein mathematisches Modell 1975 auf und überprüfte dessen Vorhersagen anschließend anhand der Befragung einer kleinen Gruppe. Die Teilnehmer und Teilnehmerinnen sollten sagen, wie viel schneller oder langsamer aus ihrer Sicht die Zeit vergangen war, als sie halb so alt und nur ein Viertel so alt waren wie zum Zeitpunkt der Befragung. Wittmann sieht diese Methode kritisch: „Ich könnte keine rechte Antwort geben über die Geschwindigkeit des Zeitverlaufs jetzt und dann als ich 30 oder 20 war. Wie würde ich das anstellen?“

Rein intuitiv hält Wittmann es dennoch für plausibel, dass eine gefühlte Lebensmitte vor der chronologischen liegen könnte. „Ich halte 20 Jahre aber für zu jung“, sagt der Experte. Denn zwischen 20 und 30 Jahren würde in der Regel viel in einem Leben passieren. „Subjektiv gesehen würde ich die Lebensmitte eher auf 30 Jahre schieben.“

Quelle: ntv.de

Teilen. Facebook Twitter Pinterest LinkedIn Tumblr E-Mail
Dr. Heinrich Krämer
  • Webseite

Ähnliche Beiträge

Geheimnis hinter der Torflut: Psychische Faktoren: „Eine sehr schöne menschliche Gabe von Füllkrug“

November 7, 2026

Mann mit Schusswaffen nahe dem Weißen Haus festgenommen

November 7, 2026

Signal nach Sieg der Demokraten: Houston fährt Zusammenarbeit mit ICE-Agenten zurück

November 7, 2026
Kommentar hinterlassen Antwort abbrechen

Top-Beiträge

Meta-Konto: Umstellung oder Phishing? Der Faktencheck

Oktober 18, 20261.160 Aufrufe

Gefälschter Tagesschau-Artikel über Eklat bei Maischberger

Juli 13, 2026958 Aufrufe

Gefälschte Doctolib-Mails fluten Postfächer: Erste-Hilfe-Set ist Fake

August 13, 202678 Aufrufe

Bücherexperiment in sozialen Medien und Messengern

September 9, 202636 Aufrufe
Folgen Sie uns
  • Facebook
  • Twitter
  • Pinterest
  • Instagram
  • YouTube
  • Vimeo

Abonnieren Sie Updates

VerbraucherRat GmbH
Hohenzollernring 56
50672 Köln

Telefon: +49 221 16847392-0
Telefax: +49 221 16847392-99
E-Mail: info@verbraucherrat.com
Web: www.verbraucherrat.com

Geschäftszeiten
Montag – Freitag: 09:00 – 18:00 Uhr

Menu
  • Startseite
  • Über Uns
  • Kontakt
  • Aktuelle Warnungen
  • Nachrichten
  • Ratgeber
  • Betrugsmaschen
  • Beratung
  • Bildung
  • Politik
Institutionell
  • Impressum
  • Datenschutz
  • Hinweis / Haftungsausschluss
  • Cookie-Manager
  • Nutzungsbedingungen
  • Werbefrei lesen
  • Einwilligung widerrufen
  • Mediadaten
  • Abo kündigen
  • Barrierefreiheitserklärung
  • Hilfe
© 2026 VerbraucherRat. Alle Rechte vorbehalten.
  • Impressum
  • Datenschutz
  • Hinweis / Haftungsausschluss
  • Cookie-Manager
  • Nutzungsbedingungen
  • Werbefrei lesen
  • Einwilligung widerrufen
  • Mediadaten
  • Abo kündigen
  • Barrierefreiheitserklärung
  • Hilfe

Tippen Sie oben und drücken Sie Enter zum Suchen. Drücken Sie Esc zum Abbrechen.