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Startseite»Nachrichten»Zwei Vorfälle binnen einer Woche: Erneut Person bei ICE-Einsatz in den USA getötet
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Zwei Vorfälle binnen einer Woche: Erneut Person bei ICE-Einsatz in den USA getötet

Dr. Heinrich KrämerVon Dr. Heinrich KrämerJuli 13, 2026Keine Kommentare2 Minuten Lesezeit
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Zwei Vorfälle binnen einer WocheErneut Person bei ICE-Einsatz in den USA getötet

Maskierte Beamte von US-Einwanderungsbehörden, darunter ICE. (Symbolbild) (Foto: REUTERS)

Ein Einsatz unter Beteiligung der umstrittenen US-Einwanderungsbehörde ICE kostet erneut ein Menschenleben. Diesmal stirbt eine Person im Bundesstaat Maine, die genauen Umstände sind noch unklar. Der letzte tödliche Vorfall ist noch keine sieben Tage her.

Bei einem Einsatz unter Beteiligung der US-Einwanderungs- und Zollbehörde ICE ist Medienberichten zufolge erneut ein Mensch getötet worden. Der Vorfall ereignete sich in der Stadt Biddeford im Bundesstaat Maine, wie US-Medien unter Berufung auf den dortigen Sprecher des Repräsentantenhauses berichteten. Weitere Einzelheiten zu den Hintergründen sind bisher nicht bekannt.

In den sozialen Medien kursierten Videos, die den Getöteten auf der Straße liegend in einem Wohngebiet zeigen, während sich mehrere Einsatzkräfte über den leblosen Körper beugen. Direkt daneben steht ein Auto, das augenscheinlich von einem Polizeiwagen gerammt wurde.

Es ist der zweite tödliche Vorfall dieser Art binnen weniger Tage. Am vergangenen Dienstag hatte ein ICE-Beamter in Houston im Bundesstaat Texas einen Autofahrer erschossen. Bei dem Getöteten handelte es sich um einen mexikanischen Staatsbürger. Bei ähnlichen Vorfällen hatte das US-Heimatschutzministerium in diesem Jahr mehrfach den Getöteten die Schuld gegeben und von Notwehr der Beamten gesprochen. Videoaufnahmen der Einsätze warfen aber jeweils erhebliche Zweifel an den Darstellungen der Behörde auf.

Das Vorgehen von ICE hat in diesem Jahr bereits mehrfach für Entsetzen und Unverständnis gesorgt. Vor allem das brutale Gebaren der Einwanderungsbehörde in Minneapolis, wo ICE-Beamte im Januar zwei US-Staatsbürger erschossen hatten, sorgte für Empörung. Die tödlichen Schüsse führten zu einer Eskalation der Lage und wochenlangen Protesten in der Region Minneapolis-St. Paul.

Quelle: ntv.de, dsc/rts

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