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Startseite»Nachrichten»„Zwischen Tüll und Tränen“: Uwe Herrmann schwer erkrankt
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„Zwischen Tüll und Tränen“: Uwe Herrmann schwer erkrankt

Dr. Heinrich KrämerVon Dr. Heinrich KrämerMai 19, 2026Keine Kommentare3 Minuten Lesezeit
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Dramatische WochenVox-Star Uwe Herrmann an aggressivem Hautkrebs erkrankt

Der Unternehmer ist bekannt aus der Sendung „Zwischen Tüll und Tränen“. (Foto: picture alliance / Geisler-Fotopress)

Als Uwe Herrmann eine kleine Beule an seinem Arm entdeckt, hat er schnell ein komisches Gefühl. Ein Arzt gibt zwar zunächst Entwarnung, doch dann bestätigen sich doch noch schlimmste Befürchtungen. Fast hätte sogar sein Arm amputiert werden müssen.

Uwe Herrmann kennt man als den umtriebigen Brautmoden-Unternehmer aus Dresden, der in der Vox-Doku „Zwischen Tüll und Tränen“ Bräute glücklich macht. Doch wie Herrmann jetzt öffentlich macht, erkrankte er an einem Merkelzellkarzinom – einer seltenen, hochaggressiven Form von Hautkrebs. Im Gespräch mit der „SuperIllu“ äußert er sich ausführlich über die dramatischen Wochen, die hinter ihm liegen.

„Das sah aus wie eine kleine Beule. Als ob ich mich am rechten Arm gestoßen hätte – hatte ich aber nicht“, erinnert sich Herrmann im Gespräch mit der Zeitschrift. Ende Februar suchte er einen Hautarzt auf, der zunächst eine harmlose Talgablagerung vermutete, aber sicherheitshalber eine Gewebeprobe entnahm. „Ich hatte schon die ganze Zeit ein komisches Gefühl… Dann rief er mich schließlich an und sagte, dass ich ein Merkelzellkarzinom habe“, so Hermann.

Nur vier Tage nach der Diagnose wurde Uwe Herrmann im Städtischen Klinikum Dresden operiert. Es folgte ein weiterer stundenlanger Eingriff mit Hauttransplantation. Dabei wurden der Tumor sowie mehrere Lymphknoten entfernt, einer davon war bereits von Metastasen befallen. Zwischenzeitlich stand sogar eine Amputation des Armes im Raum. „Es macht nachdenklich, wenn sowas passiert“, gesteht das TV-Gesicht.

Auftritt in Talkshow steht an

Auf Instagram hatte sich Herrmann mit einem Foto aus dem Krankenhausbett zu Wort gemeldet, ohne zunächst ins Detail zu gehen: „Manchmal muss man auch die unangenehmen Dinge ansprechen“, schrieb er zu dem Bild, das bereits „ein paar Tage alt sei“, und kündigte eine besondere Folge seiner Sendung am Freitag an – „allerdings anders, als die meisten von euch wahrscheinlich erwarten.“ Am selben Tag wird er auch in der MDR-Talkshow „Riverboat“ über das Erlebte erzählen.

In seiner Instagram-Story bedankt sich Uwe Herrmann bereits für die große Anteilnahme seiner Fans an seiner Erkrankung. „Vielen lieben Dank für eure vielen Nachrichten, eure Anteilnahme und eure guten Wünsche. Das berührt mich wirklich sehr“, heißt es dort.

Während der schweren Zeit fand der 63-Jährige auch Rückhalt in seiner Familie, wie er im Interview verrät. Sohn Philipp, der im Betrieb mitarbeitet, stand ihm besonders zur Seite. „Bevor das mit dem Krebs passiert ist, haben Philipp und ich uns auf Arbeit zur Begrüßung immer abgeklatscht – seitdem drücken wir uns jedes Mal, und das kann dann richtig lang dauern“, erzählt er. Noch im Krankenbett habe er sich zudem mit Arbeit abgelenkt und neue Brautkleider entworfen.

Quelle: ntv.de, rog/spot

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