Deutschlandfahnen und Rufe gegen Migration: Am Brandenburger Tor in Berlin haben Demonstranten den Rücktritt der Regierung gefordert. Die Straße des 17. Juni war zeitweise auf einem Abschnitt voll gesperrt.
Eine Demonstration am Brandenburger Tor hat am Montag zu Verkehrsbehinderungen in Berlin-Mitte geführt. Die Straße des 17. Juni war zwischen Großem Stern und Ebertstraße voll gesperrt. Die Veranstaltung war bis 18 Uhr genehmigt.
Nach Angaben der Polizei hatten sich dort 4.000 Menschen versammelt, um gegen die Bundesregierung und ihre Migrationspolitik zu demonstrieren. Die Organisatoren sprechen von bis zu 5.000 Teilnehmern. Angemeldet hatten sie doppelt so viele. Es gab einen Umzug und einen Auto-Korso durch das Regierungsviertel. 700 Polizisten begleiteten diese und weitere Demonstrationen in der Hauptstadt durch den Tag.
Die Demonstranten forderten den „sofortigen Rücktritt der aktuellen Bundesregierung“. Außerdem verlangten die Demonstranten, von denen viele Deutschlandfahnen trugen, eine direkte Demokratie, einen Stopp der Migrationspolitik, eine Abschaffung der Gebühren für den öffentlich-rechtlichen Rundfunk und die „Einführung einer knallharten Politikerhaftung“.
Sendung: rbb24 Inforadio, 08.06.2026, 13:25 Uhr
Audio: rbb24 Inforadio, 08.06.2026, Konrad Spremberg im Gespräch mit Oda Tischewski
