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41,7 Grad in Brandenburg: Wieder neuer Temperaturrekord in Deutschland

Dr. Heinrich KrämerVon Dr. Heinrich KrämerJuni 28, 2026Keine Kommentare2 Minuten Lesezeit
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41,7 Grad in BrandenburgWieder neuer Temperaturrekord in Deutschland

Der DWD selbst spricht bei diesen Zahlen nicht von „Rekorden“, da die Werte offiziell noch vorläufig sind. (Foto: picture alliance / Jan Eifert)

Der Deutsche Wetterdienst hat den dritten Tag hintereinander einen neuen Temperaturrekord für Deutschland registriert. Am Nachmittag zeigt das Thermometer im brandenburgischen Neißemünde-Coschen 41,7 Grad an.

In Deutschland ist den dritten Tag in Folge ein neuer Temperaturhöchstwert gemessen worden. Gegen 16 Uhr am Sonntag meldete die Station des Deutschen Wetterdienstes (DWD) im brandenburgischen Neißemünde-Coschen an der deutsch-polnischen Grenze einen Wert von 41,7 Grad, wie der Dienst aus Offenbach mitteilte. Am Freitag war ein erster Höchstwert mit 41,3 Grad in Saarbrücken gemessen worden, am Samstag dann mit 41,5 Grad in Drewitz in Sachsen-Anhalt.

In der Nacht zu Sonntag war zudem im sächsischen Kubschütz mit 29,4 Grad die höchste nächtliche Mindesttemperatur seit Beginn der Aufzeichnungen verzeichnet worden. Ab Sonntagabend sollten verbunden mit Gewittern die Temperaturen allmählich abkühlen. Bis dahin ist ein weiterer Anstieg der Temperaturen allerdings nicht ausgeschlossen.

Der DWD selbst spricht bei diesen Zahlen nicht von „Rekorden“, da die Werte noch vorläufig sind. „Eine Qualitätskontrolle dieser Messwerte ist noch nicht erfolgt und wird noch vorgenommen“, erklärte der Dienst. Die offizielle Bestätigung, ob tatsächlich ein neuer Temperaturrekord vorliegt, dürfte erst nach dem Wochenende vorliegen.

Gewitter bringen zum Wochenbeginn etwas Abkühlung

Die Hitzewelle soll sich im Laufe des Sonntags nach Osten verschieben. Der DWD kündigte teils schwere Unwetter an. Im Tagesverlauf seien vor allem im Osten, vereinzelt aber auch im Westen und im Süden schwere Gewitter mit heftigem Starkregen und Hagel möglich. Auch für die Nacht zum Montag kündigte der DWD vor allem aus Westen und Südwesten über die Mitte hinweg bis in den Osten und Nordosten ziehende, teils schwere Gewitter an. Für den Montag waren dann niedrigere Temperaturen angesagt, bei Höchstwerten zwischen 25 und 29 Grad, lokal im Osten und Südosten bis 32 Grad.

Extreme Wetterlagen wie diese sind wegen der Klimakrise hierzulande häufiger geworden – und dürften weiter zunehmen. Zahlen des Wetterdienstes belegen, dass die durchschnittliche Zahl der Tage mit Temperaturen über 30 Grad in Deutschland zugenommen hat.

Quelle: ntv.de, bho/AFP

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