Vor DFB-NominierungManuel Neuer muss nach Verletzung „vorerst kürzertreten“
Die finale Entscheidung um eine WM-Teilnahme von Manuel Neuer wird auf den letzten Metern zum Krimi: Laut mehrerer Medien steht ein DFB-Comeback des Weltmeisters fest – doch dann muss der mal wieder ausgewechselt werden.
Inmitten aller Diskussionen um eine mögliche Rückkehr in die deutsche Fußball-Nationalmannschaft muss Bayern Münchens Torwart Manuel Neuer einmal mehr in dieser Saison eine Pause einlegen. Der 40-Jährige müsse „wegen muskulärer Probleme in der linken Wade vorerst kürzertreten“, teilte der deutsche Rekordmeister am Sonntag vor den Feierlichkeiten auf dem Marienplatz mit.
Ob Neuer am Samstag beim Pokalfinale in Berlin gegen den VfB Stuttgart einsatzfähig sein wird, ließen die Münchner offen. Laut Präsident Herbert Hainer würde es sich aber „um keine schwerwiegende Verletzung“ handeln, „nach allem, was ich weiß“.
Zahlreiche Zwangspausen
Der Bayern-Kapitän hatte sich am Samstag im Bundesliga-Heimspiel gegen den 1. FC Köln (5:1) verletzt. Neuer war in der 60. Minute angeschlagen ausgewechselt worden. Bereits dreimal in dieser Saison war der Keeper wegen eines Muskelfaserrisses in der Wade ausgefallen.
Damit wird die Frage nach dem DFB-Comeback des Weltmeister-Torwarts von 2014 immer mehr zum Krimi. Laut Berichten von Sky und „Bild“-Zeitung soll sich Bundestrainer Julian Nagelsmann bereits mit Neuer auf eine Rückkehr des 40-Jährigen ins deutsche Tor verständigt haben. Ursprünglich hatte der Torwart nach der EM 2024 seinen Rücktritt aus der Nationalmannschaft verkündet. Der DFB verneinte entsprechende Meldungen allerdings, Nagelsmann wiederum vermied es, entsprechende Spekulationen abzuräumen.
Am Donnerstag wird der Bundestrainer sein Aufgebot für die WM in den USA, Kanada und Mexiko verkünden. Ursprünglich hatte der ehemalige Bayern-Trainer seinen Kader schon in der vergangenen Woche präsentieren wollen, entschloss sich dann aber, noch den letzten Bundesligaspieltag abwarten zu wollen.
