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Startseite»Nachrichten»Im Kongo infiziert: Ebola-infizierter US-Bürger wird in Deutschland behandelt
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Im Kongo infiziert: Ebola-infizierter US-Bürger wird in Deutschland behandelt

Dr. Heinrich KrämerVon Dr. Heinrich KrämerMai 19, 2026Keine Kommentare2 Minuten Lesezeit
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Im Kongo infiziertEbola-infizierter US-Bürger wird in Deutschland behandelt

Die WHO schickt Hilfsgüter in die betroffenen Regionen. Einen Impfstoff gegen die grassierende Ebolavariante gibt es nicht. (Foto: via REUTERS)

Im Kongo grassiert eine seltene Variante des Ebola-Virus. Unter den Infizierten soll auch ein Arzt aus den USA sein. Er und weitere Patienten werden nach Deutschland ausgeflogen.

Ein mit dem Ebolavirus infizierter US-Amerikaner soll nach US-Angaben in Deutschland behandelt werden. Er habe in der Demokratischen Republik Kongo gearbeitet und sei am Wochenende positiv getestet worden, teilte die US-Gesundheitsbehörde CDC mit. Wegen der kürzeren Flugzeiten und der Erfahrungen bei der Versorgung von Ebola-Patienten werde der Infizierte nach Deutschland verlegt – ebenso wie sechs Kontaktpersonen mit hohem Ansteckungsrisiko. Zu ihrer Nationalität gibt es keine Angaben. Wo genau in Deutschland die Patienten behandelt werden, ist ebenfalls unklar.

US-Medien zufolge soll es sich bei dem Infizierten um einen Arzt handeln. Eine christliche Missions-Organisation teilte mit, dass sich ein US-amerikanischer Mediziner beim Behandeln in einem Krankenhaus im Kongo infiziert habe.

Bislang wohl mehr als 90 Tote

Die Weltgesundheitsorganisation (WHO) hat wegen eines Ebola-Ausbruchs in der Demokratischen Republik Kongo und Uganda den internationalen Gesundheitsnotstand ausgerufen, das ist die zweithöchste Warnstufe. Verantwortlich ist eine seltene Virusvariante, für die es keinen Impfstoff und auch keine gezielte Therapie gibt. Die Ausbreitungsgefahr für die gesamte Region gilt als hoch.

Der Ausbruch begann nach Angaben der afrikanischen Gesundheitsbehörde Africa CDC vermutlich in der dritten Aprilwoche, wurde aber erst Anfang Mai gemeldet. Bislang wurden rund 350 Ansteckungen gemeldet, mehr als 90 Menschen sollen an dem Virus gestorben sein, die meisten von ihnen im Osten des Kongo. Dass sich das Virus in Europa ausbreiten könnte, halten Experten für unwahrscheinlich. Sie verweisen darauf, dass sich Krankheiten mit schweren Verläufen und hoher Sterblichkeit in Ländern mit ausreichendem Gesundheitssystem gut zurückverfolgen lassen.

Quelle: ntv.de, ino/dpa

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