Menü schließen
Verbraucherrat
  • Startseite
  • Über Uns
  • Kontakt
  • Aktuelle Warnungen
  • Nachrichten
  • Ratgeber
  • Betrugsmaschen
  • Beratung
  • Bildung
  • Politik
Facebook X (Twitter) Instagram
Facebook X (Twitter) Instagram
Verbraucherrat
  • Startseite
  • Über Uns
  • Kontakt
  • Startseite
  • Über Uns
  • Kontakt
  • Aktuelle Warnungen

    Altersnachweis für Erwachsene statt Social-Media-Verbot für Jugendliche

    Juni 11, 2026

    Nachhaltiger Aufschwung nur mit Verbraucher:innen

    Juni 9, 2026

    Leistungskürzungen sind keine Reformen | Verbraucherzentrale Bundesverband

    Juni 5, 2026

    Nahost-Krieg: Große Mehrheit spürt keine Entlastung

    Juni 4, 2026

    Verbraucherorganisationen legen europaweit Beschwerden gegen Google, Meta und TikTok ein

    Mai 21, 2026
  • Nachrichten

    Enttäuschung Berlin-Hamburg: Bahnstrecke wieder offen, aber Züge langsamer

    Juni 13, 2026

    US-Regierung fürchtet Missbrauch: Anthropic nimmt Top-Modelle vom Netz

    Juni 13, 2026

    Wahl in Sachsen-Anhalt: Wagenknecht würde AfD-Kandidat ins Amt helfen

    Juni 13, 2026

    Richterin schreitet ein: Trump muss Gedenktafeln für Sklaverei wieder aufstellen

    Juni 13, 2026

    Altes Geschäftsmodell am Ende: Kaum eine Firma bringt Deutschland wirklich nach vorn

    Juni 13, 2026
  • Ratgeber
  • Betrugsmaschen

    Presseinformation: Mimikama startet neues soziales Netzwerk für digitale AufklärungPresseinformation: Mimikama startet neues soziales Netzwerk 2026

    Juni 12, 2026

    Wird Portugal Weltmeister 2026?

    Juni 12, 2026

    Shakira Double bei WM 2026? Fakten statt Gerüchte klären auf!

    Juni 12, 2026

    AfD lässt Migranten in Gelsenkirchen putzen – Was steckt dahinter?

    Juni 12, 2026

    Friedhofs-Videos aus Hamburg: Echte oder gefälschte Sensation?

    Juni 12, 2026
  • Beratung
  • Bildung

    Social Media bis 16 Jahre verbieten? So sehen das Erwachsene | Bildung

    Juni 11, 2026

    Soziale Medien: Nutzen und Risiken aus Sicht von Jugendlichen und Erwachsenen | Bildung

    Juni 11, 2026

    Zivilgesellschaft – stille Säule der Bildung in Deutschland | Bildung

    Mai 20, 2026

    Geschichte der Demokratiebildung in der Schule | Bildung

    April 29, 2026

    Welcher Anteil junger Frauen und Männer erlangt das Abitur? | Bildung

    April 29, 2026
  • Politik

    Führende CDU-Politiker warnen vor Zusammenarbeit mit der AfD

    Juni 13, 2026

    Frauen in der Bundeswehr: „Man ist Soldat, egal welches Geschlecht“

    Juni 13, 2026

    USA töten Chef von Drogenbande aus Venezuela

    Juni 13, 2026

    Möglicher „Super El Niño“ in den USA: Extremwetter und mehr Haie

    Juni 13, 2026

    Bundesinnenministerium: Mehr Straftaten gegen Obdachlose

    Juni 13, 2026
Verbraucherrat
Startseite»Politik»Warum Samsung ein historischer Generalstreik
Politik

Warum Samsung ein historischer Generalstreik

Dr. Heinrich KrämerVon Dr. Heinrich KrämerMai 20, 2026Keine Kommentare3 Minuten Lesezeit
Facebook Twitter Pinterest LinkedIn Tumblr E-Mail
Teilen
Facebook Twitter LinkedIn Pinterest E-Mail

Stand: 20.05.2026 • 10:26 Uhr

Im Tarifstreit bei Samsung Electronics steht ein historischer Generalstreik bevor. Wenn 48.000 Beschäftigte die Arbeit niederlegen, könnte das sogar Auswirkungen auf die Weltwirtschaft haben.

Dem südkoreanischen Elektronikkonzern Samsung steht ein historischer Arbeitskampf ins Haus: Rund 48.000 gewerkschaftlich organisierte Mitarbeiter haben einen 18-tägigen Generalstreik angedroht. Der für morgen geplante Streik wäre der mit Abstand größte in der Konzerngeschichte.

Im Zentrum des Konflikts stehen Bonuszahlungen. Samsung Electronics hat im ersten Jahresquartal dank dem anhaltenden KI-Boom den höchsten Gewinn seit Unternehmensgründung erzielt. Der Betriebsgewinn für den Zeitraum Januar bis März beträgt 57,2 Billionen Won (umgerechnet knapp 33 Milliarden Euro) – in etwa das Achtfache des Vorjahreszeitraums. Fast 94 Prozent des Gesamtgewinns stammen aus der Halbleitersparte.

Gewinne gerecht verteilen?

Die Frage, die nun nicht nur innerhalb des Unternehmens, sondern auch in der südkoreanischen Öffentlichkeit hitzig debattiert wird: Wie sollen die Gewinne fair aufgeteilt werden? Die Gewerkschaft fordert, dass 15 Prozent des jährlichen Betriebsgewinns des Unternehmens als Boni ausgeschüttet werden – und zwar dauerhaft. Derzeit sind die Boni der Mitarbeiter auf 50 Prozent des Grundgehalts begrenzt.

Aufgrund der historisch hohen Profite handelt es sich um enorme Summen. Basierend auf einem prognostizierten Gewinn von etwa 300 Billionen Won für das Jahr 2026 (umgerechnet etwa 171 Milliarden Euro) würden die Gewerkschaftsforderungen einem durchschnittlichen Jahresbonus in Höhe von rund 350.000 Euro pro Mitarbeiter entsprechen. Die Summen würden allerdings nur an die Belegschaft der Halbleiter-Sparte fließen.

Schlichtung gescheitert

Samsung lehnt eine langfristige Festschreibung der Bonuszahlungen ab. Der Konzern argumentiert, dass die Halbleiterbranche starken Schwankungen unterliege und man sich aufgrund der zyklischen Volatilität nicht langfristig auf hohe Bonuszahlungen einlassen wolle. Ebenso betont das Management, dass man hohe Summen für Investitionen bereithalten müsse, um auch in Zukunft wettbewerbsfähig zu bleiben. Auch würden hohe Boni an die Halbleiter-Belegschaft Spannungen mit anderen Konzernabteilungen erzeugen, die deutlich geringere Auszahlungen erhalten.

Bei den bisherigen Tarifverhandlungen gab es kaum Annäherung. Der staatliche Schlichter Park Su-keun äußerte am Morgen sein Bedauern über den Ausgang der Verhandlungen. Die beiden Parteien hätten ihre Differenzen bei zwei oder drei Themen nicht überwinden können, sagte er vor Journalisten, ohne weitere Details zu nennen.

Während mehrerer Verhandlungsrunden soll das Samsung-Management seinen Mitarbeitern Kompromissvorschläge unterbreitet haben, die jedoch deutlich unter den Kernforderungen der Gewerkschaft geblieben seien. Laut Medienberichten wäre Samsung dazu bereit, bis zu zehn Prozent seines Betriebsgewinns als Jahresboni auszuzahlen – jedoch nur für maximal drei Jahre und unter der Bedingung, dass die Halbleitersparte des Unternehmens bestimmte Gewinnschwellen überschreitet.

Folgen für die Weltwirtschaft

Ein Streik bei dem südkoreanischen Konzern würde die weltweiten Lieferengpässe bei Halbleitern verschärfen. Der Konzern ist der weltgrößte Anbieter von Speicherchips und ein wichtiger Auftragsfertiger. Die Zahl der Streikenden entspricht etwa 38 Prozent der Konzernbelegschaft in Südkorea. Die südkoreanische Zentralbank schätzt in einem internen Bericht, dass der Generalstreik bei Samsung das Wirtschaftswachstum des Landes für dieses Jahr um 0,5 Prozentpunkte ausbremsen könnte. Demzufolge würden sich die potenziellen Verluste auf rund 20 Milliarden US-Dollar belaufen, wie Südkoreas amtliche Nachrichtenagentur Yonhap berichtete.

Auch die US-Handelskammer in Südkorea äußerte eine Warnung, in der es hieß, der Streik könne globale Lieferketten unterbrechen und Südkoreas Ruf als verlässlichen Technologie- und Produktionsstandort beschädigen. Tatsächlich gibt es bereits jetzt Engpässe bei der Chipproduktion, da die weltweite Nachfrage nach Halbleitern das Angebot deutlich übersteigt.

Nach einem Gerichtsurteil muss in einigen Werken jedoch eine Notbesetzung den 24-Stunden-Betrieb aufrechterhalten. Samsung zufolge sind hierfür etwa 7.100 Personen notwendig. Wegen der überragenden Bedeutung Samsungs für die südkoreanische Wirtschaft kann die Regierung in Seoul eine Zwangsschlichtung einleiten. Die Regierung sei offen für eine Wiederaufnahme des Schlichtungsverfahrens, sollten Samsung und die Gewerkschaft dies beantragen, hieß es.

Teilen. Facebook Twitter Pinterest LinkedIn Tumblr E-Mail
Dr. Heinrich Krämer
  • Webseite

Ähnliche Beiträge

Führende CDU-Politiker warnen vor Zusammenarbeit mit der AfD

Juni 13, 2026

Frauen in der Bundeswehr: „Man ist Soldat, egal welches Geschlecht“

Juni 13, 2026

USA töten Chef von Drogenbande aus Venezuela

Juni 13, 2026
Kommentar hinterlassen Antwort abbrechen

Top-Beiträge

„Moby Dick“: Vor 60 Jahren: Belugawal im Rhein gesichtet

April 29, 20264 Aufrufe

Was eine Zuckerabgabe bringen könnte

April 29, 20264 Aufrufe

„Inflationszahlen sind Warnsignal“ | Verbraucherzentrale Bundesverband

April 29, 20263 Aufrufe

Kommentar zur Gesundheitsreform: Gerecht sieht anders aus

April 29, 20263 Aufrufe
Folgen Sie uns
  • Facebook
  • Twitter
  • Pinterest
  • Instagram
  • YouTube
  • Vimeo

Abonnieren Sie Updates

VerbraucherRat GmbH
Hohenzollernring 56
50672 Köln

Telefon: +49 221 16847392-0
Telefax: +49 221 16847392-99
E-Mail: info@verbraucherrat.com
Web: www.verbraucherrat.com

Geschäftszeiten
Montag – Freitag: 09:00 – 18:00 Uhr

Menu
  • Startseite
  • Über Uns
  • Kontakt
  • Aktuelle Warnungen
  • Nachrichten
  • Ratgeber
  • Betrugsmaschen
  • Beratung
  • Bildung
  • Politik
Institutionell
  • Impressum
  • Datenschutz
  • Hinweis / Haftungsausschluss
  • Cookie-Manager
  • Nutzungsbedingungen
  • Werbefrei lesen
  • Einwilligung widerrufen
  • Mediadaten
  • Abo kündigen
  • Barrierefreiheitserklärung
  • Hilfe
© 2026 VerbraucherRat. Alle Rechte vorbehalten.
  • Impressum
  • Datenschutz
  • Hinweis / Haftungsausschluss
  • Cookie-Manager
  • Nutzungsbedingungen
  • Werbefrei lesen
  • Einwilligung widerrufen
  • Mediadaten
  • Abo kündigen
  • Barrierefreiheitserklärung
  • Hilfe

Tippen Sie oben und drücken Sie Enter zum Suchen. Drücken Sie Esc zum Abbrechen.