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Trump fordert mehrere Länder zu Abkommen mit Israel auf

Dr. Heinrich KrämerVon Dr. Heinrich KrämerMai 25, 2026Keine Kommentare3 Minuten Lesezeit
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Vorbereitung für Iran-DealTrump fordert mehrere Länder zu Abkommen mit Israel auf

Mit den Abraham-Abkommen hatte Trump 2020 eine Annäherung zwischen Israel und vier muslimischen Ländern vermittelt – seitdem blieben Beitritte aus.

Mehrere Länder der muslimischen Welt sollen ihre Beziehungen zu Israel normalisieren. Das fordert Donald Trump und ruft sie auf, das sogenannte Abraham-Abkommen zu unterzeichnen. Der US-Präsident sieht darin einen Schritt in Richtung Frieden im Nahen Osten.

US-Präsident Donald Trump hat einen verpflichtenden Beitritt von Ländern wie Katar, Pakistan, Ägypten, Jordanien und der Türkei zu den Abraham-Abkommen gefordert. Dies müsse geschlossen und als Teil der Bemühungen um eine Einigung mit dem Iran geschehen, schrieb Trump auf seiner Online-Plattform Truth Social.

Zuvor habe er mit den Staats- und Regierungschefs dieser Länder sowie von Saudi-Arabien und Bahrain gesprochen. Nach all der Arbeit der USA müsse es für diese Staaten zumindest verpflichtend sein, die Verträge zur Normalisierung der Beziehungen mit Israel gleichzeitig zu unterzeichnen, erklärte Trump. „Es wäre möglich, dass ein oder zwei (der Länder) einen Grund haben, nicht mitzumachen, und das würde auch akzeptiert werden, aber die meisten sollten dazu bereit und willens sein, und so diese Vereinbarung mit dem Iran zu einem weit historischeren Ereignis zu machen, als es sonst sein würde“, schrieb er weiter. 

Wenig später erklärte der US-Präsident, Saudi-Arabien und Katar sollten mit der sofortigen Unterzeichnung beginnen – alle anderen sollten diesem Beispiel folgen. Dann erhöhte er den Druck: Wenn die Länder das Abkommen nicht unterzeichnen, sollten sie nicht Teil des Abkommens sein, weil das eine „schlechte Absicht“ erkennen lasse.

In Bezug auf eine mögliche Friedensvereinbarung mit dem Iran schrieb Trump: Sobald ein Abkommen zur Beendigung des Krieges erreicht sei, wäre es für diese Länder eine Ehre, auch den Iran in die Abkommen aufzunehmen. Die Verhandlungen mit der Regierung in Teheran kämen gut voran. Hinweise auf einen unmittelbar bevorstehenden Abschluss gab der US-Präsident jedoch nicht. Er schrieb lediglich: Ein Iran-Friedensabkommen werde entweder „großartig und bedeutungsvoll“ sein „oder es wird überhaupt kein Abkommen geben“.

Mit den Abraham-Abkommen hatte Trump während seiner ersten Amtszeit eine historische Annäherung zwischen Israel und den Vereinigten Arabischen Emiraten, Bahrain, Marokko und dem Sudan vermittelt. Seit der ersten Unterzeichnung vor fast sechs Jahren ist kein weiteres arabisches Land den Abkommen beigetreten. Im vergangenen Jahr kündigte die ehemalige Sowjetrepublik Kasachstan lediglich an, beitreten zu wollen. Kasachstan unterhält indes schon seit 1992 diplomatische Beziehungen zu Israel.

Die Abkommen wurden in diplomatischen Kreisen als ein Schritt hin zu einem friedlicheren Nahen Osten begrüßt. In weiten Teilen der Bevölkerung in der Region stießen sie indes auf weniger Zustimmung – nicht zuletzt, weil sie den israelisch-palästinensischen Konflikt ausklammerten.

Quelle: ntv.de, nbr/dpa/AFP/rts

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