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Startseite»Nachrichten»Gesamte Sprengladung detoniert: Russische Drohne schlägt in rumänisches Hochhaus ein
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Gesamte Sprengladung detoniert: Russische Drohne schlägt in rumänisches Hochhaus ein

Dr. Heinrich KrämerVon Dr. Heinrich KrämerMai 29, 2026Keine Kommentare2 Minuten Lesezeit
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Gesamte Sprengladung detoniertRussische Drohne schlägt in rumänisches Hochhaus ein

Rund 70 Menschen wurden aus dem betroffenen Gebäude in Sicherheit gebracht. (Foto: via REUTERS)

Immer wieder kommt es in der rumänischen Grenzregion zur Ukraine zu militärischen Zwischenfällen. Diesmal fällt eine mit Sprengstoff beladene russische Drohne auf ein Hochhaus. Es ist nicht das einzige ungewollte Flugobjekt im Luftraum des Nato-Landes.

In der rumänischen Stadt Galati nahe der Grenze zur Ukraine ist eine Drohne in ein Wohnhaus eingeschlagen und hat zwei Menschen leicht verletzt. Die Drohne habe am frühen Morgen ein Apartment im zehnten Stock getroffen und ein Feuer ausgelöst, teilte die rumänische Katastrophenschutzbehörde auf Facebook mit. Die gesamte Sprengladung der Drohne sei detoniert. Rund 70 Menschen seien in Sicherheit gebracht und der Brand gelöscht worden.

Das Verteidigungsministerium in Bukarest erklärte, Russland habe in der Nacht in der Ukraine in Grenznähe erneut zivile Ziele und Infrastruktur mit Drohnen angegriffen. Eine davon sei in den rumänischen Luftraum eingedrungen und über dem Hochhaus in Galati abgestürzt. Zwei Kampfflugzeuge der Luftabwehr vom Typ F-16 seien um 01:19 Uhr vom Militärstützpunkt Fetesti aufgestiegen, unterstützt von einem Hubschrauber der rumänischen Luftwaffe. Die Lage sei dynamisch, hieß es weiter.

Das Innenministerium des Nato-Landes erklärte auf Facebook, zunächst seien keine weiteren Drohnen gesichtet worden. Ein auf Explosionen spezialisiertes Ermittlerteam machte sich in der Nacht auf den Weg zum Einsatzort. Galati liegt an der Donau, die Grenzen zur Republik Moldau und zur Ukraine sind jeweils nur wenige Kilometer entfernt. In den frühen Morgenstunden griffen Drohnen das Gebiet um den ukrainischen Hafen Ismajil in der südlichen Oblast Odessa an. Die Stadt liegt nur etwa 90 Kilometer von Galati entfernt. Eine der Drohnen habe sich in Stromleitungen verfangen, wodurch die Versorgung in fünf Dörfern vorübergehend unterbrochen worden sei, teilten die dortigen Behörden über den Kurznachrichtendienst Telegram mit. Ismajil beherbergt den größten ukrainischen Hafen an der Donau und ist als strategisch wichtiger Ort häufig Ziel von Angriffen.

Bei einem weiteren Zwischenfall wurde dem Sender TVR zufolge bereits am späten Donnerstagabend eine Drohne ohne Sprengladung im Nordwesten Rumäniens gefunden. Das Gebiet um die Ortschaft Basesti im Kreis Maramures sei gesichert worden, berichtete der Sender unter Berufung auf örtliche Behörden. Die Herkunft des Fluggeräts mit einer Spannweite von etwa drei Metern werde untersucht.

Quelle: ntv.de, fzö/dpa/rts

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