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Startseite»Nachrichten»„Im Minutenbereich“: Bahnstrecke Berlin–Hamburg ab Mitte Juni befahrbar – aber langsamer
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„Im Minutenbereich“: Bahnstrecke Berlin–Hamburg ab Mitte Juni befahrbar – aber langsamer

Dr. Heinrich KrämerVon Dr. Heinrich KrämerJuni 3, 2026Keine Kommentare2 Minuten Lesezeit
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„Im Minutenbereich“Bahnstrecke Berlin–Hamburg ab Mitte Juni befahrbar – aber langsamer

Auch der neue ICE L wird auf der Strecke verkehren. (Foto: picture alliance / Chris Emil Janßen)

Für Bahnreisende zwischen Berlin und Hamburg geht Mitte Juni eine lange Leidenszeit zu Ende. Die Züge werden wieder auf der Schnellstrecke unterwegs sein. Doch sowohl in der Anfangszeit als auch danach sind die Züge trotz Modernisierung langsamer als früher.

Die Generalsanierung der Bahnstrecke zwischen Berlin und Hamburg steht vor dem Abschluss – Fernzüge der Deutschen Bahn werden in den ersten zwei Wochen nach der Wiedereröffnung am 14. Juni aber etwas langsamer fahren. Grund sei die Abnahme der neuen Signal- und Stellwerkstechnik sowie Belastungs- und Abnahmefahrten, teilte die Bahn mit. Abschnittsweise seien daher Geschwindigkeitseinschränkungen erforderlich. Es handle sich um Anpassungen „im Minutenbereich“.

Die Generalsanierung hatte am 1. August 2025 begonnen und sollte eigentlich Ende April abgeschlossen sein. Die Bauarbeiten verzögerten sich aber wegen des harten Winters. Datum der Wiederinbetriebnahme ist deshalb nun der 14. Juni.

„Ab diesem Tag verkehren alle Nahverkehrsverbindungen wieder nach regulärem Fahrplan“, erklärte die Bahn. Der Busersatzverkehr ende. Auch die Kapazitäten für den Güterverkehr zwischen Hamburg und Berlin seien vollständig wiederhergestellt. Die Fernzüge müssen zunächst langsamer fahren – die Bahn erklärte, sie passe in Abstimmung mit Fernverkehrsanbietern die Fahrpläne vorsorglich bis 30. Juni „im Minutenbereich“ an.

Strecke auf Dauer zwei Minuten langsamer

So sei ab dem ersten Betriebstag ein stabiles und zuverlässiges Angebot für Reisende gewährleistet, erklärte der Konzern. Alle geplanten Züge fahren demnach „in voller Kapazität“. Fahrgäste sollten sich kurz vor Fahrtantritt über die elektronische Reiseauskunft auf www.bahn.de oder in der App DB Navigator noch einmal über ihre gebuchte Verbindung informieren, empfahl die Bahn.

An einigen Bahnhöfen entlang der Strecke werden laut Konzern noch „Restarbeiten“ ausgeführt, die wegen der witterungsbedingten Einschränkungen zu Beginn des Jahres nicht rechtzeitig abgeschlossen werden konnten. Es werde „mit Hochdruck“ daran gearbeitet, diese Arbeiten schnellstmöglich abzuschließen.

Im Februar hatte die „Süddeutsche Zeitung“ berichtet, dass die Fernzüge auch dauerhaft langsamer unterwegs sein werden als vor der monatelangen Sperrung. Jahrelang betrug die schnellste Verbindung 103 Minuten. Unmittelbar vor der mindestens 2,2 Milliarden Euro teuren Korridorsanierung erhöhte die Bahn die Fahrzeit 2025 dann um zwei Minuten. Und nach Abschluss der Bauarbeiten sollen noch einmal zwei Minuten obendrauf kommen. Der schnellste ICE legt die Strecke künftig demnach in 107 Minuten zurück. Die Bahn hatte diese Zahlen ursprünglich dementiert, auf Nachfrage der „Süddeutschen Zeitung“ dann aber eingeräumt.

Quelle: ntv.de, rog/AFP

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