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Startseite»Nachrichten»Laura Freigang im NADA-Visier: Nationalspielerin droht Doping-Sperre, ohne gedopt zu haben
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Laura Freigang im NADA-Visier: Nationalspielerin droht Doping-Sperre, ohne gedopt zu haben

Dr. Heinrich KrämerVon Dr. Heinrich KrämerJuni 5, 2026Keine Kommentare2 Minuten Lesezeit
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Laura Freigang im NADA-VisierNationalspielerin droht Doping-Sperre, ohne gedopt zu haben

Laura Freigang könnte zwei Jahre aussetzen müssen. (Foto: picture alliance / ZUMAPRESS.com)

Kein Dopingvorwurf, aber dennoch lässt die Nationale Anti-Doping-Agentur gegen DFB-Spielerin Laura Freigang ermitteln. Der Kapitänin von Eintracht Frankfurt droht eine lange Sperre.

Der deutschen Fußball-Nationalspielerin Laura Freigang droht nun auch offiziell Ärger wegen Meldeversäumnissen im Zusammenhang von Dopingproben. Die Nationale Anti-Doping-Agentur (NADA) bestätigte drei „Strikes“ der Kapitänin von Bundesligist Eintracht Frankfurt innerhalb von zwölf Monaten. Die NADA machte den Vorgang während des deutschen WM-Qualifikationsspiels gegen Norwegen publik, bei dem die 28-Jährige aber nicht zum Kader gehörte.

Die NADA sprach von einem „möglichen Verstoß gegen Anti-Doping-Bestimmungen“, der Fall sei an den Deutschen Fußball-Bund (DFB) weitergeleitet worden. Dieser sei für das Disziplinarverfahren zuständig und werde „den vorliegenden Sachverhalt prüfen, bewerten und über die Feststellung eines Verstoßes gegen Anti-Doping-Bestimmungen und die entsprechenden Sanktionen entscheiden.“

Ein Dopingverdacht bestehe nicht gegen die DFB-Torjägerin, alle ihre Tests seien negativ ausgefallen, schrieb der „Kicker“. Freigang muss sich als deutsche Nationalspielerin um ihre Meldepflicht bei der NADA kümmern. Dies ist Pflicht für alle Leistungssportler. Sie müssen für jeden Tag ein Zeitfenster von 60 Minuten angeben, in dem sie sich wo genau aufhalten, damit Doping-Kontrolleure sie antreffen und testen können.

Laut Sport1 soll Freigang allerdings dreimal innerhalb eines Jahres nicht am angegebenen Ort gewesen sein. Drei „Strikes“ führen zu einem Disziplinarverfahren, als Strafmaß ist eine Sperre von bis zu zwei Jahren vorgesehen.

Freigang gehört auch für das WM-Qualifikationsspiel am Dienstag in der slowenischen Hauptstadt Ljubljana (18 Uhr/ZDF und im ntv.de-Liveticker) nicht zum Kader, ist aber auf Abruf nominiert. „Wir sehen andere Spielerinnen auf ihrer Position vor ihr“, hatte Bundestrainer Christian Wück in der Vorwoche über seine Entscheidung gesagt.

Quelle: ntv.de, ara/sid

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