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Startseite»Nachrichten»Nach Abschuss von Drohnen: US-Militär greift iranische Radarstationen an
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Nach Abschuss von Drohnen: US-Militär greift iranische Radarstationen an

Dr. Heinrich KrämerVon Dr. Heinrich KrämerJuni 6, 2026Keine Kommentare3 Minuten Lesezeit
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Nach Abschuss von DrohnenUS-Militär greift iranische Radarstationen an

Schiffe in der Straße von Hormus vor Bandar Abbas im Süden Irans. (Foto: picture alliance/dpa/kyodo)

Inmitten der Waffenruhe zielen iranische Drohnen offenbar auf internationale Schiffe in der Straße von Hormus. Das US-Militär macht die Geschosse unschädlich und greift mehrere Radarstationen des Iran an. US-Präsident Trump informiert derweil über die Hindernisse bei den Verhandlungen.

Die US-Streitkräfte haben am frühen Morgen nach dem Abschuss iranischer Drohnen über der Straße von Hormus iranische Radarstellungen angegriffen. Die vier vom Iran gestarteten Drohnen hätten auf den regionalen Seeverkehr gezielt, sagte ein US-Regierungsvertreter. Daraufhin hätten die USA die iranischen Überwachungsanlagen in Goruk und auf der Insel Qeschm angegriffen, teilte das für den Nahen Osten zuständige US-Zentralkommando mit.

Die USA und der Iran führen derzeit indirekte Verhandlungen über eine vorübergehende Zwischenlösung, um den Krieg zu beenden. Spätere Verhandlungen sollen dann auch das iranische Atomprogramm umfassen. Der Iran macht eine Waffenruhe im Libanon zur Bedingung für ein Friedensabkommen mit Washington. Zudem fordert die Regierung in Teheran den Zugriff auf eingefrorene Öleinnahmen in Milliardenhöhe, Ausnahmen von den Sanktionen für Rohölexporte, die Aufhebung der US-Blockade iranischer Häfen sowie die Kontrolle über die Straße von Hormus. Der Iran hat die Meerenge, durch die vor dem Krieg etwa ein Fünftel des weltweiten Öls transportiert wurde, faktisch blockiert.

Trump: Mullahs haben noch 20 Prozent ihrer Raketen

US-Präsident Donald Trump hatte am Freitag bei einer Wahlveranstaltung im US-Bundesstaat Wisconsin erneut ein schnelles Ende des Kriegs gegen den Iran angekündigt. Trump steht wegen steigender Benzinpreise innenpolitisch zunehmend unter Druck, den unpopulären Krieg zu beenden. Dem US-Sender NBC sagte er, die meisten iranischen Anlagen zur Herstellung von Drohnen und Raketen seien zwar zerstört worden, die Iraner hätten aber immer noch Zugang zu „einigen Raketen und Drohnen“. “ Sie haben vielleicht 21 bis 22 Prozent ihrer Raketen. Das sind eine Menge Raketen, aber es ist nicht mehr das, was es war, als wir zum ersten Mal angegriffen haben“, sagte Trump laut vorab veröffentlichten Auszügen aus der Sendung „Meet the Press“.

Auf die Frage, warum die iranische Führung nicht eher zu einer Einigung bereit sei, wenn sie so verzweifelt sei, wie er sie immer darstelle, sagte Trump: „Weil sie stark sind. Sie sind stolz. Es gibt Dinge, von denen sie nie gedacht hätten, dass sie sie tun müssten, die sie aber tun müssen, sie haben keine Wahl, und das dauert eine Weile.“ Die USA und Israel hatten den Krieg Ende Februar mit Angriffen auf den Iran begonnen. US-Präsident Trump hat wiederholt erklärt, seine oberste Priorität sei es, den Iran am Bau von Atomwaffen zu hindern. Der Iran betont, sein Nuklearprogramm diene ausschließlich friedlichen Zwecken.

Quelle: ntv.de, mau/rts

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