Am 10. Juni trifft sich die Bundesregierung mit Vertreter:innen von Gewerkschaften und Arbeitgeberverbänden im Kanzleramt. Im Mittelpunkt stehen zentrale Reformvorhaben der Bundesregierung – von Arbeitsmarkt und Rente über die Kranken- und Pflegeversicherung bis hin zu Maßnahmen für mehr Wirtschaftswachstum. Dazu ein Statement von Ramona Pop, Vorständin des Verbraucherzentrale Bundesverbands:
„Verbraucherinnen und Verbraucher sind das Rückgrat der Wirtschaft in Deutschland. Schließlich macht der private Konsum mehr als die Hälfte der Wirtschaftsleistung aus. Wer über Wachstum, wirtschaftliche Stabilität und Reformen spricht, darf die Interessen der Verbraucherinnen und Verbraucher nicht ausblenden.
Ein nachhaltiger wirtschaftlicher Aufschwung braucht Reformen, die den Alltag der Menschen langfristig bezahlbarer und verlässlicher machen, insbesondere für Menschen mit kleinen und mittleren Einkommen. Dazu gehören dauerhaft niedrigere Energiekosten, etwa durch eine Senkung der Stromsteuer, zielgenaue Entlastungen für besonders belastete Haushalte und eine Pflege- und Gesundheitspolitik, die keine weitere finanzielle Belastungen oder Leistungskürzungen für Versicherte bedeutet.
Gerade bei zentralen Zukunftsfragen wie Rente, Pflege, Energie oder Lebenshaltungskosten ist die Perspektive der Verbraucherinnen und Verbraucher unverzichtbar. Denn Reformen tragen nur dann, wenn sie im Alltag der Menschen einen spürbaren und nachhaltigen Unterschied machen und niemanden zurücklassen.“
