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Startseite»Nachrichten»Kopf von „Tren de Aragua“: Trump verkündet Tod von venezolanischem Drogenboss
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Kopf von „Tren de Aragua“: Trump verkündet Tod von venezolanischem Drogenboss

Dr. Heinrich KrämerVon Dr. Heinrich KrämerJuni 13, 2026Keine Kommentare2 Minuten Lesezeit
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Kopf von „Tren de Aragua“Trump verkündet Tod von venezolanischem Drogenboss

Die venezolanische Gang Tren de Aragua gilt in den USA als Terrororganisation. Auf die Ergreifung ihres Chefs ist eine Belohnung von fünf Millionen Dollar ausgesetzt. Laut US-Präsident Trump hat das Militär ihn jetzt „in die Tiefen der Hölle“ geschickt.

Das US-Militär hat nach Angaben von Präsident Donald Trump den Anführer einer berüchtigten venezolanischen Gang getötet. Die Regierung Venezuelas habe den „schnellen und tödlichen Angriff“ auf Drogenbaron Niño Guerrero unterstützt, schrieb Trump auf Truth Social. Guerrero sei der Kopf der Bande Tren de Aragua, „einer der blutrünstigsten Terrororganisationen der Welt“.

Trumps Regierung hat Tren de Aragua und weitere Gruppen des organisierten Verbrechens aus Lateinamerika als ausländische Terrororganisation eingestuft. Die venezolanische Gang handelt mit Drogen, erpresst Schutzgeld und betreibt Menschenhandel. Sie ist mittlerweile auch in anderen lateinamerikanischen Ländern und den USA aktiv.

Trump machte in seinem Post keine Angaben dazu, wo und wann Guerrero getötet worden sei. Die von ihm erwähnte „enge Abstimmung mit unseren Freunden in Venezuela“ legt nahe, dass der Angriff in dem südamerikanischen Land erfolgte.

In seinem Post verbreitete Trump auch ein kurzes Video. Es scheint einen Luftangriff auf ein Haus zu zeigen. Nach dem Einschlag eines Projektils ist zuerst ein Feuerball zu sehen, dann steigen dicke Rauchwolken auf. Trump schrieb, „die Terroristen von Tren de Aragua können sich in Venezuela oder sonst wo nicht mehr verstecken“. Die USA würden die „schändlichen Mörder und Drogenbarone jederzeit finden und sie in die Tiefen der Hölle schicken, wo sie hingehören“.

Die US-Justiz hatte Guerrero – mit vollem Namen Hector Rusthenford Guerrero Flores – im Dezember in Abwesenheit angeklagt. Für seine Ergreifung lobte man eine Belohnung von fünf Millionen US-Dollar aus. Staatsanwalt Jay Clayton bezeichnete Guerrero damals als den Drahtzieher hinter Tren de Araguas Entwicklung von einer in Gefängnissen aktiven Bande zu einer „internationalen terroristischen Organisation“.

Quelle: ntv.de, lwe/dpa

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