Neuer Trainer bei Man City
Enzo Maresca übernimmt das Zepter von Pep Guardiola
Manchester City hat seinen Nachfolger für Pep Guardiola: Enzo Maresca übernimmt an der Seitenlinie des erfolgsverwöhnten Klubs. Der Italiener schwärmt von einer „Traumsituation“.
Der Italiener Enzo Maresca beerbt Star-Trainer Pep Guardiola als Teammanager von Manchester City. Das bestätigte der englische Fußball-Topklub. Der 45-Jährige, über dessen Verpflichtung seit Wochen spekuliert worden war, erhält einen Vertrag bis 2029.
„Manchester City ist ein Verein, den ich sehr gut kenne. Die Chance, diese Mannschaft zu trainieren, ist eine großartige Gelegenheit für mich“, sagte Maresca, der in der Saison 2022/23 als Assistent von Guardiola in Manchester gearbeitet hatte. Danach übernahm er für eine Saison bei Leicester City, ehe es ihn zum FC Chelsea zog. Bei den Blues wurde Maresca nach eineinhalb Jahren trotz des Gewinns der Conference League in seiner Debütsaison sowie des Erfolgs bei der Klub-WM 2025 entlassen.
Laut Sky soll sich City bereits seit März mit Maresca einig gewesen sein. Guardiola hatte trotz eines noch laufenden Vertrages bis 2027 in Manchester aufgehört. „City ist ein unglaublich gut geführter Verein. Alles, was dort geschieht, ist innovativ, geplant und zielgerichtet. Für einen Trainer ist das eine Traumsituation“, sagte Maresca.
Guardiola hatte bei City 2016 angeheuert und war mit dem Klub sechsmal Meister geworden. Hinzu kommen drei Triumphe im FA-Cup, fünfmal gewann der 55-Jährige mit den Skyblues den Ligapokal. Den größten Triumph feierte er 2023 mit dem Gewinn der Champions League, für den Klub war dieser Erfolg eine Premiere.
„Fragt mich nicht nach den Gründen, weshalb ich gehe. Es gibt keine“, hatte der Katalane zu seinem Abschied gesagt, „doch tief in meinem Inneren weiß ich, dass meine Zeit gekommen ist.“
Dem schwerreichen Klub bleibt er als globaler Botschafter der City Football Group, der noch weitere Vereine angehören, erhalten. In seiner neuen Funktion wird er als Berater und an Projekten sowie Kooperationen arbeiten.
Verwendete Quellen: ntv.de, lme/sid
