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Startseite»Nachrichten»Der Streit hat ein Ende: Google muss Rekordstrafe zahlen
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Der Streit hat ein Ende: Google muss Rekordstrafe zahlen

Dr. Heinrich KrämerVon Dr. Heinrich KrämerJuli 2, 2026Keine Kommentare2 Minuten Lesezeit
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Der Streit hat ein EndeGoogle muss Rekordstrafe zahlen

Vieles kann gegoogelt werden. Der Ausgang dieses Verfahrens jetzt auch. (Foto: REUTERS)

Seit Jahren streitet Google mit der EU um Android. Jetzt ist die Entscheidung gefallen – die Alphabet-Tochter erleidet vor dem höchsten EU-Gericht eine Niederlage.

Google muss nach einem Urteil des Europäischen Gerichtshofs eine Wettbewerbsstrafe der EU-Kommission in Rekordhöhe von mehr als vier Milliarden Euro zahlen. Die Alphabet-Tochter habe Herstellern von Android-Smartphones und Mobilfunkanbietern illegale Beschränkungen auferlegt, um die Marktdominanz seiner Suchmaschine zu stärken, entschieden die Richterinnen und Richter in Luxemburg..

Die Europäische Kommission hatte 2018 ein Bußgeld in Rekordhöhe von 4,34 Milliarden Euro 2018 verhängt. Google hatte gegen die Entscheidung der EU-Wettbewerbshüter geklagt und vor dem EU-Gericht in erster Instanz bereits eine Schlappe erlitten: Die Luxemburger Richterinnen und Richter senkten den Betrag des Bußgelds in ihrem Urteil von 2022 lediglich auf 4,12 Milliarden Euro. Dagegen legten das Unternehmen und sein Mutterkonzern Alphabet Einspruch beim Gerichtshof der Europäischen Union (EuGH) ein.

Android wird bei Google entwickelt und ist für Geräte-Hersteller kostenlos. Allerdings mussten Hersteller, die eine Lizenz für Googles App-Store haben wollten, immer gleich ein Paket aus Google-Apps installieren, darunter den Browser Chrome und die Google-Suche. Die EU-Kommission, die für die Einhaltung von Wettbewerbsregeln in der EU zuständig ist, sah unter anderem darin einen Verstoß .Die Brüsseler Behörde kritisierte darüber hinaus eine Vereinbarung, nach der Anbieter von Geräten mit Google-Diensten keine Smartphones mit alternativen, nicht von Google genehmigten Android-Versionen verkaufen durften.

Google steht immer wieder wegen seiner Geschäftspraktiken vor Gericht. Erst am Mittwoch fiel in Schweden ein Urteil, dass der Tech-Riese der Klarna-Tochter Pricerunner umgerechnet knapp 1,3 Milliarden Euro Schadenersatz zahlen muss. Von EU-Seite hat das Unternehmen schon mehrere hohe Wettbewerbsstrafen aufgebrummt bekommen – manche wurden gerichtlich bestätigt, andere kassiert. Der Konzern kann die Bußgelder wegen des boomenden Online-Werbegeschäfts gut verkraften.

Quelle: ntv.de, jga/dpa

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