Menü schließen
Verbraucherrat
  • Startseite
  • Über Uns
  • Kontakt
  • Aktuelle Warnungen
  • Nachrichten
  • Ratgeber
  • Betrugsmaschen
  • Beratung
  • Bildung
  • Politik
Facebook X (Twitter) Instagram
Facebook X (Twitter) Instagram
Verbraucherrat
  • Startseite
  • Über Uns
  • Kontakt
  • Startseite
  • Über Uns
  • Kontakt
  • Aktuelle Warnungen

    Trotz Filter: Doctolib zeigt Kassenpatient:innen kostenpflichtige Termine an

    Juli 2, 2026

    Hohe Spritpreise nach Tankrabatt-Ende: „Das ist Abzocke“

    Juli 1, 2026

    Hohe Spritpreise: „Das ist Abzocke“

    Juli 1, 2026

    EU-Zollreform: Richtiger Ansatz, aber kein ausreichender Schutz vor unsicheren Produkten

    Juni 30, 2026

    Ende Tankrabatt: Keine Extragewinne auf Kosten der Verbraucher:innen

    Juni 29, 2026
  • Nachrichten

    Kritik am Koalitionsplan wächst: Ist die Krankschreibungsregel so schon arbeitsfähig?

    Juli 3, 2026

    Enttäuschendes Tagesgeld: Gerade mal zwölf Banken geben EZB-Zinserhöhungen weiter

    Juli 3, 2026

    Sprint von der Pole aus: Hamilton rettet zum Entzücken seiner Heimfans einen Mini-Vorsprung

    Juli 3, 2026

    „Mit eigenen Augen“: Was Krieg mit ukrainischen Künstlern macht

    Juli 3, 2026

    „Größte Kraftanstrengung jemals“: Merz weist scharfe Trump-Kritik an deutschen Nato-Beiträgen zurück

    Juli 3, 2026
  • Ratgeber
  • Betrugsmaschen

    Deutschland zahlt keine Renten in der Ukraine – Falschaussage entlarvt

    Juli 3, 2026

    Facebook hält Faktencheck für Fehlinformation

    Juli 3, 2026

    EU AI Act: Wann müssen KI-Inhalte gekennzeichnet werden?

    Juli 3, 2026

    KI-Kennzeichnung ab 2026: Viele Inhalte bleiben unmarkiert!

    Juli 3, 2026

    Verbraucherschützer warnen vor Fake-Klimaanlagen: Darauf sollten Sie achten

    Juli 2, 2026
  • Beratung
  • Bildung

    Wodurch fühlen sich Jugendliche in ihrem Alltag besonders belastet? | Bildung

    Juli 3, 2026

    Kontra: Social Media und Jugendliche – warum ein Verbot zu kurz greift | Bildung

    Juni 17, 2026

    Pro: Warum wir ein Social Media Verbot für Kinder brauchen | Bildung

    Juni 17, 2026

    Social Media bis 16 Jahre verbieten? So sehen das Erwachsene | Bildung

    Juni 11, 2026

    Soziale Medien: Nutzen und Risiken aus Sicht von Jugendlichen und Erwachsenen | Bildung

    Juni 11, 2026
  • Politik

    Krankschreibungen: Was die Koalition plant und was noch offen ist

    Juli 3, 2026

    So unterschiedlich regeln andere europäische Länder Krankschreibungen

    Juli 3, 2026

    Massenproteste gegen Sparpläne bei Mercedes-Benz

    Juli 3, 2026

    UN-Wetterorganisation: El Niño macht Extremwetter jetzt wahrscheinlicher

    Juli 3, 2026

    Wahl in Algerien: Beteiligung so niedrig wie nie

    Juli 3, 2026
Verbraucherrat
Startseite»Politik»Steuerreform der Bundesregierung: Warum die Entlastung verpuffen könnte
Politik

Steuerreform der Bundesregierung: Warum die Entlastung verpuffen könnte

Dr. Heinrich KrämerVon Dr. Heinrich KrämerJuli 3, 2026Keine Kommentare4 Minuten Lesezeit
Facebook Twitter Pinterest LinkedIn Tumblr E-Mail
Teilen
Facebook Twitter LinkedIn Pinterest E-Mail


Analyse

Stand: 03.07.2026 • 16:47 Uhr

Wie viel bleibt übrig von der Steuerreform? Die Bundesegierung verspricht besonders Familien Hunderte Euro mehr im Jahr. Doch eine Rechnung zeigt: Unter dem Strich könnte es weit weniger werden.

Jan Peter Bartels

Wenn Mathematik auf Politik trifft, sind Zahlen manchmal nicht eindeutig. Finanzminister Lars Klingbeil jedenfalls steht vor dem Kanzleramt, beginnt sein Instagram-Video mit einem fröhlichen „Moin!“ und erklärt: „Wir haben es geschafft!“ Besonders Familien würden durch die geplante Steuerreform entlastet, freut er sich. Er spricht von 600 Euro. Die Opposition hingegen nennt das eine Mogelpackung.

Recht haben beide: Die reine Steuerbelastung wird sinken, am Ende werden aber viele Bürger trotzdem draufzahlen. Laut Finanzministerium wird eine Familie mit zwei Kindern und einen Haushaltseinkommen von 76.800 Euro um 642 Euro entlastet, ein Alleinerziehender von zwei Kindern mit 60.000 Euro Jahreseinkommen um 496 Euro.

Das Finanzministerium sagt auf Nachfrage von tagesschau.de ganz offen: „Die Schätzungen im Papier gehen alle vom derzeitigen Stand der Sozialabgaben aus.“

Steigende Lohnnebenkosten könnten Entlastung aufzehren

Allerdings: In den kommenden Jahren werden die Lohnnebenkosten sprunghaft steigen. Die Rentenversicherung hat bereits angekündigt, dass die Beiträge 2028 bei etwa 19,9 Prozent vom Bruttolohn liegen werden (aktuell 18,6 Prozent). Die geplante Rentenreform wird einen Anstieg nach jetzigem Stand nicht verhindern, eher noch zusätzliche Kosten verursachen. Wird diese Steigerung mit einberechnet, schmilzt die tatsächliche Entlastung schnell zusammen.

Das Institut der deutschen Wirtschaft in Köln (IW) hat nachgerechnet. Ein Single mit einem Einkommen von 30.000 Euro hätte ab 2028 durch die Steuerreform elf Euro mehr im Jahr. Singles mit höherem Jahreseinkommen werden unter dem Strich ein Minus machen: bei 50.000 Jahreseinkommen sind es 47 Euro. Wer 70.000 Euro verdient, wird demnach 97 Euro draufzahlen.

Tobias Hentze, der Steuerexperte des IW, findet es zwar richtig, dass eine Steuerreform angegangen wird. „Die vereinbarte Entlastung fällt jedoch gering aus“, kritisiert er. „Vor allem soll die kalte Progression offenbar anders als in den vergangenen zehn Jahren nicht mehr vollständig ausgeglichen werden.“

Bei Familien sieht die Rechnung etwas besser aus

Bei Familien ist die Entlastung durch die Reform zwar größer, weil sich hier Kindergeld und Kinderfreibeträge positiv auswirken. So hätte eine Familie mit zwei Kindern und 50.000 Haushaltseinkommen immer noch 327 Euro mehr im Jahr. Bei 120.000 Euro Haushaltseinkommen schmilzt das Plus auf 86 Euro.

Tatsächlich könnte die Rechnung auch bei Familien am Ende negativ werden: Denn bei all diesen Beträgen ist nicht berücksichtigt, dass eine Kapitalrente eingeführt werden soll als Teil der geplanten Rentenreform. Das wird einen weiteren, zusätzlichen Beitrag erfordern – mittelfristig sind zwei Prozentpunkte angedacht. Zudem rechnen Experten bei Krankenkasse und Pflegeversicherung ebenfalls mit steigenden Beiträgen.

Im ARD-Brennpunkt am Donnerstagabend wird der Bundeskanzler darauf angesprochen. Ja, die Belastungen seien hoch, räumt Friedrich Merz ein: „Die wollen wir alle in den Griff bekommen.“ Deswegen werde es neben der Renten- auch eine Reform der Krankenversicherung geben. „Wir sind an vielen Baustellen unterwegs, um die Kosten in den Griff zu bekommen“, so der CDU-Politiker.

„Es ist ein Armutszeugnis“

Die grüne Finanzexpertin Katharina Beck ist von der Steuerreform enttäuscht. Man hätte sie von vorneherein anders gestalten müssen, kritisiert Beck: „Man hätte sich dafür einsetzen sollen, die Sozialabgaben zu senken, denn gerade dadurch ist Arbeit in den unteren Einkommen belastet“, sagt sie. Denn wer sowieso wenig Steuern zahle, würde von Steuersenkungen kaum profitieren.

Ein größeres Paket wäre möglich gewesen, hätte die schwarz-rote Regierung mehr Mühe in die Gegenfinanzierung gesteckt, so die Grünen-Politikerin: „Es ist ein Armutszeugnis, dass sie sich nicht darauf einigen konnten, mehr Steuersubventionen zu streichen.“

In den kommenden Monaten will die Koalition ihre Reformen auf den Weg bringen. Im Herbst soll noch einmal das Thema Steuervereinfachungen angepackt werden, hat der Kanzler angekündigt. Dass der Steuerzahler am Ende doch mehr im Geldbeutel haben könnte, bezweifelt Steuerexperte Hentze allerdings: „Große Entlastungen wird es auch angesichts der Haushaltslöcher absehbar nicht mehr geben.“

Teilen. Facebook Twitter Pinterest LinkedIn Tumblr E-Mail
Dr. Heinrich Krämer
  • Webseite

Ähnliche Beiträge

Krankschreibungen: Was die Koalition plant und was noch offen ist

Juli 3, 2026

So unterschiedlich regeln andere europäische Länder Krankschreibungen

Juli 3, 2026

Massenproteste gegen Sparpläne bei Mercedes-Benz

Juli 3, 2026
Kommentar hinterlassen Antwort abbrechen

Top-Beiträge

„Moby Dick“: Vor 60 Jahren: Belugawal im Rhein gesichtet

April 29, 20264 Aufrufe

Was eine Zuckerabgabe bringen könnte

April 29, 20264 Aufrufe

„Inflationszahlen sind Warnsignal“ | Verbraucherzentrale Bundesverband

April 29, 20263 Aufrufe

Kommentar zur Gesundheitsreform: Gerecht sieht anders aus

April 29, 20263 Aufrufe
Folgen Sie uns
  • Facebook
  • Twitter
  • Pinterest
  • Instagram
  • YouTube
  • Vimeo

Abonnieren Sie Updates

VerbraucherRat GmbH
Hohenzollernring 56
50672 Köln

Telefon: +49 221 16847392-0
Telefax: +49 221 16847392-99
E-Mail: info@verbraucherrat.com
Web: www.verbraucherrat.com

Geschäftszeiten
Montag – Freitag: 09:00 – 18:00 Uhr

Menu
  • Startseite
  • Über Uns
  • Kontakt
  • Aktuelle Warnungen
  • Nachrichten
  • Ratgeber
  • Betrugsmaschen
  • Beratung
  • Bildung
  • Politik
Institutionell
  • Impressum
  • Datenschutz
  • Hinweis / Haftungsausschluss
  • Cookie-Manager
  • Nutzungsbedingungen
  • Werbefrei lesen
  • Einwilligung widerrufen
  • Mediadaten
  • Abo kündigen
  • Barrierefreiheitserklärung
  • Hilfe
© 2026 VerbraucherRat. Alle Rechte vorbehalten.
  • Impressum
  • Datenschutz
  • Hinweis / Haftungsausschluss
  • Cookie-Manager
  • Nutzungsbedingungen
  • Werbefrei lesen
  • Einwilligung widerrufen
  • Mediadaten
  • Abo kündigen
  • Barrierefreiheitserklärung
  • Hilfe

Tippen Sie oben und drücken Sie Enter zum Suchen. Drücken Sie Esc zum Abbrechen.