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Startseite»Nachrichten»Einsturzgefahr in New York: Polizei räumt Wolkenkratzer und mehrere Straßen in Manhattan
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Einsturzgefahr in New York: Polizei räumt Wolkenkratzer und mehrere Straßen in Manhattan

Dr. Heinrich KrämerVon Dr. Heinrich KrämerJuli 8, 2026Keine Kommentare2 Minuten Lesezeit
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Einsturzgefahr in New YorkPolizei räumt Wolkenkratzer und mehrere Straßen in Manhattan

Polizei und Rettungsdienste räumten mehrere Straßen und Gebäude. (Foto: picture alliance/dpa/AP)

Im Herzen von New York löst ein einsturzgefährdeter Wolkenkratzer einen Großeinsatz aus: Zwei tragende Säulen haben sich verformt, Straßen und umliegende Gebäude sind gesperrt. Statiker untersuchen nun die Schäden an dem ehemaligen Pfizer-Hochhaus.

Ein einsturzgefährdeter Wolkenkratzer in New York hat einen Alarm im morgendlichen Berufsverkehr ausgelöst. Polizei und Rettungsdienste räumten mehrere Straßen und Gebäude rund um das Hochhaus in der East 42nd Street unweit des Chrysler-Gebäudes und des Sitzes der Vereinten Nationen. Zwei tragende Säulen in dem 38-stöckigen Turm hätten sich verformt, teilte die Feuerwehr mit.

Der ehemalige Hauptsitz des Pharmakonzerns Pfizer wird derzeit in ein Wohngebäude umgebaut. Nach einem Bericht der „New York Times“ wurden die Rettungsdienste wegen herabfallender Steine alarmiert. „Beim Eintreffen stellten die Einheiten fest, dass sich zwei Säulen im 21. und 22. Stock verformt hatten“, erklärte die Feuerwehr. „Die Böden zwischen dem 21. und 26. Stock hängen durch.“

Menschen in umliegenden Hotels, Geschäftsgebäuden und Wohnungen wurden in Sicherheit gebracht, auch eine Schule musste geräumt werden. Demnach waren etwa 130 Einsatzkräfte der Feuerwehr und des Rettungsdienstes im Einsatz. Polizisten sperrten Straßen ab. Berichte über Verletzte gab es vorerst nicht. Die Behörden setzten eine Drohne ein, um das Ausmaß der Schäden zu begutachten.

Clifford Johnsen von der Baugewerkschaft Steamfitters Local 638 kritisierte die Umbauten in dem ehemaligen Pfizer-Hochhaus. Das Aufsetzen zusätzlicher Stockwerke auf das bestehende Bürogebäude habe Druck auf die Stützpfeiler ausgeübt, sagte er. Die Bauarbeiten seien offenbar nicht richtig geplant. „Ich bin seit 21 Jahren im Baugewerbe, und ich habe noch nie einen Träger gesehen, der sich in der Mitte durchbiegt – das ist hochgradig gefährlich“, sagte Johnsen.

Die New Yorker Gebäudebehörde erklärte im Onlinedienst X, ihre Statiker seien vor Ort und untersuchten „mögliche strukturelle Probleme in der 235 East 42nd Street in Manhattan“.

Quelle: ntv.de, jki/AFP

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