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Startseite»Nachrichten»„Wird schwierig für ihn“: Ex-Teamchef warnt Mick Schumacher schon vor IndyCar-Aus
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„Wird schwierig für ihn“: Ex-Teamchef warnt Mick Schumacher schon vor IndyCar-Aus

Dr. Heinrich KrämerVon Dr. Heinrich KrämerJuli 9, 2026Keine Kommentare2 Minuten Lesezeit
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„Wird schwierig für ihn“

Ex-Teamchef warnt Mick Schumacher schon vor IndyCar-Aus

08.07.2026 | 17:55 Uhr

Mick Schumacher tut sich in seinem ersten Jahr in der IndyCar-Serie schwer, fährt meist hinterher. Sein ehemaliger Formel-1-Teamchef Günther Steiner fordert Nachsicht – spricht aber auch eine klare Warnung aus.

Ein 16. Platz ist bis dato das beste Ergebnis, das Mick Schumacher in seiner ersten IndyCar-Saison eingefahren hat. Nach elf von 16 Rennwochenenden belegt der 27-Jährige mit 108 Punkten nur Rang 25 von 33 in der Meisterschaftswertung. Schumacher, so viel lässt sich sagen, tut sich mit den Autos in der amerikanischen Rennserie noch schwer. Immerhin: Bei den legendären 500 Meilen von Indianapolis raste er im berüchtigten Oval-Nudeltopf auf den 18. Platz, war damit als bester Neuling im Starterfeld „Rookie of the Year“.

Der Rookie-Status verleiht Schumacher eine Art „Welpenschutz“, die Kritik an dem früheren Formel-1-Fahrer hält sich bislang noch in Grenzen. „In eine andere Rennserie zu wechseln, ist für die Jungs immer schwierig“, äußerte auch Schumachers früherer Haas-Teamchef Günther Steiner im Gespräch mit „Sportbible“ Verständnis. „Wir alle denken, dass man alles fahren kann und schnell ist, wenn man mal in der Formel 1 war. Aber so läuft es nicht.“

„Wenn er nächstes Jahr eine schlechte Saison fährt, …“

Schumacher brauche in der IndyCar-Serie „ein Lehrjahr“, so der Südtiroler. Erst im kommenden Jahr werde die „Wahrheit“ ans Licht kommen, zu was sein einstiger Schützling in den USA in der Lage sein kann. 2027 müsse Schumacher dann aber Ergebnisse liefern, mahnte Steiner. „Wenn er nächstes Jahr eine schlechte Saison fährt, wird es schwierig für ihn, in der Serie zu bleiben, weil es eine ziemlich hochklassige Serie ist. Aber wir müssen ihm ein Jahr Zeit geben.“ 2026 gelte es für Schumacher, das gesamte IndyCar-Umfeld kennen zu lernen. „Die Autos da sind ziemlich schwierig zu fahren, auch physisch, und daran muss er sich erst wieder gewöhnen“, sagte der RTL-Experte.

Schumacher war 2021 und 2022 für den US-Rennstall Haas unter Steiner als Teamchef in der Formel 1 gefahren. Der Italiener kritisierte den jungen Deutschen nach Fehlern immer wieder unverblümt, rechnete bei Crashs sogar vor, wie teuer Schumachers Fehler für die das Team waren. Zum Ende der Saison 2022 gab Steiner dem Sohn von F1-Legende Michael Schumacher keinen neuen Vertrag mehr, sondern holte lieber Routinier Nico Hülkenberg zurück.

Verwendete Quellen: ntv.de, mar

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