100 Einsatzkräfte vor OrtSchrottberg bei Salzgitter steht seit Stunden in Flammen
Hohe Flammen und eine Rauchsäule, die weithin sichtbar ist: In Salzgitter brennt ein großer Schrotthaufen. Die Werksfeuerwehr des Stahlkonzerns ist aktiv, ein Bagger löst den Flammenberg langsam auf. Allerdings brennt er auch nach zwölf Stunden noch immer.
Der Schrottberg auf dem Gelände des Stahlkonzerns Salzgitter AG steht immer noch in Flammen. Ein Bagger nahm den großen Schrotthaufen in der Nacht Stück für Stück auseinander, damit die Einsatzkräfte den Brand bekämpfen konnten, wie ein Sprecher der Feuerwehr schilderte. Die aufwendigen Löscharbeiten werden demzufolge voraussichtlich noch bis in den Vormittag hinein andauern.
Um die 100 Einsatzkräfte waren in der Nacht vor Ort, um das Feuer zu löschen. Sie seien gut vorangekommen, sagte ein Sprecher am frühen Morgen: Der aufsteigende Rauch sei bereits deutlich lichter und heller als noch einige Stunden zuvor. Anwohner sollten aber weiterhin ihre Fenster und Türen geschlossen halten und Lüftungen und Klimaanlagen abgeschaltet lassen. Über die Warn-App „Nina“ hatte das Bundesamt für Bevölkerungsschutz eine Warnung verschickt. Es komme zu einer „starken Rauchentwicklung, die Richtung Süd-Südost zieht“, hieß es von der Behörde.
Der etwa 40 mal 40 Meter große und rund 15 Meter hohe Schrotthaufen auf dem Gelände des Stahlproduzenten war gegen 19 Uhr in Flammen aufgegangen. Verletzt wurde niemand. Über dem Gelände des Stahlherstellers in Salzgitter hatte während des Brandes eine große schwarze Rauchwolke gestanden, die zeitweise kilometerweit zu sehen war. Zur Brandursache machte die Feuerwehr zunächst keine Angaben. Aus welcher Art von Abfall der Schrottberg besteht, ist unklar, berichtet der NDR.
