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Startseite»Nachrichten»RTL/ntv-Trendbarometer: Vier von fünf Deutschen sind unzufrieden mit der Bundesregierung
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RTL/ntv-Trendbarometer: Vier von fünf Deutschen sind unzufrieden mit der Bundesregierung

Dr. Heinrich KrämerVon Dr. Heinrich KrämerJuli 14, 2026Keine Kommentare3 Minuten Lesezeit
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RTL/ntv-TrendbarometerVier von fünf Deutschen sind unzufrieden mit der Bundesregierung

Die Beschlüsse mit Blick auf die Reformen können das Image des Bundeskabinetts nicht verbessern. Die Deutschen sind mit Kanzler Merz unzufrieden – auch dessen Vize Klingbeil schneidet nicht viel besser ab. Im Trendbarometer von RTL und ntv geht es nur für die Grünen leicht bergauf.

Seit seinem Amtsantritt als Bundeskanzler sind seine Zufriedenheitswerte in den Keller gerauscht und dümpeln seit Monaten auf Minimalniveau – und Friedrich Merz kann sich auch in dieser Woche nicht aus dem Umfragetief befreien. Nur 14 Prozent sind laut dem RTL/ntv-Trendbarometer ausdrücklich zufrieden mit dem Kanzler, womit er erneut den Tiefpunkt aus dem Mai erreicht. 85 Prozent der Deutschen sind mit Merz‘ Arbeit unzufrieden – wiederum ein Höchststand, der zum ersten Mal im Mai dieses Jahres erreicht wurde. Nicht viel besser bewerten die Bundesbürger laut einer weiteren Umfrage des Meinungsforschungsinstituts Forsa die Arbeit von Merz‘ Kollegen im Bundeskabinett.

So schneidet auch Vize-Kanzler Lars Klingbeil schlecht ab. 74 Prozent der Befragten geben an, unzufrieden mit Klingbeil zu sein – nur 18 Prozent zeigen sich zufrieden. Sogar bei den Anhängern ihrer Parteien fällt die Bewertung von Merz und Klingbeil auffallend negativ aus: Mit der Arbeit des Kanzlers sind lediglich 48 Prozent der CDU/CSU-Anhänger und mit der Arbeit des Vize-Kanzlers nur 36 Prozent der SPD-Anhänger zufrieden.

Auch ein Blick auf die Arbeit der gesamten Bundesregierung insgesamt zeigt kein positives Bild – mit ihr sind derzeit 18 Prozent der Bundesbürger zufrieden, 82 Prozent dagegen nicht zufrieden. Im Osten des Landes fällt der Unmut über die bisherigen Arbeit der Bundesregierung noch etwas größer aus als im Westen. Auch von den Anhängern der CDU/CSU (54 Prozent) und vor allem von denen der mitregierenden SPD (72 Prozent) ist jeweils eine Mehrheit mit der Arbeit der Bundesregierung nicht zufrieden. Noch negativer ist das Meinungsbild über die Arbeit der Regierung bei den Anhängern der Oppositionsparteien.

Bei den Parteipräferenzen zeigen sich im RTL/ntv-Trendbarometer im Vergleich zur Vorwoche kaum Veränderungen. Die Grünen verbessern sich um einen Prozentpunkt und kämen aktuell auf 16 Prozent. Wie bereits in der Vorwoche ist die AfD mit 26 Prozent die stärkste Kraft. Die Union verharrt bei 22 Prozent. Auch SPD und Linke mit je 12 Prozent bleiben im Vergleich zur Vorwoche stabil. Das BSW fällt unter die 3-Prozent-Marke und ist damit nicht mehr gesondert ausweisbar. Der Anteil der Nichtwähler und Unentschlossenen liegt mit aktuell 26 Prozent weiterhin deutlich über dem Anteil der Nichtwähler bei der vergangenen Bundestagswahl (17,9 Prozent).

Auch bei der politischen Kompetenz zeigen sich in dieser Woche kaum Veränderungen. Weiterhin 13 Prozent trauen der Union, 11 Prozent (minus 1 ein Prozentpunkt) der AfD, 7 Prozent den Grünen und jeweils 6 Prozent der SPD beziehungsweise der Linke zu, mit den Problemen im Land am besten fertig zu werden. Mittlerweile 55 Prozent trauen keiner Partei politische Kompetenz zu.

14 Prozent der Bundesbürger rechnen mit einer Verbesserung, 67 Prozent dagegen mit einer Verschlechterung der wirtschaftlichen Lage in Deutschland. 17 Prozent erwarten keine Veränderung der wirtschaftlichen Verhältnisse.

Repräsentative Umfrage | Die Daten zum RTL/ntv-Trendbarometer wurden vom Markt- und Meinungsforschungsinstitut Forsa im Auftrag von RTL Deutschland zwischen dem 7. und 13. Juli erhoben. Datenbasis: 2503 Befragte. Statistische Fehlertoleranz: plus/minus 2,5 Prozentpunkte. Zur Frage nach der Zufriedenheit mit der Arbeit der Bundesregierung, des Bundeskanzlers und des Vizekanzlers wurden 1009 Menschen zwischen dem 10 und 13. Juli befragt. Statistische Fehlertoleranz: plus/minus 3 Prozentpunkte.

Weitere Informationen zu Forsa hier

Quelle: ntv.de, lve

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Dr. Heinrich Krämer
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