Deutsche chancenlos
Rad-Wikinger tritt ganz früh an und gewinnt chaotischen Massensprint
15.07.2026 | 17:28 Uhr
Auf der elften Etappe der Tour de France kommt es nach der großen Pogacar-Show vom Vortag zu einem untypischen Massensprint. Ein Norweger ist ganz früh im Wind und bringt den Sieg ins Ziel. Der Deutsche Georg Zimmermann stürzt.
Der norwegische Radprofi Sören Waerenskjold hat die 11. Etappe der 113. Tour de France gewonnen. Der 26-Jährige vom Team Uno-X Mobility düpierte die versammelte Sprint-Elite im chaotischen Massensprint der 161,3 km langen Fahrt und feierte den größten Erfolg seiner Karriere. Waerenskjold verwies den Niederländer Olav Kooij (Decathlon CMA CGM) und den Belgier Japser Philipsen (Alpecin-Premier Tech) auf die Plätze. Pascal Ackermann (Jayco AlUla) wurde als bester Deutscher Zehnter.
Das Gelbe Trikot von Spitzenreiter Tadej Pogacar geriet auf dem weitgehend flachen Teilabschnitt an das Ufer der Loire nicht in Gefahr. Der viermalige Gesamtsieger aus Slowenien (UAE Emirates-XRG) hat weiter 3:36 Minuten Vorsprung auf Verfolger Jonas Vingegaard (Dänemark/Visma-Lease a Bike). Der Vorjahresdritte Florian Lipowitz (Red Bull-Bora-hansgrohe) ist Sechster (+4:44).
Am Donnerstag bietet sich den Sprintern schon die vermutlich letzte Chance auf einen Tageserfolg. Die 179,1 km lange zwölfte Etappe von der ehemaligen Formel-1-Strecke in Magny-Cours nach Chalon-sur-Saône bietet gute Voraussetzungen für einen weiteren Massensprint.
Verwendete Quellen: ntv.de, mar/sid
