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Startseite»Nachrichten»Mehr als 130 Drohnen eingesetzt: Mindestens vier Tote durch russische Luftangriffe auf die Ukraine
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Mehr als 130 Drohnen eingesetzt: Mindestens vier Tote durch russische Luftangriffe auf die Ukraine

Dr. Heinrich KrämerVon Dr. Heinrich KrämerJuli 17, 2026Keine Kommentare2 Minuten Lesezeit
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Mehr als 130 Drohnen eingesetztMindestens vier Tote durch russische Luftangriffe auf die Ukraine

Die ukrainische Hafenstadt Odessa ist seit über vier Jahren regelmäßig Ziel von russischen Luftangriffen. (Foto: picture alliance/dpa/AP)

Erneut schlagen russische Drohnen und Raketen in der Ukraine ein: Laut Präsident Selenskyj sterben vier Menschen, zehn weitere werden verletzt. Kiew selbst setzt derweil seine Angriffe gegen die russische Flotte fort – mit Erfolg.

In der Ukraine sind bei russischen Drohnen- und Raketenangriffen nach Angaben von Präsident Wolodymyr Selenskyj erneut mehrere Menschen getötet und verletzt worden. „In Odessa wurden zwei Menschen getötet, als Folge des nächtlichen russischen Raketenangriffs auf ein Wohngebäude“, teilte Selenskyj auf X mit. Es gebe auch fünf Verletzte. Bei einem Luftangriff in der ebenfalls im Süden gelegenen Region Saporischschja seien zwei Menschen getötet und fünf weitere verletzt worden.

Insgesamt habe Russland in der Nacht mehr als 130 Drohnen und 8 Raketen eingesetzt, schrieb Selenskyj. Betroffen gewesen seien mehrere Regionen. Gegen die Region Sumy im Nordosten habe Russland 15 Gleitbomben eingesetzt. Es gebe einen Verletzten. Wohnhäuser und andere zivile Infrastruktur seien beschädigt worden.

Das russische Verteidigungsministerium, das seit über vier Jahren einen Angriffskrieg gegen die Ukraine führt, bestätigte Angriffe auf die Schwarzmeerhäfen Odessa und Tschornomorsk. Dabei sei auf die von den ukrainischen Streitkräften für die Verladung und Lagerung von Rüstungsgütern genutzte Hafeninfrastruktur und auf eine Drohnenproduktionsstätte gezielt worden. In Tschornomorsk sei auch ein Feuerlöschboot getroffen worden. Von unabhängiger Seite sind diese Angaben nicht überprüfbar.

Kiew zielt mit Drohnen auf russische Frachter

Derweil meldete der Chef der ukrainischen Drohnentruppen, Robert Browdi, den Beschuss von weiteren zwölf russischen Schiffen im Schwarzen Meer. Getroffen wurden demnach neun Frachter, ein Tankschiff, ein Gastransportschiff und ein Schlepper. Insgesamt steige die Zahl der seit dem 6. Juli angegriffenen Schiffe im Schwarzen Meer und dem mit ihm verbundenen Asowschen Meer auf 159. Auch diese Angaben lassen sich nicht unabhängig bestätigen.

„Die Flottenjagd geht weiter“, hieß es in einer bei Telegram veröffentlichten Mitteilung Browdis. Ziel sei es, die Logistik für Öl, Treibstoff und Fracht unter Umgehung der Sanktionen zu lähmen. Die Schiffe sollten ausgeschaltet werden. „Es ist nicht das Ziel, die Gewässer mit Ölflecken zu verschmutzen, daher keine Löcher in den Rümpfen“, teilte Browdi mit.

Quelle: ntv.de, kui/dpa

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