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Startseite»Nachrichten»Von Betreuerin vergessen: Anderthalbjährige stirbt im Bus zum Kindergarten
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Von Betreuerin vergessen: Anderthalbjährige stirbt im Bus zum Kindergarten

Dr. Heinrich KrämerVon Dr. Heinrich KrämerJuli 24, 2026Keine Kommentare2 Minuten Lesezeit
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Von Betreuerin vergessenAnderthalbjährige stirbt im Bus zum Kindergarten

Rettungswagen vor einem Krankenhaus in Portugal: Das Kind war beim Auffinden schon ohne Bewusstsein. Die Rettungskräfte versuchten ohne Erfolg, es wiederzubeleben. (Foto: picture alliance/dpa)

Auf dem Weg in die Kita in einer Stadt in Portugal wird ein Kleinkind in einem abgestellten Bus zurückgelassen. Acht Stunden später, als die Mutter das Mädchen abholen will, wird sein Fehlen bemerkt – da kann es nur noch leblos geborgen werden. Die Polizei untersucht nun den tragischen Vorfall.

Auf dem Weg in den Kindergarten ist ein kleines Mädchen in Portugal auf besonders tragische Weise ums Leben gekommen: Das eineinhalb Jahre alte Kind namens Sofia wurde von einer Frau, die es morgens in der Stadt Almada südlich von Lissabon in die Kita bringen sollte, im Inneren eines Kleinbusses vergessen. Dass das Mädchen fehlte, wurde erst nach acht Stunden bemerkt, als die Mutter ihre kleine Tochter am Nachmittag abholen wollte, wie die portugiesische Nachrichtenagentur Lusa unter Berufung auf die örtliche Polizei berichtete. 

Das Kind wurde dann leblos in dem Kleinbus entdeckt, der etwa einen Kilometer entfernt in einer Straße abgestellt war. Die Todesursache wird noch von der Polizei ermittelt.

Im Sommer sterben immer wieder Babys und Kleinkinder, die in Autos vergessen wurden. In den letzten Tagen und Wochen wurden vermehrt solche tragischen Vorfälle in mehreren europäischen Ländern bekannt.

Ein in direkter Sonne geparktes Auto heizt sich enorm schnell auf. Die Temperatur im Inneren wird dadurch in kurzer Zeit lebensbedrohlich. Laut ADAC ist es selbst bei moderaten 24 Grad Außentemperatur im Wageninnern bereits nach zehn Minuten 31 Grad Celsius warm.

Psychologenteam kümmert sich um die Eltern

Die kleine Sophia in Portugal war in dem Kleinbus seit 8 Uhr am Donnerstagmorgen gefangen gewesen. Bei den polizeilichen Ermittlungen soll insbesondere geklärt werden, wie die Betreuerin morgens übersehen konnte, dass das Mädchen noch im Bus war. Normalerweise wird in solchen Fällen stets auch noch einmal abgezählt, ob alle Kinder den Bus verlassen haben.

Nach Angaben der Polizei war das Kind beim Auffinden am Nachmittag bereits ohne Bewusstsein. Die Rettungskräfte versuchten noch, es wiederzubeleben – doch ohne Erfolg.

Der Kindergarten verwies darauf, dass sofort nach dem Eintreffen der Mutter jemand zu dem Fahrzeug geeilt sei. In dem Fall wurde auch eine Einheit zur psychologischen Betreuung in Krisenfällen eingeschaltet, die sich um die Eltern kümmert.

Quelle: ntv.de, abe/dpa

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