Menü schließen
Verbraucherrat
  • Startseite
  • Über Uns
  • Kontakt
  • Aktuelle Warnungen
  • Nachrichten
  • Ratgeber
  • Betrugsmaschen
  • Beratung
  • Bildung
  • Politik
Facebook X (Twitter) Instagram
Facebook X (Twitter) Instagram
Verbraucherrat
  • Startseite
  • Über Uns
  • Kontakt
  • Startseite
  • Über Uns
  • Kontakt
  • Aktuelle Warnungen

    Digitale Brieftasche „d-you“: Bundestag muss beim Schutz sensibler Daten nachbessern

    September 23, 2026

    Zuckersteuer darf kein Instrument zur Haushaltssanierung sein

    September 15, 2026

    Abgezockt von LemonSwan? Dann bitte melden

    September 15, 2026

    Beitrag steigt, Kasse schweigt: Mehrheit kennt Wegfall der Informationspflicht nicht

    September 11, 2026

    DAZN-Geschädigte müssen jetzt schnell sein

    September 4, 2026
  • Nachrichten

    Zukunftstechnologien im Ozean: „Bevor wir ins Weltall gehen, sollten wir das Meer nutzen“

    September 27, 2026

    „Ist ein Sternchen“: Doppelpack statt Kopf ab: Umstrittener Brunner glänzt bei DFB-Debüt

    September 27, 2026

    Nächster Ausbruch: KI von OpenAI lud Nutzer-Bilder auf Online-Plattformen hoch

    September 27, 2026

    „Kaltblütiger“ Russell hat Formel-1-WM nach „Schrei der Befreiung“ wieder im Blick

    September 27, 2026

    Löchrige Sicherheitsvorkehrungen: OpenAI pausiert KI-Training nach neuem Zwischenfall

    September 27, 2026
  • Ratgeber
  • Betrugsmaschen

    Recovery Scam: Der Betrug nach dem Betrug

    September 27, 2026

    Rechnet Europa mit Russlands Angriff auf die NATO?

    September 26, 2026

    Phishing mit 6.930 Euro von der Pensionsversicherung

    September 26, 2026

    Operation Herakles: 13.888 Rufnummern abgeschaltet

    September 26, 2026

    Anak Krakatau: Virales Vulkan-Video ist KI-generiert

    September 26, 2026
  • Beratung
  • Bildung

    Was bedeutet Neutralität in der Schule – und was nicht? | Bildung

    Juli 14, 2026

    Wodurch fühlen sich Jugendliche in ihrem Alltag besonders belastet? | Bildung

    Juli 3, 2026

    Kontra: Social Media und Jugendliche – warum ein Verbot zu kurz greift | Bildung

    Juni 17, 2026

    Pro: Warum wir ein Social Media Verbot für Kinder brauchen | Bildung

    Juni 17, 2026

    Social Media bis 16 Jahre verbieten? So sehen das Erwachsene | Bildung

    Juni 11, 2026
  • Politik

    Rente nach 45 Beitragsjahren – sinnvoll oder ungerecht?

    September 27, 2026

    EU geht gegen „Greenwashing“ in der Werbung vor

    September 27, 2026

    Schweiz: Volksabstimmung über striktere Neutralität

    September 27, 2026

    Sturm an der US-Ostküste: Ein Toter, viele Haushalte ohne Strom

    September 27, 2026

    EU stellt 710 Millionen Euro für weltweite Krisenhilfe bereit

    September 27, 2026
Verbraucherrat
Startseite»Politik»„Beispielloser Wirtschaftskrieg“ – was steckt hinter Trumps Drohung?
Politik

„Beispielloser Wirtschaftskrieg“ – was steckt hinter Trumps Drohung?

Dr. Heinrich KrämerVon Dr. Heinrich KrämerAugust 20, 2026Keine Kommentare4 Minuten Lesezeit
Facebook Twitter Pinterest LinkedIn Tumblr E-Mail
Teilen
Facebook Twitter LinkedIn Pinterest E-Mail

Stand: 20.08.2026 • 09:25 Uhr

Weder militärisch noch diplomatisch geht es für Trump in Iran voran. Nun droht er Iran und allen Staaten, die das Regime unterstützen, mit einem „beispiellosen Wirtschaftskrieg“. Wie ist das zu deuten?

Gerade in den vergangenen Tagen fiel US-Präsident Donald Trump wieder mit politischen Entscheidungen oder Äußerungen auf, bei denen viele Fragen offen blieben: Die Präsidentin des Internationalen Strafgerichtshofs belegte seine Regierung mit Sanktionen, ein Militärmanöver mit dem Verbündeten Südkorea verkürzte er und lobte stattdessen den nordkoreanischen Diktator Kim Jung Un, geplante Zölle gegen Kanada stoppte er in letzter Minute.

Vieles postet er im Onlinedienst Truth Social – ohne es näher zu erläutern. So auch seine neueste Drohung gegen Iran: „Heute kündige ich die vernichtendste Wirtschaftsoperation an, die je gegen ein Land ausgeführt wurde“, schrieb Trump – wie üblich unter Verwendung vieler Großbuchstaben. Es werde sich um einen „Wirtschaftskrieg und eine Isolation in beispiellosem Ausmaß“ handeln, einen „ökonomischen D-Day“.

Auch Drohungen gegen Länder, die Iran unterstützen

Zudem müsse „jedes Land, das seinen Finanzinstituten, Unternehmen, Flughäfen oder staatlichen Stellen gestattet, Iran irgendeine Art von Rettungsleine zu reichen“, selbst mit enormen wirtschaftlichen Konsequenzen rechnen.

Welche Länder dies sein sollen und wie die Konsequenzen aussehen könnten, erläuterte Trump nicht. Gemeint sein könnte China, das weiterhin im großen Stil Öl aus Iran bezieht. Allerdings hat China schon mehrfach bewiesen, dass es sich von wirtschaftlichem Druck aus den USA wenig beeindrucken lässt – etwa beim Zollstreit.

Keine Aussagen zu konkreten Sanktionen

Trump ließ auch offen, wie der „beispiellose Wirtschaftskrieg“ gegen Iran aussehen könnte. Schon seit Längerem gelten Sanktionen der USA und anderer Staaten gegen Iran. Welche Sanktionen hier noch dazu kommen könnten, ist unklar. „Ölschmuggel, Währungstauschabkommen, Geldtransfers, Wechselstuben, Schiffsregister, Tarnfirmen – all das muss sofort gestoppt werden“, schrieb Trump – ohne konkrete Maßnahmen zu nennen. Die Verbündeten der USA rief er zur Unterstützung auf.

Die iranische Wirtschaft ist bereits jetzt massiv geschwächt – nicht aber die Macht des Regimes in Teheran. Das hat seinerseits ein äußerst effektives Mittel in der Hand, um die gesamte Weltwirtschaft zu beeinflussen: Seit Beginn des Iran-Kriegs blockiert Iran de facto die vor allem für den Ölhandel wichtige Straße von Hormus. Ein Problem, das Trump quasi selbst geschaffen hat. Denn vor dem von den USA und Israel begonnenen Iran-Krieg war die Straße von Hormus für Schiffe frei befahrbar. Durch die Blockade sind die Preise für Öl oder Benzin massiv angestiegen – auch in den USA.

Weder diplomatische noch militärische Lösung in Sicht

Trumps neue Drohung gegen Iran dürfte auch damit zu tun haben, dass er selbst unter Druck steht. Der Iran-Krieg dauert inzwischen bereits seit knapp sechs Monaten an – und es ist weder eine diplomatische noch eine militärische Lösung in Sicht.

Und auch innenpolitisch steht der US-Präsident in der Kritik – auch im eigenen Lager. Grund dafür sind neben dem Iran-Krieg vor allem die hohen Lebenshaltungskosten in den USA. Trump hatte im Wahlkampf versprochen, diese zu senken. Tatsächlich sind sie weiter gestiegen, was wiederum auch mit dem Iran-Krieg und den hohen Ölpreisen zu tun hat.

„Keine neue Entwicklung“

Iran reagiert entsprechend unbeeindruckt. Der US-Präsident lenke lediglich von den eigenen wirtschaftlichen Problemen ab, sagte Außenminister Abbas Araghtschi.

Ähnlich klang das in Medien im Iran – die wegen der Zensur im Sinne des Regimes berichten müssen. Die Nachrichtenagentur Tasnim schrieb, dies sei „keine neue Entwicklung, da die Vereinigten Staaten seit Jahren versuchen, jegliche finanziellen und wirtschaftlichen Beziehungen zu Iran zu unterbinden“. Iran habe jedoch „gelernt, diese Beschränkungen zu umgehen, und ist darin mittlerweile sehr versiert“.

Bei der Nachrichtenagentur Fars heißt es, Trump habe schon zuvor wiederholt vom angeblich unmittelbar bevorstehenden Zusammenbruch Irans und von Schlägen historischer Dimension gesprochen. Seine Behauptungen seien bloß als übliche „psychologische Kriegsführung und Propagandakampagne“ zu verstehen.

CNN: „Die jüngste schwindelerregende Wendung“

Tatsächlich wechselte Trump seine Rhetorik in Sachen Iran seit Beginn des Kriegs in oft erstaunlich hohem Tempo, ohne dass sich die Faktenlage tatsächlich geändert hätte. Eine angekündigte Maut für die Straße von Hormus nahm er nach nur einem Tag wieder zurück. Mehrmals drohte er mit „großen Angriffen“, die dann so nicht kamen. Ebenso folgenlos blieb auch seine Drohung, den Handel mit Spanien einzustellen, weil das Land den Iran-Krieg nicht unterstütze – um nur einige Beispiele zu nennen.

Der US-Sender CNN schreibt in seiner Analyse zu Trumps neuer Drohung, sie sei die „jüngste schwindelerregende Wendung“ in einem Konflikt, der mehr taktische Kurswechsel und Kehrtwendungen hervorgebracht habe, als man zählen könne. Es bleibe abzuwarten, ob er angesichts der steigenden politischen Kosten nicht wieder einknicke.

Trumps Politik sei „von Strategielosigkeit geprägt“, sagte der der Politikwissenschaftler Sascha Lohmann bereits vor einem Monat im tagesschau.de-Interview. In diesem Kontext ist vermutlich auch seine Drohungen mit einem „beispiellosen Wirtschaftskrieg“ einzuordnen.

Teilen. Facebook Twitter Pinterest LinkedIn Tumblr E-Mail
Dr. Heinrich Krämer
  • Webseite

Ähnliche Beiträge

Rente nach 45 Beitragsjahren – sinnvoll oder ungerecht?

September 27, 2026

EU geht gegen „Greenwashing“ in der Werbung vor

September 27, 2026

Schweiz: Volksabstimmung über striktere Neutralität

September 27, 2026
Kommentar hinterlassen Antwort abbrechen

Top-Beiträge

Fehlinvestitionen auch bei Kirchenbezirken, Pensionskassen und TÜV

August 19, 202610 Aufrufe

Gefälschter Tagesschau-Artikel über Eklat bei Maischberger

Juli 13, 20268 Aufrufe

Settelmayer & Kollegen: Hilfe bei Online-Betrug und Fake Shops

September 15, 20266 Aufrufe

Was eine Zuckerabgabe bringen könnte

April 29, 20265 Aufrufe
Folgen Sie uns
  • Facebook
  • Twitter
  • Pinterest
  • Instagram
  • YouTube
  • Vimeo

Abonnieren Sie Updates

VerbraucherRat GmbH
Hohenzollernring 56
50672 Köln

Telefon: +49 221 16847392-0
Telefax: +49 221 16847392-99
E-Mail: info@verbraucherrat.com
Web: www.verbraucherrat.com

Geschäftszeiten
Montag – Freitag: 09:00 – 18:00 Uhr

Menu
  • Startseite
  • Über Uns
  • Kontakt
  • Aktuelle Warnungen
  • Nachrichten
  • Ratgeber
  • Betrugsmaschen
  • Beratung
  • Bildung
  • Politik
Institutionell
  • Impressum
  • Datenschutz
  • Hinweis / Haftungsausschluss
  • Cookie-Manager
  • Nutzungsbedingungen
  • Werbefrei lesen
  • Einwilligung widerrufen
  • Mediadaten
  • Abo kündigen
  • Barrierefreiheitserklärung
  • Hilfe
© 2026 VerbraucherRat. Alle Rechte vorbehalten.
  • Impressum
  • Datenschutz
  • Hinweis / Haftungsausschluss
  • Cookie-Manager
  • Nutzungsbedingungen
  • Werbefrei lesen
  • Einwilligung widerrufen
  • Mediadaten
  • Abo kündigen
  • Barrierefreiheitserklärung
  • Hilfe

Tippen Sie oben und drücken Sie Enter zum Suchen. Drücken Sie Esc zum Abbrechen.