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Startseite»Nachrichten»Tsunami könnte drohen: Erdbeben der Stärke 7,6 vor Panamas Küste
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Tsunami könnte drohen: Erdbeben der Stärke 7,6 vor Panamas Küste

Dr. Heinrich KrämerVon Dr. Heinrich KrämerOktober 9, 2026Keine Kommentare2 Minuten Lesezeit
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Tsunami könnte drohenErdbeben der Stärke 7,6 vor Panamas Küste

In Panama-Stadt verließen viele Menschen ihre Häuser. (Foto: REUTERS)

Vor der Küste Panamas bebt die Erde – mit einer Stärke von 7,6. Bisher sind keine größeren Schäden oder Opfer bekannt. Allerdings werden Tsunami-Warnungen für zahlreiche Länder in der Region ausgesprochen.

Ein schweres Erdbeben hat Panama erschüttert und eine Tsunami-Warnung für mehrere Länder an der Pazifikküste ausgelöst. „Auf Grundlage der vorläufigen Erdbebenparameter sind weiträumig gefährliche Tsunami-Wellen möglich“, teilte das Pazifik-Tsunami-Warnzentrum in Honolulu mit.

Das Beben ereignete sich nach Angaben des US-Geologischen Dienstes (USGS) um 12.56 Uhr Ortszeit in Panama. Das Epizentrum lag demnach rund zehn Kilometer west-südwestlich von Pitaloza Arriba im zentralen Süden des Landes, in einer Tiefe von zehn Kilometern. Der USGS bezifferte die Stärke auf 7,6. Das Pazifik-Tsunami-Warnzentrum in Honolulu hatte eine Stärke von 8,0 und eine Tiefe von 33 Kilometern angegeben.

Gefährliche Wellen könnten nach Einschätzung des Warnzentrums innerhalb von drei Stunden an Teilen der Küsten von Panama, Kolumbien, Costa Rica, Ecuador, Peru, Nicaragua, Guatemala, El Salvador und Mexiko auftreten. Die kolumbianische Katastrophenschutzbehörde teilte später unter Berufung auf die maritime Behörde mit, für die Pazifikküste des Landes bestehe keine Tsunami-Gefahr.

In Panama wurden nach Angaben der Zeitung „La Prensa“ unter anderem an der Kathedrale San Juan Bautista in Penonomé und an weiteren Gebäuden Schäden festgestellt. Über mögliche Verletzte liegen bisher keine Angaben vor.

In mehreren Regionen verließen Menschen vorsorglich Gebäude, Geschäfte und Schulen. Die Regierung setzte den Nachmittagsunterricht landesweit aus. Der internationale Flughafen Tocumen unterbrach den Betrieb für Überprüfungen. „Das Geschehene darf nicht dazu benutzt werden, Alarm und Unordnung zu erzeugen“, schrieb Präsident José Raúl Mulino auf X und rief die Bevölkerung zur Ruhe auf.

Quelle: ntv.de, als/rts

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