Menü schließen
Verbraucherrat
  • Startseite
  • Über Uns
  • Kontakt
  • Aktuelle Warnungen
  • Nachrichten
  • Ratgeber
  • Betrugsmaschen
  • Beratung
  • Bildung
  • Politik
Facebook X (Twitter) Instagram
Facebook X (Twitter) Instagram
Verbraucherrat
  • Startseite
  • Über Uns
  • Kontakt
  • Startseite
  • Über Uns
  • Kontakt
  • Aktuelle Warnungen

    Riester-Rente von der Sparkasse? Dann bekommen Sie womöglich zu wenig

    Oktober 22, 2026

    Smart-Meter eingebaut, aber monatelang nicht nutzbar

    Oktober 22, 2026

    Ein Tarif für ganz Deutschland: Verbraucherzentrale legt Vorschlag für den Nahverkehr vor

    Oktober 20, 2026

    Energie-Grundversorgung: Verbraucherzentrale für mehr Schutz vor hohen Preisen

    Oktober 20, 2026

    Gesundheitsversorgung: Für Verbraucher:innen wird es teurer

    Oktober 15, 2026
  • Nachrichten

    Schweizerischer Bankpersonalverband: 12.000 Arbeitsplätze bei UBS könnten wegfallen

    Oktober 25, 2026

    Britischer Premierminister Andy Burnham will über Rückkehr zur EU-Freizügigkeit diskutieren

    Oktober 25, 2026

    Der Kanzler reist nach Asien: In Singapur, Japan und Südkorea kann Merz einiges lernen

    Oktober 25, 2026

    Mögliche neue Verhandlungen: Selenskyj wirft Kreml gezielte Tötung von Zivilisten vor

    Oktober 25, 2026

    Ukrainischer Experte im Interview: „Trumps Diesel-Deal stellt einen radikalen Bruch dar“

    Oktober 25, 2026
  • Ratgeber
  • Betrugsmaschen

    Angebliches Folterfoto: Prüfungen zeigen KI-Einsatz

    Oktober 25, 2026

    Instagram schlägt dir Musik vor? Was du jetzt prüfen solltest

    Oktober 24, 2026

    14-Jährige gestorben: Mordverdacht nach Online-Manipulation

    Oktober 24, 2026

    Hitler links? Musks Behauptung im Faktencheck

    Oktober 24, 2026

    AfD-Datenleck: Unsere interaktive Archivauswertung

    Oktober 24, 2026
  • Beratung
  • Bildung

    Bildung ist mehr als Schule – Alltagsbildung | Bildung

    Oktober 22, 2026

    „Andere Familiensprache als Deutsch“: Was bedeutet mehrsprachig aufzuwachsen? | Bildung

    Oktober 8, 2026

    Wie können Lehrkräfte und Schulen mit Mehrsprachigkeit umgehen? | Bildung

    Oktober 8, 2026

    Welche Rolle spielt Mehrsprachigkeit in der Bildungspolitik? | Bildung

    Oktober 8, 2026

    Was bedeutet Neutralität in der Schule – und was nicht? | Bildung

    Juli 14, 2026
  • Politik

    Steinmeier bei Umweltpreis-Verleihung: „Die Fieberkurve unseres Planeten zeigt deutlich nach oben“

    Oktober 25, 2026

    Dobrindt plant hohe Hürden für Vergesellschaftungen

    Oktober 25, 2026

    Wie ein Dorf in Brandenburg seinen Gasthof retten will

    Oktober 25, 2026

    Pläne der Koalition: Wahlrechtsreform kommt kaum voran

    Oktober 25, 2026

    Sturmtief „Manja“ fegt über Deutschland

    Oktober 25, 2026
Verbraucherrat
Startseite»Politik»Wie ein Dorf in Brandenburg seinen Gasthof retten will
Politik

Wie ein Dorf in Brandenburg seinen Gasthof retten will

Dr. Heinrich KrämerVon Dr. Heinrich KrämerOktober 25, 2026Keine Kommentare4 Minuten Lesezeit
Facebook Twitter Pinterest LinkedIn Tumblr E-Mail
Teilen
Facebook Twitter LinkedIn Pinterest E-Mail

Stand: 25.10.2026 • 13:06 Uhr

In vielen Dörfern verschwinden die letzten Gaststätten. Im brandenburgischen Leißnitz wollen die Einwohner das verhindern. Gemeinsam wollen sie einen Ort erhalten, an dem Menschen zusammenkommen.

Von Jacqueline Piwon, rbb

Draußen wird gehämmert, gesägt und gebohrt. Drinnen scheint die Zeit ein wenig stehen geblieben zu sein. Bordeauxrote Vorhänge rahmen die kleine Bühne im Saal des Gasthofs ein, das Fischgrätenparkett auf dem Fußboden und der senffarbene Kachelofen in der Ecke bewahren den Charme aus einer anderen Zeit. Doch draußen vor dem Gasthof Schur im brandenburgischen Leißnitz, im Landkreis Oder-Spree, entsteht seit dem Sommer etwas Neues.

Platz nicht nur für Familienfeiern: im Gasthof Schur in Leißnitz.

Astrid Pagel betreibt den Gasthof in vierter Generation. Schon ihr Großvater war hier Gastwirt. Doch die vergangenen Jahrzehnte waren nicht immer einfach. Die Wende, veränderte Gewohnheiten. Die Corona-Pandemie habe schließlich dem Betrieb zugesetzt. „Es ist ein ständiges Auf und Ab“, sagt Pagel. Über Wasser hält sie sich vor allem mit Familienfeiern und einem Außer-Haus-Service.

Dass es den Gasthof auch in Zukunft noch gibt, ist keineswegs selbstverständlich. Das Projekt „Dorf.Fragen” soll helfen, dem Gasthof und dem Dorf südöstlich von Berlin eine neue Perspektive zu geben.

Sägen und Schleifen für die Dorfgemeinschaft

Den ganzen Sommer über haben Dorfbewohner, Vereinsmitglieder und Unterstützer hier gemeinsam gearbeitet. Aus Holz sind große Tische und Bänke entstanden. Vor der feierlichen Einweihung werden noch schnell die letzten rauen Kanten mit Schleifpapier geglättet. Für die Helfer gibt es rote Brause.

Wo bisher kein Außenbereich war, ist nun ein neuer Treffpunkt entstanden. Ein Ort, an dem man sitzen, miteinander reden, den Dorftratsch austauschen oder über die große Politik diskutieren kann. Und zwar auch dann, wenn der Gasthof selbst geschlossen hat.

Für ihren Gasthof arbeiten alle zusammen.

Die Holzmöbel lassen sich flexibel umstellen. Mal bilden sie kleine Sitzgruppen, mal eine größere Runde. Für Veranstaltungen können die Bänke sogar auf die Tische gestellt werden, sodass eine kleine Tribüne entsteht – etwa für Theateraufführungen oder Lesungen.

„Die Kneipe öffnet sich einfach auch nach draußen, damit man sieht, dass da jemand da ist, man kann sich ransetzen“, beschreibt einer der beteiligten Architekten die Idee.

Wenn die letzte Kneipe schließt

Das Projekt „Dorf.Fragen“ ist eine Initiative des Kultur- und Sportmanagements des Landkreises Oder-Spree, das gemeinsam mit freischaffenden Architekten entwickelt wurde. Ziel ist es, mit kreativen Ideen den Zusammenhalt in den Dörfern zu stärken. „Wir wollen eine ganze Menge erreichen mit diesem Projekt. Vor allen Dingen Zusammenhalt auf der dörflichen Ebene“, sagt Arnold Ischinger, Amtsleiter für Kultur und Sport im Landkreis Oder-Spree.

Denn vielerorts gibt es zwar noch eine Dorfgemeinschaft, aber immer weniger öffentliche Orte, an denen sie sich treffen kann. Das Leben zieht sich zunehmend ins Private zurück. Dabei braucht es nach Ansicht der Initiatoren mehr als schön gestaltete Vorgärten, um ein Dorf lebendig zu halten.

Vor allem die alten Landgasthöfe spielen dabei eine wichtige Rolle. Denn wenn eine Dorfkneipe erst einmal geschlossen sei, werde es schwierig, sie zurückzuholen, sagt Ischinger. Deshalb gehe es darum, die noch bestehenden Gaststätten heute zu unterstützen, damit sie auch morgen überlebensfähig bleiben.

Ein Gasthof als gelebter Zusammenhalt

In mehreren Workshops konnten die Leißnitzer ihre Ideen einbringen, Modelle anschauen und mitbestimmen. Gemeinsam mit den Architekten entstanden schließlich die Entwürfe für die beweglichen Sitzmöbel, die auch von der örtlichen Theatergruppe und für Feste genutzt werden können.

Finanziell unterstützt wurde das Projekt vom brandenburgischen Ministerium für Wissenschaft, Forschung und Kultur mit 65.000 Euro Anschubfinanzierung. Hinzu kamen Mittel der kreislichen Kulturförderung. Man wolle die Landgasthöfe nicht den falschen überlassen, sagt Kulturstaatssekretär Tobias Dünow (SPD) bei der feierlichen Einweihung.

Neue Holzmöbel als Treffpunkt: Dorfbewohner vor ihrem Gasthof.

Für ihn hat das Projekt auch eine politische Dimension. Er warnt davor, dass Unzufriedenheit und Frust gerade im ländlichen Raum von politischen Kräften instrumentalisiert werden könnten. Orte, an denen Menschen miteinander ins Gespräch kommen, seien deshalb besonders wichtig. „Ich glaube, dass gute Dorfgaststätten der allerbeste Verfassungsschutz sind“, so Dünow.

Für Gastwirtin Astrid Pagel ist der neue Treffpunkt vor allem eine Chance, wieder mehr Leben ins Dorf zu bringen. Ob ihre Kinder den Gasthof einmal in fünfter Generation weiterführen, ist noch offen. Erst einmal hofft sie, dass die Leißnitzer hier künftig wieder häufiger zusammenkommen – nicht nur zu Familienfeiern, sondern auch einfach mal so.

Teilen. Facebook Twitter Pinterest LinkedIn Tumblr E-Mail
Dr. Heinrich Krämer
  • Webseite

Ähnliche Beiträge

Steinmeier bei Umweltpreis-Verleihung: „Die Fieberkurve unseres Planeten zeigt deutlich nach oben“

Oktober 25, 2026

Dobrindt plant hohe Hürden für Vergesellschaftungen

Oktober 25, 2026

Pläne der Koalition: Wahlrechtsreform kommt kaum voran

Oktober 25, 2026
Kommentar hinterlassen Antwort abbrechen

Top-Beiträge

Gefälschter Tagesschau-Artikel über Eklat bei Maischberger

Juli 13, 2026540 Aufrufe

Meta-Konto: Umstellung oder Phishing? Der Faktencheck

Oktober 18, 2026236 Aufrufe

Gefälschte Doctolib-Mails fluten Postfächer: Erste-Hilfe-Set ist Fake

August 13, 202644 Aufrufe

Bücherexperiment in sozialen Medien und Messengern

September 9, 202629 Aufrufe
Folgen Sie uns
  • Facebook
  • Twitter
  • Pinterest
  • Instagram
  • YouTube
  • Vimeo

Abonnieren Sie Updates

VerbraucherRat GmbH
Hohenzollernring 56
50672 Köln

Telefon: +49 221 16847392-0
Telefax: +49 221 16847392-99
E-Mail: info@verbraucherrat.com
Web: www.verbraucherrat.com

Geschäftszeiten
Montag – Freitag: 09:00 – 18:00 Uhr

Menu
  • Startseite
  • Über Uns
  • Kontakt
  • Aktuelle Warnungen
  • Nachrichten
  • Ratgeber
  • Betrugsmaschen
  • Beratung
  • Bildung
  • Politik
Institutionell
  • Impressum
  • Datenschutz
  • Hinweis / Haftungsausschluss
  • Cookie-Manager
  • Nutzungsbedingungen
  • Werbefrei lesen
  • Einwilligung widerrufen
  • Mediadaten
  • Abo kündigen
  • Barrierefreiheitserklärung
  • Hilfe
© 2026 VerbraucherRat. Alle Rechte vorbehalten.
  • Impressum
  • Datenschutz
  • Hinweis / Haftungsausschluss
  • Cookie-Manager
  • Nutzungsbedingungen
  • Werbefrei lesen
  • Einwilligung widerrufen
  • Mediadaten
  • Abo kündigen
  • Barrierefreiheitserklärung
  • Hilfe

Tippen Sie oben und drücken Sie Enter zum Suchen. Drücken Sie Esc zum Abbrechen.