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Startseite»Nachrichten»Funde in zwei Bundesländern: Polizei findet Nadeln und Magnete in Halloween-Süßigkeiten
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Funde in zwei Bundesländern: Polizei findet Nadeln und Magnete in Halloween-Süßigkeiten

Dr. Heinrich KrämerVon Dr. Heinrich KrämerNovember 1, 2026Keine Kommentare2 Minuten Lesezeit
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Funde in zwei BundesländernPolizei findet Nadeln und Magnete in Halloween-Süßigkeiten

Die Polizei ruft Eltern dazu auf, gesammelte Süßigkeiten vor dem Verzehr zu kontrollieren. (Foto: picture alliance / Sipa USA)

Nach einem Hinweis auf Instagram kontrolliert eine Mutter die Halloween-Beute ihres Sohnes – und findet einen gefährlichen Gegenstand an einem Bonbon. Im Eichsfeld entdecken Kinder zudem Metallnadeln in Süßwaren.

In Thüringen und Rheinland-Pfalz sind nach Polizeiangaben in der Halloween-Nacht gefährliche Fremdkörper an und in Süßigkeiten entdeckt worden, die Kinder gesammelt hatten. Die Landespolizeiinspektion in Nordhausen teilte mit, im Ort Wintzingerode im Eichsfeld seien die Metallnadeln beim Auspacken aufgefallen. Die Polizei geht nach eigenen Angaben davon aus, dass die Süßigkeiten absichtlich präpariert wurden, um Verletzungen herbeizuführen. Sie ermittelt wegen des Verdachts der versuchten gefährlichen Körperverletzung. An welchen Haustüren die manipulierten Süßwaren verteilt wurden, sei bisher unklar.

Im rheinland-pfälzischen Appenheim, etwa zwölf Kilometer südwestlich von Mainz, kontrollierte ein Neunjähriger nach Polizeiangaben seine an den Haustüren gesammelten Süßigkeiten, nachdem zuvor seine Mutter auf Instagram auf mögliche Manipulationen aufmerksam geworden war. An einem Kaubonbon entdeckte der Junge demnach zwei Magnete mit einem Durchmesser von jeweils rund zwei Millimetern, wie die Polizei in Ingelheim mitteilte. Verletzt worden sei aber niemand. Die Beamten nahmen die Ermittlungen auf.

Die Polizeidienststellen riefen Eltern vorsorglich dazu auf, die gesammelten Süßigkeiten vor dem Verzehr sorgfältig zu kontrollieren. Ähnliche gefährliche Funde hatte es bereits in den Vorjahren gegeben: Unter anderem entdeckte im Jahr 2025 eine Mutter in Kiel Rasierklingen unter den Halloween-Süßigkeiten ihrer Kinder. Das Süßigkeitensammeln entstand aus dem keltischen Glauben, böse Geister mit Essen zu besänftigen, verbunden mit dem christlichen Brauch des Mittelalters, bei dem Menschen im Tausch gegen Gebete von Haus zu Haus zogen.

Quelle: ntv.de, bho/AFP

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