Menü schließen
Verbraucherrat
  • Startseite
  • Über Uns
  • Kontakt
  • Aktuelle Warnungen
  • Nachrichten
  • Ratgeber
  • Betrugsmaschen
  • Beratung
  • Bildung
  • Politik
Facebook X (Twitter) Instagram
Facebook X (Twitter) Instagram
Verbraucherrat
  • Startseite
  • Über Uns
  • Kontakt
  • Startseite
  • Über Uns
  • Kontakt
  • Aktuelle Warnungen

    „Spritpreisdeckel droht zum Feigenblatt zu werden“

    November 5, 2026

    Mangelnde Transparenz in den Werbearchiven: Plattformen verstoßen gegen den DSA

    November 3, 2026

    KI als riskanter Ratgeber für junge Menschen: Verbraucherzentrale fordert mehr Schutz

    November 2, 2026

    Keine Werbung für Chips, Cola und Co.

    Oktober 29, 2026

    Verbraucherzentrale prüft Sammelklage gegen Stromanbieter grüüün

    Oktober 29, 2026
  • Nachrichten

    Angehörige des Barbakh-Clans: Berliner Linken-Politikerin besuchte Gerichtstermin polizeibekannter Palästinenser

    November 6, 2026

    EU erkennt Verantwortung an: Deutschland muss wohl erneut keine zusätzlichen Flüchtlinge aufnehmen

    November 6, 2026

    Haftunterbrechung verlängert: Krebskranker Alfons Schuhbeck bleibt weiterhin auf freiem Fuß

    November 6, 2026

    Wärmster Oktober seit Messbeginn: Erderwärmung überschreitet 2026 wahrscheinlich kritische Marke

    November 6, 2026

    Jahrhundert-Sonnensturm 2024: Rätsel um rote Polarlichter über Deutschland gelöst?

    November 6, 2026
  • Ratgeber
  • Betrugsmaschen

    Supermarkt-Kühlanlagen gehackt: USA warnen vor Angriffen

    November 6, 2026

    Halloween-Süßigkeiten: Wenn Warnungen Angst verstärken

    November 6, 2026

    Vitamin D und Krebs: Erkrankung ist nicht Sterblichkeit

    November 6, 2026

    Berlin-Krawalle? Video zeigt Osterfeuer auf Zypern

    November 6, 2026

    Gefälschte Handelsregister-Mail droht mit Löschung

    November 6, 2026
  • Beratung
  • Bildung

    Bildung ist mehr als Schule – Alltagsbildung | Bildung

    Oktober 22, 2026

    „Andere Familiensprache als Deutsch“: Was bedeutet mehrsprachig aufzuwachsen? | Bildung

    Oktober 8, 2026

    Wie können Lehrkräfte und Schulen mit Mehrsprachigkeit umgehen? | Bildung

    Oktober 8, 2026

    Welche Rolle spielt Mehrsprachigkeit in der Bildungspolitik? | Bildung

    Oktober 8, 2026

    Was bedeutet Neutralität in der Schule – und was nicht? | Bildung

    Juli 14, 2026
  • Politik

    Bundestag beschließt härtere Strafen für Einsatz von K.o.-Tropfen

    November 6, 2026

    Industrieproduktion wächst überraschend – Autobranche legt zu

    November 6, 2026

    Paraguay: Die Bankenkrise wird zur Staatskrise

    November 6, 2026

    Was Aiwangers Tod für Bayerns Koalition bedeutet

    November 6, 2026

    Daimler Truck meldet deutlichen Gewinnsprung wegen USA-Geschäft

    November 6, 2026
Verbraucherrat
Startseite»Nachrichten»Jahrhundert-Sonnensturm 2024: Rätsel um rote Polarlichter über Deutschland gelöst?
Nachrichten

Jahrhundert-Sonnensturm 2024: Rätsel um rote Polarlichter über Deutschland gelöst?

Dr. Heinrich KrämerVon Dr. Heinrich KrämerNovember 6, 2026Keine Kommentare4 Minuten Lesezeit
Facebook Twitter Pinterest LinkedIn Tumblr E-Mail
Teilen
Facebook Twitter LinkedIn Pinterest E-Mail

Jahrhundert-Sonnensturm 2024Rätsel um rote Polarlichter über Deutschland gelöst?

Polarlichter über Braunschweig in der Nacht vom 10. auf den 11. Mai 2024 kurz nach Mitternacht, aufgenommen von Philipp Schulz vom Fraunhofer-Institut für Schicht- und Oberflächentechnik. (Foto: Philipp Schulz / B. Tsurutani et al., Annales Geophysicae (2026) )

Warum leuchten Polarlichter manchmal rot statt grün? Das war Forschern lange ein Rätsel. Jetzt liefern Fotos des Sonnensturms im Mai 2024, bei dem sogar in Göttingen Polarlichter zu sehen waren, entscheidende Hinweise.

Ein Sonnensturm im Mai 2024 war der zweitstärkste des Weltraumzeitalters, das Ende der 1950er Jahre begann. Er sorgte auf der Erde für rote und grüne Polarlichter, die in der Nacht vom 10. auf den 11. Mai selbst noch weit im Süden deutlich zu sehen waren. Fotos des Phänomens liefern nun Hinweise zur bislang rätselhaften Entstehung roter Polarlichter.

Für jene Nacht waren für Europa Polarlichter bis in die mittleren Breiten prognostiziert worden. Daher zogen gleich mehrere Fachleute in Göttingen und Braunschweig mit ihren Kameras ins Freie.

„Ich habe schon viele Polarlichter in höheren Breiten gesehen“, sagte Sami Solanki, Direktor am Göttinger Max-Planck-Institut für Sonnensystemforschung. „Über Göttingen sind sie eine Seltenheit. Das wollte ich unbedingt fotografieren. Um eine wissenschaftliche Nutzung der Aufnahmen ging es mir zunächst nicht.“

Hinweise zum Ursprung roter Polarlichter (1)
Diese Aufnahme der Polarlichter über Göttingen gelang Sami Solanki. Über dem tieferen grünen Polarlicht zeigt sich deutlich rotes Leuchten. Helle Strahlen setzen sich vom Rot ins Grün fort. (Foto: Sami K. Solanki/B. Tsurutani et al., Annales Geophysicae, 2026)

Roter Schimmer über erdnahem Grün

Auch Philipp Schulz vom Fraunhofer-Institut für Schicht- und Oberflächentechnik IST, Ingo von Borstel vom Institut für Geophysik und Extraterrestrische Physik der TU Braunschweig und Klaus Reinsch vom Institut für Astrophysik und Geophysik der Universität Göttingen verfolgten das nächtliche Himmelsschauspiel. Im Fachblatt „Annales Geophysicae“ analysieren sie nun zusammen mit anderen Forschern das Phänomen. Demnach zeigen ihre Fotos über dem erdnahen, grünen Leuchten einen rötlichen Schimmer. Zudem dehnen sich helle Strahlen vom oberen Rot ins untere Grün aus.

„Strahlen, die sich kontinuierlich von der roten Aurora bis zur grünen Aurora erstrecken, wurden bisher in keiner wissenschaftlichen Veröffentlichung beschrieben“, erklärt Erstautor Bruce Tsuritani, ehemals tätig am Jet Propulsion Laboratory (JPL) der US-Weltraumbehörde Nasa. „Sie haben uns geholfen zu verstehen, wie das rote Leuchten entsteht.“

Derselbe physikalische Prozess am Werk

Generell entstehen Polarlichter, wenn nach Eruptionen auf der Sonne Wolken aus elektrisch geladenen Teilchen Richtung Erde rasen. Vom schützenden Magnetfeld unseres Planeten werden sie zu den Polen gelenkt. In der oberen Atmosphäre treffen die geladenen Teilchen auf Luftmoleküle und regen sie an, Licht auszusenden.

Besonders starke Sonnenstürme können Polarlichter erzeugen, die bis in mittlere Breiten zu sehen sind. Die Lichtfarben variieren je nach Art des angeregten Gases und der Höhe. Zu roten Polarlichtern kommt es bei intensiven Sonnenstürmen in mittleren Breiten, meist in Höhen zwischen 800 und 200 Kilometern. Grüne Auroren treten dagegen in Polarregionen häufig auf, meist in einer Höhe von 130 bis 85 Kilometern.

Dichte der Atmosphäre entscheidend

Der Mechanismus hinter dem roten Leuchten wird seit Jahren diskutiert – hier helfen nun die Fotos vom Mai 2024. „Dass sich die hellen Strahlen vom roten bis zum grünen Polarlicht fortsetzen, spricht dafür, dass in beiden Fällen derselbe physikalische Prozess am Werk ist“, erläuterte Co-Autor Yasuhito Narita von der TU Braunschweig. Demnach können rote wie grüne Polarlichter durch herabrasende Elektronen von der Sonne entstehen, die auf Sauerstoff-Ionen treffen. Entscheidend für die Farbe des ausgesandten Lichtes ist demnach die Höhe – und damit die nach unten zunehmende Dichte der Atmosphäre.

Generell folgt die Sonnenaktivität einem etwa elfjährigen Rhythmus von ruhigeren und aktiveren Phasen. Der letzte Höhepunkt wurde grob Ende 2024 verortet, derzeit nimmt die Sonnenaktivität ab. Um das Phänomen der Polarlichter weiter zu ergründen, bitten die Forschenden der TU Braunschweig die Bevölkerung darum, ihnen künftig Fotos von Polarlichtern zur Verfügung zu stellen. Dabei solle eine Belichtungszeit von sechs Sekunden nicht überschritten werden – nur so ließen sich die verräterischen Strahlen erkennen.

Quelle: ntv.de, Walter Willems, dpa

Teilen. Facebook Twitter Pinterest LinkedIn Tumblr E-Mail
Dr. Heinrich Krämer
  • Webseite

Ähnliche Beiträge

Angehörige des Barbakh-Clans: Berliner Linken-Politikerin besuchte Gerichtstermin polizeibekannter Palästinenser

November 6, 2026

EU erkennt Verantwortung an: Deutschland muss wohl erneut keine zusätzlichen Flüchtlinge aufnehmen

November 6, 2026

Haftunterbrechung verlängert: Krebskranker Alfons Schuhbeck bleibt weiterhin auf freiem Fuß

November 6, 2026
Kommentar hinterlassen Antwort abbrechen

Top-Beiträge

Meta-Konto: Umstellung oder Phishing? Der Faktencheck

Oktober 18, 2026940 Aufrufe

Gefälschter Tagesschau-Artikel über Eklat bei Maischberger

Juli 13, 2026930 Aufrufe

Gefälschte Doctolib-Mails fluten Postfächer: Erste-Hilfe-Set ist Fake

August 13, 202673 Aufrufe

Bücherexperiment in sozialen Medien und Messengern

September 9, 202636 Aufrufe
Folgen Sie uns
  • Facebook
  • Twitter
  • Pinterest
  • Instagram
  • YouTube
  • Vimeo

Abonnieren Sie Updates

VerbraucherRat GmbH
Hohenzollernring 56
50672 Köln

Telefon: +49 221 16847392-0
Telefax: +49 221 16847392-99
E-Mail: info@verbraucherrat.com
Web: www.verbraucherrat.com

Geschäftszeiten
Montag – Freitag: 09:00 – 18:00 Uhr

Menu
  • Startseite
  • Über Uns
  • Kontakt
  • Aktuelle Warnungen
  • Nachrichten
  • Ratgeber
  • Betrugsmaschen
  • Beratung
  • Bildung
  • Politik
Institutionell
  • Impressum
  • Datenschutz
  • Hinweis / Haftungsausschluss
  • Cookie-Manager
  • Nutzungsbedingungen
  • Werbefrei lesen
  • Einwilligung widerrufen
  • Mediadaten
  • Abo kündigen
  • Barrierefreiheitserklärung
  • Hilfe
© 2026 VerbraucherRat. Alle Rechte vorbehalten.
  • Impressum
  • Datenschutz
  • Hinweis / Haftungsausschluss
  • Cookie-Manager
  • Nutzungsbedingungen
  • Werbefrei lesen
  • Einwilligung widerrufen
  • Mediadaten
  • Abo kündigen
  • Barrierefreiheitserklärung
  • Hilfe

Tippen Sie oben und drücken Sie Enter zum Suchen. Drücken Sie Esc zum Abbrechen.