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Startseite»Nachrichten»Iran macht neues Friedensangebot: Trump: Teheran hat noch keinen ausreichend hohen Preis bezahlt
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Iran macht neues Friedensangebot: Trump: Teheran hat noch keinen ausreichend hohen Preis bezahlt

Dr. Heinrich KrämerVon Dr. Heinrich KrämerMai 3, 2026Keine Kommentare2 Minuten Lesezeit
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Iran macht neues FriedensangebotTrump: Teheran hat noch keinen ausreichend hohen Preis bezahlt

Den vorigen Friedensvorschlag Teherans hat Donald Trump zurückgewiesen. (Foto: picture alliance / Captital Pictures)

Donald Trump will einen iranischen Verhandlungsvorschlag prüfen. Doch der US-Präsident erwartet keinen schnellen Friedensdeal. Teherans Führung müsse dafür büßen, was „der Welt in den vergangenen 47 Jahren“ angetan wurde.

Der Iran hat einen neuen Vorschlag für ein Ende des Konflikts im Nahen Osten übermittelt. Er werde den Plan „bald prüfen“, erklärte Donald Trump bei Truth Social. „Ich kann mir aber nicht vorstellen, dass er annehmbar wäre – angesichts dessen, dass der Iran noch keinen ausreichend hohen Preis für das bezahlt hat, was er der Menschheit und der Welt in den vergangenen 47 Jahren angetan hat“, bremste der US-Präsident allzu hohe Erwartungen an einen zeitnahen Frieden in Nahost.

Erst am Vortag hatte Trump einen Verhandlungsvorschlag Teherans zurückgewiesen. „Im Moment bin ich nicht zufrieden mit ihrem Angebot“, sagte Trump am Freitag. Er bezeichnete die Führung in Teheran als „uneinig“ über die Strategie zur Beendigung des Konflikts. Die staatliche iranische Nachrichtenagentur Irna hatte berichtet, der Vorschlag sei an den Vermittler Pakistan übermittelt worden. Details wurden nicht genannt.

Führende iranische Politiker hielten sich nach der Ablehnung ihres jüngsten Verhandlungsvorschlags durch Trump „beide Optionen“ für Umgang mit den USA offen. Sie erklärten sich bereit zu Verhandlungen und betonten zugleich ihre militärische Entschlossenheit. Vize-Außenminister Kasem Gharibabadi sah am Samstag den „Ball im Feld der USA“.

Streit um iranisches Atomprogramm

Parallel dazu bereitet das iranische Parlament ein Gesetz vor, um die strategisch und wirtschaftlich wichtige Straße von Hormus unter die volle Autorität der Streitkräfte zu stellen. Die vom Iran blockierte Meerenge ist neben dem iranischen Atomprogramm und dem im Land vorhandenen hochangereicherten Uran einer der zentralen Streitpunkte zwischen Teheran und Washington.

Teheran hatte in dieser Woche bereits einen Vorschlag unterbreitet, den Trump ablehnte. Einer Meldung des US-Nachrichtenportals Axios zufolge, wollte Teheran die Gespräche über das iranische Atomprogramm auf einen späteren Zeitpunkt verschieben.

Quelle: ntv.de, bho/AFP

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