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Startseite»Politik»Kampf gegen Deepfakes: Meloni verurteilt KI-Bild als politischen Angriff
Politik

Kampf gegen Deepfakes: Meloni verurteilt KI-Bild als politischen Angriff

Dr. Heinrich KrämerVon Dr. Heinrich KrämerMai 6, 2026Keine Kommentare2 Minuten Lesezeit
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Stand: 06.05.2026 • 12:17 Uhr

Immer wieder tauchen KI-Bilder mit Italiens Ministerpräsidentin Meloni im Internet auf. Jetzt teilt sie selbst eins dieser Bilder – und warnt davor, alles zu glauben, was man im Internet sehe.

Italiens Ministerpräsidentin Giorgia Meloni geht in die Offensive gegen KI-generierte Fotos von ihr und ruft zu verantwortungsvollem Verhalten auf. Von ihr seien derzeit diverse falsche Bilder im Umlauf, die von „irgendeinem eifrigen Gegner“ als echt ausgegeben würden. Das Bild zeigt sie im Bett sitzend und in Unterwäsche – es wurde mithilfe künstlicher Intelligenz erstellt.

Nutzer fordern strafrechtliche Verfolgung

Meloni veröffentlichte das betreffende Bild in verschiedenen sozialen Netzwerken. Dazu stellte sie einen offenbar von einer Person namens Roberto stammenden Beitrag, in dem das Foto mit dem Kommentar geteilt worden war, sie solle sich schämen.

„Ich muss anerkennen, dass derjenige, der sie erstellt hat – zumindest im beigefügten Fall – mich sogar deutlich verbessert hat“, merkt sie an. „Aber die Tatsache bleibt, dass man jetzt wirklich alles nutzt, nur um anzugreifen und Unwahrheiten zu erfinden.“ Ob Meloni den Vorfall den Strafverfolgungsbehörden melden wird, ist noch unklar. Nutzer haben sie in den Kommentaren dazu aufgefordert.

Trotz Humor warnt Meloni vor den Gefahren dieser Bilder

Es gehe aber nicht nur um sie, so Meloni. „Deepfakes sind ein gefährliches Instrument, denn sie können jeden täuschen, manipulieren und treffen. Ich kann mich verteidigen. Viele andere nicht.“ Deshalb solle immer eine Regel gelten: „Erst prüfen, dann glauben, und erst glauben, dann teilen.“ Was heute ihr passiere, können morgen jedem passieren.

Es ist nicht das erste Mal, dass das Abbild Melonis für Aufsehen sorgt. Im Februar hatte ein kleiner kirchlicher Eklat für Diskussionen gesorgt, nachdem in einer römischen Kirche ein Putto – eine engelsgleiche Kindergestalt – mit auffallender Ähnlichkeit zu Meloni aufgetaucht war. Damals nahm Meloni die Darstellung mit Humor. „Nein, ich sehe definitiv nicht wie ein Engel aus“, schrieb sie in sozialen Medien und fügte ein lachendes Emoji hinzu.

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